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IT-News fuer Profis
Um beliebig viele Webseiten samt eigenen Zertifikaten auf einer IP zu hosten, wird die TLS-Erweiterung SNI genutzt. Diese verrät unter Umständen aber den Servernamen. Cloudflare hat den IETF-Entwurf für verschlüsselte SNI umgesetzt, Browserunterstützung soll folgen. (TLS, Firefox)
Das Profilbild des Google-Accounts erscheint plötzlich im Chrome-Browser, obwohl noch kein Login in Chrome stattgefunden hat. Der Synchronisationsdienst wird laut Google nicht aktiviert. Welche anderen Daten geteilt werden, bleibt unklar - die Datenschutzhinweise erlauben einiges. (Chrome, Firefox)
Der vom Ubuntu-Sponsor seit Jahren entwickelte Displayserver Mir ist in Version 1.0 erschienen. Entstanden ist die Technik ursprünglich für den gescheiterten Unity-Desktop. Gedacht ist die Software nun vor allem für IoT-Geräte. (mir, Ubuntu)
Nach einigen gescheiterten Versuchen soll der Linux-Kernel nun erneut einen eigenen Namesraum für Zeit-Informationen erhalten. Sinnvoll sei das vor allem für die Nutzung innerhalb von Containern. (Linux-Kernel, Dateisystem)
Das kleine Kommandozeilenwerkzeug Curl und dessen Bibliothek finden sich in nahezu allen vernetzten Geräten. Sicherheitsforscher erhalten künftig eine Bug-Bounty, also Geld für das Auffinden von Sicherheitslücken in der Software Curl. (Open Source, Sicherheitslücke)
In Zusammenarbeit mit dem Hersteller Nitrokey stellt der Linux-Hardware-Hersteller Purism einen eigenen Hardware-Security-Token bereit. Purism will die Nutzung der Hardware zudem stark in seine freie Firmware integrieren. (Purism, Open Source)
Die Codehosting- und DevOps-Plattform Gitlab bekommt weitere 100 Millionen US-Dollar Risikokapital. Das Geld stammt unter anderem von Alphabet - dessen Tochter Google zuvor die Plattform Github kaufen wollte, jedoch an Microsoft scheiterte. Gitlab will mittelfristig offenbar an die Börse. (Gitlab, Google)
Otto Kekäläinen ist seit Anfang 2015 Chef der MariaDB-Foundation und hat nun seinen Rücktritt angekündigt. Es brauche eine andere Führung für die Community. Einen Nachfolger hat das Konsortium noch nicht gefunden. (MariaDB, MySQL)
Die Compiler-Werkzeug LLVM bringt in der aktuellen Version 7 neue Sanitizer zum Auffinden von Fehlern und erweitert die Unterstützung für bestehende. Darüber hinaus hat das Team neue Analysewerkzeuge erstellt. (LLVM, FreeBSD)
AMDs Linux-Entwickler haben die erste Treiberunterstützung für AMDs Neuauflage der Raven-Ridge-APUs veröffentlicht sowie für deren Nachfolger Picasso. Technisch gibt es offenbar kaum Neuerungen. (APU, AMD)
Times Newer Roman sieht fast aus wie das Original, ist allerdings manipuliert. Leicht breitere Buchstaben, Leerzeichen und Satzzeichen verlängern einen Text optisch um 15 Prozent. Die Schriftart kann unter der General Public License kostenlos heruntergeladen werden - auf eigene Gefahr. (Studium, Office-Suite)
Nutzer, die Ubuntu unter Windows mittels Hyper-V einsetzen, erhalten nun einen optimierte Ubuntu-Variante für diesen Einsatzzweck. Erste Arbeiten daran laufen bereits seit dem vergangenen Frühjahr. (Hyper-V, Ubuntu)
Mit Deep Speech will Mozilla ein freies System zur Spracherkennung bereitstellen. Die aktuelle Version 0.2 ist nun deutlich kleiner und ermöglicht Echtzeitanwendungen für die Spracherkennung, wie das automatische Erstellen von Untertiteln. (Mozilla, Spracherkennung)
Die aktuelle Version 69 von Chrome OS bietet nun auch ganz offiziell Unterstützung für übliche Linux-Anwendungen, die in einem Container laufen. Noch ist die Liste an unterstützten Geräten aber recht kurz. (Chrome OS, Google)
Die Entwickler des Dateisystems ScoutFS haben den Quellcode ihrer Software unter die GPLv2 gestellt. Es handelt sich um ein Posix-konformes archivierendes Dateisystem, das Metadaten an Compute-Nodes auslagern kann und in den Linux-Hauptzweig integriert werden soll. (Linux-Kernel, GPL)
Der spezielle Mixed-Reality-Browser Firefox Reality von Mozilla ist in Version 1.0 erschienen. Dieser läuft in HTCs Vive, Oculus und Googles Daydream. Der Browser ist für AR und VR gedacht und ermöglicht Nutzern unter anderem eine Sprachsteuerung. (Firefox, Browser)
Vor Jahren konnte Docker quasi synonym für die Linux-Container-Technik verwendet werden. Der Bereich hat sich jedoch so schnell gewandelt, dass Opensuses Container-Plattform Kubic künftig auf Docker verzichtet. Stattdessen wird CRI-O genutzt, das mit Kubernetes erstellt wird. (Kubernetes, Suse)
Zusätzlich zu freien Firmware-Projekten wie Coreboot beziehungsweise Libreboot oder Linuxboot stellt Intel mit dem Slim Bootloader nun auch eine eigene freie UEFI-Alternative vor. Gedacht ist das Projekt zunächst für Embedded-Geräte. (Intel, Server)
Das neue Webauthn-Protokoll soll sichere Logins ohne Passwörter ermöglichen. Doch ein Security-Audit bescheinigt den bisherigen Implementierungen in Chrome, Firefox und Edge angreifbare Kryptographie. (Verschlüsselung, Firefox)
text Videocodec: Youtube startet AV1-Beta-Test
Mon, 17 Sep 2018 15:01:00 +0200
Googles Streamingdienst Youtube startet einen ersten Betatest der Wiedergabe von Videos, die den neuen freien Codec AV1 verwenden. Vorerst ist das Angebot aber nur sehr eingeschränkt nutzbar. (AV1, Firefox)
Mit wenigen Zeilen CSS-Code können iPhone und iPad zum Absturz gebracht werden. Auch andere Betriebssysteme und Browser sind betroffen. (Safari, Firefox)
Der Gründer und Leiter des Linux-Projekts, Linus Torvalds, nimmt sich eine Auszeit. Er möchte diese nutzen, um sein Verhalten zu ändern und entschuldigt sich für sein unprofessionelles Benehmen. Zudem hat die Kernel-Community nun einen neuen Code of Conduct. (Linus Torvalds, Linux-Kernel)
Ab Anfang 2019 gibt es keinen PHP-Support mehr für die virtuelle Maschine HHVM. Stattdessen wollen die Entwickler verstärkt auf die Scriptsprache Hack setzen. Nutzer der Software stehen jetzt vor der Wahl: Entweder Hack oder PHP 7 ohne HHVM. (HHVM, PHP)
"Master" und "Slave": Diese Begriffe sind für einige Entwickler unangebracht, da sie mit Sklaverei verbunden sind. Auf Github diskutiert die Python-Community deshalb Alternativen. Andere Nutzer finden den Aufwand einfach zu groß. (Python, Programmiersprache)
Nach fast einem Jahr Pause ist in dieser Woche wieder ein Update für die App Öffi in Amazons Appstore erschienen. Um die App für den öffentlichen Nahverkehr gab es jüngst eine Kontroverse - Öffi war für knapp zwei Monate nicht in Googles Play Store verfügbar. (App, Mobil)
Eine Runderneuerung des Tor Browsers macht eine Sicherheitslücke wertlos. Der Sicherheitslücken-Händler Zerodium veröffentlicht sie nun auf Twitter - nachdem er Monate von ihr wusste. (Tor-Netzwerk, Firefox)
Das Datenleck beim Chatanbieter Knuddels ruft nun auch die Aufsichtsbehörden auf den Plan. Nach der Datenschutz-Grundverordnung sind hohe Bußgelder möglich. (Passwort, PHP)
Apple hat die kostenpflichtige App Adware Doctor aus dem hauseigenen Mac App Store gelöscht. Sie liest heimlich den Browserverlauf aus, wie schon seit einem Monat bekannt war. Und sie ist nicht die einzige. (Apple App Store, Firefox)
In der vergangenen Woche wurden fast zwei Millionen Zugangsdaten von Knuddels geleakt. Die Speicherung der Passwörter im Klartext sollte der Sicherheit der Mitglieder dienen. Die Schwachstelle steht möglicherweise fest. (Passwort, Server)
Schwere Sicherheitslücke beim Chat-Anbieter Knuddels: Im Internet sind gehackte Daten von 1,8 Millionen Nutzern aufgetaucht. Die Passwörter sind im Klartext zu lesen, bestimmte Accounts wurden deaktiviert. (Passwort, Sicherheitslücke)
Das Android-Sicherheitsupdate für September schließt kritische Sicherheitslücken, darunter eine im Media-Framework. (Android, Google)
Das Chrome-Browser-Team von Google findet URLs offenbar zu verwirrend für Nutzer und will diese langfristig abschaffen. Ein erster Vorstoß dazu streicht Subdomains wie www. oder m. aus der Anzeige des Browsers, was für harsche Kritik an Google sorgt. (Chrome, Google)
Auf dem Maintainer-Summit diskutiert ein kleiner Teil der Linux-Entwickler Abläufe seiner Arbeit. Linux-Gründer Torvalds hat während des geplanten Termins jedoch Urlaub, also wird das Treffen kurzerhand von Vancouver nach Edinburgh verlegt. (Linux-Kernel, Linux)
Der Tor Browser wurde modernisiert und vereinfacht. Mit dem Firefox 60 Unterbau profitiert er auch von Quantum. (Tor-Netzwerk, Firefox)
Nach sechs Monaten Entwicklungszeit ist Version 3.30 des Gnome-Desktops erschienen. Diese verbessert unter anderem die Leistung, das Screen Sharing und die Flatpak-Unterstützung. Neben neuen Funktionen werden zahlreiche Fehler behoben und kleine Optimierungen vorgenommen. (Gnome, Virtualisierung)
Das kleine und chronisch unterfinanzierte Entwicklerteam des Gimp-Projekts hat eine seltene Großspende über 100.000 US-Dollar erhalten. Genutzt werden soll das Geld für neue Hardware und Team-Treffen. Es stammt von dem Handshake- und Gnome-Projekt. (Gimp, Gnome)
Wer eine Babycam kaufen will, steht vor der Qual der Wahl und kann dabei viel Geld ausgeben. Wir zeigen, wie mit überschaubarem Aufwand auch Raspberry-Pi-Einsteiger selbst eine bauen können. Nebenbei wird gekocht. (Anleitung, Server)
Mit der aktuellen Version 62 des Firefox-Browsers können Nutzer schnell den Trackingschutz aktivieren sowie Cookies und Webseitendaten löschen. Die Ansicht für den neuen Tab lässt sich weiter individualisieren und das Erstellen von Lesezeichen wird schöner. (Firefox, Browser)
Mit der NSA-Chiffre Speck wollte Google ursprünglich den Speicher von Low-End-Android-Smartphones verschlüsseln, doch nun hat das Unternehmen seine Unterstützung dafür zurückgezogen. Die umstrittene Verschlüsselung wird deshalb wieder aus dem Linux-Kernel entfernt. (Linux-Kernel, Verschlüsselung)
Das US-Patentamt hat in einer ersten Entscheidung einer Patentanmeldung von Google auf das freie Kodierverfahren ANS widersprochen. Die Technik soll für die Verwendung in dem Videocodec AV1 patentiert werden. Der Erfinder von ANS hatte Google zuvor öffentlich für diesen Versuch kritisiert. (AV1, Google)