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• Persönlicher Service ist für 86 Prozent der Gäste sehr wichtig
• 28 Prozent wollen stärkere Technik-Integration in das Restauranterlebnis
• 14 Prozent sind bereit, Restaurants ihre Daten zu überlassen, um vor Ort bessere Empfehlungen und Service zu erhalten

Hamburg, November 2016 - Wenn es um den Einsatz von Technologie in der Gastronomie geht, darf es für den deutschen Restaurantbesucher gerne eine Portion mehr sein, so das Ergebnis einer Umfrage von Bookatable, dem Online-Reservierungs-Service, unter mehr als 1.000 Deutschen.

Ein Szenario aus der nicht allzu fernen Zukunft: Gäste erhalten automatisch neue Restaurant-Empfehlungen anhand ihrer vorherigen Bestellungen in anderen Lokalen. Diese Empfehlungen werden direkt auf das Handy versandt, sodass Gäste bereits im Vorfeld ihren Wunsch-Tisch im favorisierten Lokal auswählen können. Digitale Speisekarte präsentieren zudem online anhand von 360-Grad-Videos eine Auswahl an Gerichten. Zu futuristisch, um es in Zukunft zu realisieren? Das sehen viele Gäste anders:

Bezahlung von morgen: kontaktlos, schnell, diskret

Technik sollte für einen Großteil der Befragten vor allem dazu beitragen, das Essengehen mehr genießen zu können, ohne dabei auf organisatorische Kleinigkeiten zu achten. So sind sich 62 Prozent einig, dass die Bezahlung eher ein notwendiges Übel ist, das durch technologische Errungenschaften erleichtert werden kann: Die Einführung von Mobile Payment, also die Bezahlung per Smartphone, empfinden 44 Prozent als hilfreichen Fortschritt.

Mehr als die Hälfte der Befragten (53 Prozent) würden die Möglichkeit schätzen, mit einem digitalen Bonuskarten-System im Restaurant sowohl Punkte für Prämien zu sammeln als auch kontaktlos zu bezahlen. 53 Prozent sind der Meinung, dass einer der Hauptvorteile neuer Technologien eine schnellere Bezahlung ist, da beispielsweise die Rechnung automatisch nach den zugehörigen Bestellungen gesplittet werden kann.

Digitale Grenzen: Persönlicher Service vor Technik

Trotz aller Freude an technologischen Neuerungen: der persönliche Service, da sind sich 86 Prozent der Befragten einig, ist nach wie vor ein sehr wichtiges Element des Restaurantbesuchs. Daher können sich auch nur acht Prozent vorstellen, anstelle einer menschlichen Bedienung einen digitalen Avatar zu haben, der auf einem Tablet-PC durch die Speisekarte führt und Empfehlungen ausspricht.

Selbst die Aussicht, sich dank Roboter oder virtueller Servicekräfte nicht mehr über unhöfliches oder unprofessionelles Personal ärgern zu müssen, kann nur ein Viertel der Befragten begeistern. Dann doch lieber ein „echter" Mensch. Weitere 19 Prozent wollen auch ihre Bestellung bei einem leibhaftigen Kellner abgeben und nicht per App, auch wenn dies vielleicht mal länger dauern könnte.

Marketing-Chance: Gäste wünschen sich passende Empfehlungen basierend auf ihren Daten

Im Grunde begrüßt der Gast an technischen Features alles, was die eigene Persönlichkeit und die eigenen Wünsche beim Restaurantbesuch berücksichtigt. So wünschen sich 28 Prozent, dass Restaurants Angebote für Gäste wie Apps oder WLAN stärker integrieren. Ein Fünftel der Befragten möchte zukünftig auch automatisch Restaurant-Empfehlungen auf der Basis ihrer Bestellungen aus anderen Lokalen erhalten. Ein fest installiertes Tablet an jedem Sitzplatz, auf dem Gäste im Netz surfen können, finden 18 Prozent sehr verlockend. 17 Prozent der Gäste hätten auch gern einen Zugang zu einer Live-Kamera in die Küche oder an die Bar, damit sie sehen können, wie ihre Speisen und Getränke zubereitet werden.

„Die meisten Gäste wünschen sich kein vollständig digitales Restauranterlebnis, aber sie genießen durchaus die Vorteile, die technische Neuerungen mit sich bringen", sagt Thomas Bergmann, Regional Director D-A-CH bei Bookatable. „14 Prozent der Gäste gaben in der Umfrage an, dass sie es gut fänden, wenn Restaurants ihre persönlichen Daten wie vorherige Bestellungen, Abneigungen, Allergien oder Vorlieben speichern, um sie besser beraten zu können. Besonders hierzulande, wo das Thema Datenschutz und ein verantwortungsvoller Umgang mit Daten tief in den Köpfen der Menschen verankert ist, ist dies bereits ein Zugeständnis an Restaurants für einen besseren Service."

Digitale Speisekarten machen neugierig

Digitale Speisekarten, auf denen Gäste durch das Menü navigieren sowie Empfehlungen erhalten, finden zwölf Prozent der Befragten ansprechend. 70 Prozent gaben an, dass sie durch eine attraktive digitale Präsentation der Speisen, zum Beispiel in Form von 360-Grad-Videos, eher bereit wären, auch mal etwas Neues zu probieren. Bei der jüngeren Generation der 18- bis 34-Jährigen sind es sogar 80 Prozent.

Bei der multimedialen Darstellung möchten Gäste vor allem herausfinden, wie groß die eigentliche Portion sein wird, welche Zutaten verwendet werden und gerne auch, wie die Speisen zubereitet werden. Dies zeigt: Der Gast ist neugierig und möchte selbst bestimmen. Anstatt einfach ein Gericht zu bestellen und zu genießen, wünschen sich immer mehr Gäste zusätzliche Hintergrundinformationen.

Gäste wünschen Mitsprache beim individuellen Restaurant-Erlebnis

Gäste möchten zudem ein stärkeres Mitsprachrecht bei der Zutaten-Auswahl haben (13 Prozent) oder ihren Sitzplatz bereits im Vorfeld aussuchen können (52 Prozent). 16 Prozent wünschen sich sogar, die Temperatur, die Helligkeit und die Hintergrundmusik im Restaurant selbst mitbestimmen zu können. Und auch, wenn sich nicht alle Wünsche jedes Gastes immer erfüllen lassen, zeichnet sich an den Ergebnissen ganz klar der Gedanke eines möglichst individuellen Restauranterlebnisses ab.

Ob Probierportionen für zu Hause aus dem 3D-Drucker allerdings das passende Mittel der Wahl für mehr Transparenz sind, scheint fraglich. Immerhin 18 Prozent könnten sich das für die Zukunft durchaus vorstellen, damit sie schon vor dem Restaurantbesuch genau wissen, was sie essen und besonders bei Geschäftsessen auf der sicheren Seite sind, wenn es um die Qualität der Speisen geht.


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Über Bookatable

Bookatable bringt Restaurants und Gäste an einen Tisch - einfach, lokal und kompetent.

Egal ob am PC oder mobil mit interaktivem Stadtplan, Gäste finden auf Bookatable nach Stadt, Küche, Beliebtheit oder Preis sortierte Restaurants und können dort rund um die Uhr sofort reservieren ¬- für jeden Anlass und jedes Budget. Wichtige Informationen wie Öffnungszeiten, Fotos und unabhängige Bewertungen anderer Bookatable-Nutzer helfen bei der Auswahl der passenden Location. Für Restaurants ist Bookatable ein verlässlicher Partner, der Gastronomen hilft, ihre Auslastung zu optimieren und ihren Gästen den bestmöglichen Service zu bieten.

Neben dem Hauptsitz in London ist Bookatable auch mit Niederlassungen in Hamburg und Stockholm vertreten. Als Partner von über 15.000 Restaurants in mehr als 40 Ländern vermittelt Bookatable über zweieinhalb Millionen Gäste pro Monat.


Pressekontakt Bookatable
Nicole Dau & Gerrit Breustedt
Oseon
040-228 17 00-14 & -15
bookatable@oseon.com

Lena Brenner
Bookatable GmbH & Co. KG
040-21 11 18 70
lena.brenner@bookatable.com


text Top 10 Steakhäuser in München
Wed, 26 Oct 2016 09:32:00 +0000

In einer Zeit in der Veganer, Vegetarier, Frutarier und Co. kaum mehr wegzudenken sind, traut man sich manchmal kaum mehr, für Fleisch auf dem Teller zu plädieren. Dabei ist ein qualitativ hochwertiges Stückchen Fleisch hier und da ein echter Genuss. Die folgenden 10 Steakhäuser in München zeigen durch ihre Küche, dass es sich lohnt sein Geld für gutes Fleisch zu investieren.

Zum Goldenen Kalb Jetzt reservieren

Kult in der Stadt und in vielen Münchner Köpfen die Nummer eins wenn es um gute Steaks geht: das Restaurant zum Goldenen Kalb. Auf der Karte stehen die unterschiedlichsten Premium-Steaks. Angus-Rib-Eye-Steak, australisches Filet-Steak oder auch das Kalbskotelett - alle Fleisch-Spezialitäten werden hier auf dem Highend Holzkohlengrill zubereitet. Zu jedem Steak gibt es zwei selbst wählbare Beilagen und eine von sechs verschiedenen Soßen nach freier Wahl. Spontan vorbei schauen ist eher schwierig, reserviert also lieber einen Tisch.

grill 93 Jetzt reservieren

Auch Münchener Hotelrestaurants können Steaks und zwar richtig gut. So zum Beispiel das beliebte Restaurant "grill93" im Marriott Hotel München. Auf den Tellern landet nur Prime Beef aus den USA, bestellen könnt Ihr hier sowohl fünf Wochen gereiftes "Dry Aged Beef", Rib-Eye-Steak oder auch Roastbeef. Dazu serviert wird alles, was das Herz begehrt - von Spätzle, in Salz gebackener Roter Bete oder gegrilltem grünen Spargel bis hin zu Caesar Salad. Das Ambiente im grill93 ist gemütlich und lässt einen offenen Blick in die Lobby zu.

Savanna Jetzt reservieren

Exotischer als im Savanna geht es wohl kaum. Hier bestellt Ihr nicht nur einfach "Einmal Steak, bitte", sondern werdet mit ausgefallenen Kreationen wie zum Beispiel Krokodil-Filet-Steak, namibischem Rinderfilet, Chakalaka, Boerewors und Co verwöhnt. Im nahe dem Kapuziner Platz gelegenen Restaurant Savanna nämlich vereinen sich die unterschiedlichsten Küchen und Geschmäcker. Zum Beispiel aus Frankreich, Portugal, Deutschland, Malaysia, Holland, Indien und der mediterranen Küche. Wer von Euch also Lust auf Steak in Kombination mit neuen Geschmackserlebnissen hat, der ist hier genau richtig.

Asado Steak Maximilianplatz

Mehrfach in der Münchner Innenstadt vertreten, serviert das Restaurant Asado Steak die unterschiedlichsten Steakgrößen und -sorten (Hüft-, Filet-, Rump- oder Rib-Eye-Steak). Ganz besonders gemütlich sitzt Ihr bei Asado Steak am Maximiliansplatz - wahlweise auch auf der sonnigen Terrasse. Das Fleisch für die Steaks kommt nur von hochwertigen Angus- und Hereford-Rindern, die in freilaufend in Südamerika weiden.

El Gaucho Jetzt reservieren

Das El Gaucho am Viktualienmarkt ist bekannt für Steaks auf Top-Niveau. Serviert wird ausschließlich argentinisches Rind aus ausgewählter Zucht bzw. bayerisches Dry-Aged-Beef, das 32 Tage lang trocken reift. Dazu könnt Ihr hier nicht nur die klassischen Beilagen bestellen, sondern auch Chimichurri, Süßkartoffeln oder auch Humitas nach argentinischem Originalrezept. Im El Gaucho gibt‘s auf jeden Fall jede Menge kulinarische Abwechslung und nach dem Essen Cocktails, Rum und diverse Biere.

Maredo

Das Maredo Steak House gibt es mehrfach in der Stadt, mitunter auch am Flughafen München, sowie auch am Münchener Rindermarkt in der Innenstadt. Serviert wird hier ausschließlich hochwertiges Fleisch vom Black-Angus- und Hereford-Rind, welches auf üppigen Weiden in Argentinien oder Uruguay zu finden ist. Im Maredo München bestimmt Ihr das Gewicht Eures Steaks ganz nach Hunger selbst und wählt dazu aus unterschiedlichen Beilagen aus. Egal ob vom üppigen Salat-Buffet oder doch lieber von der Karte - Gemüsespieß, Blattspinat, Maiskolben oder Pfannengemüse stehen beispielsweise im Angebot. Je nach Tageszeit lohnt sich vorab eine Reservierung vorab, insbesondere mittags und vor allem abends.

Little London Jetzt reservieren

Noch gar nicht allzu lang in München ansässig, zeigt die im Tal gelegene, coole Bar mit Restaurantbereich im hinteren Teil, wie Steaks zu schmecken haben. In der Little London Bar erwartet euch gehobenes Ambiente, top geschulter Service und Fleischqualität zum Niederknien. Premium Beef aus den USA/Nebraska, Australien oder auch Irland kommt auf den Grill. Das Black Angus Rinderfilet aus Australien zum Beispiel ist immer und immer wieder eine Reise wert. Am Abend klappt‘s hier ohne Reservierung nur selten.



Rusticana

Das Restaurant Rusticana ist auf erstklassige Spareribs und Steaks spezialisiert. Diese werden auf dem offenen Holzkohlengrill schonend zubereitet und mit frischem Salat oder regelmäßig wechselnden Beilagen serviert. Das Besondere im Rusticana: Erst bei Bestellung werden die Steak vom Stück geschnitten und gegrillt. Frischer geht es wirklich nicht. Auch die Ribs kommen natürlich täglich frisch - inkl. regionalem Herkunftsnachweis. Wie der Name des Restaurants schon verrät, herrscht im Rusticana "rustikales" und gemütliches Ambiente. Auch hier lohnt sich gerade am Abend eine Reservierung.

Nero Pizza Grill Jetzt reservieren

Begriffe wie "Dry Aging"-Reifeverfahren, schonende Garmethode "Sous Vide" und „Hightech"-Holzkohlengrill sind im stylishen Nero Pizza Grill an der Tagesordnung. Neben feinen Pizzen liegt der Fokus hier auf saftigen Steaks, die mindestens acht Wochen am Knochen reifen. Vor dem Grillen wird hier unter Vakuum gegart - das Ergebnis: ein perfektes und auf den Punkt rosa-saftig gebratenes Steak in Top-Qualität. Im Nero bekommt Ihr als Beilage von Jungkartoffel bis Jungspinat und Kartoffelgratin alles, was ihr Euch nur wünschen könnt.

Drunken Cow Bar & Grill

In der Drunken Cow Bar mag man bei einem ersten Blick auf die Karte zwar leicht vermuten, dass es sich um einen Burger-Laden handelt, doch sollte man hier mindestens genauso oft vorbei kommen, um ein Steak zu essen. Das Fleisch dafür wird von Züchtern aus Uruguay bezogen und was die Steaks angeht, könnt Ihr in Sachen Gewicht in 50-Gramm-Schritten erhöhen. Vom US-Flanksteak (Creekstone) über Rinderfilet, bis hin zum Entrecote kann hier alles mit himmlisch guten Beilagen bestellt werden. Der getrüffelte Kartoffelstampf mit butterzartem Rinderfilet und einem abgestimmten Drink vom Barmann dazu dürfte Euch ziemlich glücklich machen. Neu renoviert und gemütlich gestaltet wurde das Restaurant auch erst vor Kurzem.


Und was sind für Euch die besten Steak-Restaurants in München?


Fotos 4 + 6 (c) Bianca Murthy
alle anderen Bilder von den Restaurants


Feinschmecker zieht es in das Apples Restaurant im Herzen der Hamburger Innenstadt, um hier die Spitzenküche von Julia Eckerstorfer mit Blick auf die Mönckebergstraße zu genießen. Durch die Bugenhagenstrasse des prunkvollen Levantehauses geht es ins 5-Sterne-Hotel Park Hyatt, wo sich das noble Restaurant Apples im ersten Stock verbirgt.

Seit Mai 2015 hat die 29-jährige Julia Eckerstorfer hier das Sagen. Iliana Masbach von Bookatable hat mit der Küchenchefin gesprochen und wollte von ihr wissen, ob Frauen anders kochen als Männer.

Eine weibliche Chefköchin sieht man nicht so häufig. Woran liegt das Deiner Meinung nach?

Ich glaube definitiv, dass Familienplanung für viele Frauen ein großes Thema ist. Meiner Meinung nach lässt sich das aber gut mit einer Karriere vereinbaren. Man muss es nur wollen. Manche schreckt sicher auch die Anstrengung ab, die langen Tage, die schweren Töpfe. Frauen mögen oft lieber das Filigrane und gehen dann in die Pâtisserie.

Es gibt wenige Frauen die kein Problem damit haben, einen Hummer in den Topf zu werfen oder ein Stück Fleisch richtig anzufassen. Aber die, die sich überwinden und auch mal bereit sind zu kämpfen, wissen, dass sie jeden Mann übertrumpfen können und sind sehr ehrgeizig und mit Leidenschaft bei der Sache. Manchmal nehmen Frauen auch den etwas rauen Umgangston in der Küche zu persönlich, während Männer eher drüberstehen.

Was sind für Dich die größten Herausforderungen an Deinem Job?

Die größte Herausforderung ist die Kontrolle über den Produktionsablauf zu behalten. Wir arbeiten beispielsweise täglich mit Azubis zusammen, die gewisse Dinge eben noch nicht können. Außerdem muss man im Blick behalten, dass die richtige Ware kommt. Die organisatorische Seite meiner Arbeit ist schon sehr wichtig, damit man kochtechnisch dort landet, wo man möchte.

Glaubst Du Frauen kochen anders als Männer?

Ein persönlicher Koch-Stil entwickelt sich über Jahre durch das was man sieht, mitbekommt und lernt. Also Jein. Es gibt sehr viele Männer, die mit genauso viel Gefühl kochen wie Frauen. Männer können, wenn sie als Koch arbeiten, auch feinmotorisch sein. Trotzdem finde ich, dass man auf einem Teller schon sieht, ob ihn eine Frau oder ein Mann angerichtet hat. Das Raumgefühl ist einfach anders. Die Detailtreue. Frauen können einfach besser dekorieren. Das merken auch die Gäste.

Wie würdest Du Deinen persönlichen Koch-Stil im Apples beschreiben?

Mir ist in erster Linie wichtig, dass es schmeckt. Ich benutze sehr viele Kräuter und verwende gerne unterschiedliche Gewürze wie Wachholder. Bei mir muss es saisonal sein und immer modern, ohne dabei die alte Tradition zu verlieren. Ein Kalbstafelspitz soll trotzdem noch schön gesimmert sein, auch wenn man ihn mit modernen Komponenten neu interpretiert.

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Was inspiriert Dich, wenn Du ein Menü konzipierst?

Die Saison. Wenn ich ein neues Menü kreiere, dann überlege ich mir einfach, welchen Monat wir gerade haben und welches Gemüse es zu dem Zeitpunkt gibt. Ich nehme mir meist eine Hauptkomponente und konzipiere die anderen Komponenten dazu. Die passenden Ideen kommen mir nicht vorm Computer, sondern beim Fahrradfahren, beim Einkaufen oder beim Auto- oder Zugfahren. Deshalb habe ich eigentlich immer Zettel und Stift dabei.

Für welche berühmte Persönlichkeit würdest Du gerne mal kochen und warum?

Ich habe tatsächlich schon für relativ viele berühmte Persönlichkeiten gekocht, zum Beispiel für Thomas Keller, den Sternekoch vom kalifornischen French Laundry. Da war für mich sehr viel Herzpochen dabei. Auch für René Redzepi vom Noma in Kopenhagen zu Kochen war ein Traum, der sich bereits erfüllt hat.

Wenn solche Kochlegenden sogar runter in meine Küche kommen und mir die Hände schütteln, ist das ganz viel Wert. Denn darauf bin ich dann besonders stolz. Für Stars und Sternchen, wie Michel Roux Senior, Jamie Oliver oder Pippa Middelton habe ich aber auch schon gekocht. Die Wünsche sind also schon wahr geworden (lacht).

Welches Gericht essen Gäste denn besonders gerne bei Euch?

Wir wechseln häufig die Karte und die Gerichte, deshalb ändert sich auch, was gerade beliebt ist. Aber ich erinnere mich besonders an ein Gericht, das „gelbe Karotte" hieß. Das war mit schwarzem, gepufftem Quinoa, Buttermilch, Honig und Jakobsmuscheln zubereitet. Oder auch eine Blumenkohl-Panacotta mit Chorizo und Jakobsmuscheln kommt mir in den Kopf. Das kam toll an. Es hat die Gäste überrascht, was man mit Karotten so alles anstellen kann.

Ihr arbeitet ja mit Bookatable. Welche Vorteile siehst Du an der Kooperation?

Erstmal ist es dank Bookatable sehr einfach für Gäste eine Reservierung zu machen, bei der sie dann die Uhrzeit und Gästeanzahl selbst mit eingeben können. Das geht ganz schnell. Es gibt natürlich Walk-In-Restaurants, aber bei den meisten Restaurants muss man heute eben reservieren.

Und wenn jemand beispielsweise Geburtstag hat, dann können wir das ganz einfach in unserem System vermerken und ihm im nächsten Jahr gratulieren, sollte der Gast wiederkommen. Ebenso wenn jemand zum Beispiel eine Nussallergie hat oder kein Schwein mag, dann können wir eine kulinarische Alternative vorschlagen. All solche Dinge erfährt man sonst nur durch ein persönliches Gespräch.

Wo gehst Du denn privat in Hamburg gerne essen? Hast Du ein paar Geheimtipps für uns?

Ich wohne in der Lüneburger Heide, sodass Hamburg für mich mit etwa 80 Kilometern Fahrt verbunden ist. Deshalb verbringe ich meine Freizeit auch nicht hier und habe leider keine wirklichen Tipps. Ich gehe gerne zu „La Stella", einem Italiener in Bad Bevensen, bei dem es noch Spaghetti gibt, die im Parmesanlaib gemacht werden. Oder auch eine riesige Calzone, die man einfach aufessen „muss". Ich bin eher der spontane Typ und probiere Restaurants aus. Ich lasse mich im Internet inspirieren oder frage Kollegen nach Empfehlungen.

Vielen Dank für das Interview.

Alle Fotos (c)Apples Restaurant


text Zehn tolle Restaurants in Stuttgart
Thu, 13 Oct 2016 14:00:00 +0000

Die Restaurantszene in Stuttgart braucht sich hinter der anderer Großstädte Deutschlands nicht zu verstecken - mit verschiedenen Michelin-Sterne-Restaurants, trendigen Bars und innovativen Menüs ist die schwäbische Hauptstadt ein Paradies für Foodies. Hier sind für Euch 10 wirklich gute Restaurants in Stuttgart, damit Ihr nicht lange nach der passenden Adresse suchen müsst.

Restaurant 5 Jetzt reservieren

Das Restaurant 5 in bester Lage in Stuttgarts Innenstadt besticht auf zwei Etagen mit Gourmetküche, stylishem Lounge-Ambiente und ausgefallenen kulinarischen Schöpfungen. Warum "5"? Weil hier alle fünf Sinne angeregt werden sollen. Das Restaurant an sich ist ein echter Hingucker, insbesondere das in Weiß gehaltene Erdgeschoss, das ein komplett anderes Flair hat als die dunkel gehaltene erste Etage und die offene Küche.

Man kann die Küche hier am besten als experimentell beschreiben: jedes Gericht kombiniert gegensätzliche Aromen, wie süß und scharf oder süß und salzig. Im lässt sich nicht nur wunderbar ein romantisches Abendessen genießen, sondern auch tolle Frühstück-Angebote - hierbei sind insbesondere die Varianten "Cervantes", "Truman Capote" und "Theodor Fontane" zu erwähnen.

Zirbelstube Jetzt reservieren

In der Zirbelstube überzeugt Sebastian Prüßmann mit kreativer französischer Küche und wurde dafür schon mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. Das Besondere an seinen Kreationen? Die Kombination aus französischen Gerichten und regionalen Akzenten - so kommen beispielsweise ganz eigene Interpretationen der traditionellen schwäbischen Küche auf den Tisch.

Prüßmann schreckt auch nicht davor zurück, fleischlos zu kochen und hat mit dem "Gemüse Liebe" ein innovatives vegetarisches 4-Gänge Menü kreiert, das sich auf regionale Zutaten konzentriert. Dafür hat der Chefkoch schon viel Lob von Restaurantkritikern und Gästen geerntet. Die Zirbelstube überzeugt neben ihrer abwechslungsreichen, zeitgenössischen Kochkunst mit elegantem Ambiente und ausgezeichnetem Service.

Olivo Jetzt reservieren

Im Gourmetrestaurant Olivo lehnt Küchenchef Nico Burkhardt seine raffinierten Kreationen ebenfalls an die zeitgenössische französische Küche an. Ebenfalls mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet, legt das Restaurant hohen Wert auf die penibelste Präsentation der Gerichte. Nur qualitativ hochwertigste Zutaten werden für die Speisen genutzt. Abgerundet wird das Menü im Olivo mit einer Auswahl exquisiter französischer Weine. Das wissen auch Restaurantkritiker zu würdigen die das Olivo unter den besten 70 Restaurants in Deutschland sehen (siehe Hornstein Liste).

Schlachthof Jetzt reservieren

Das urige Schlachtshof in Stuttgart ist passenderweise direkt dem Schweinemuseum angegliedert, das einen Besuch vor oder nach dem Schmaus im Schlachthof wert ist. Das stilvoll renovierte und liebevoll eingerichtete Gasthaus überzeugt mit rustikalem Ambiente und regionaler Küche, die immer wieder saisonale Akzente setzt.

Dem Namen Schlachthof entsprechend findet man auf der Karte Klassiker wie Scheinsbäckle, Schweinshaxen und Schnitzel - und sogar ganze Spanferkel! In den Sommermonaten kann man den Tag im idyllischen Biergarten mit einem Schwaben Bräu oder einem Meister Pils ausklingen lassen.

Scholz am Park Jetzt reservieren

Das Scholz am Park punktet allein schon mit seiner tollen Terrasse und der zentralen, großzügig einsehbaren Küche, die das Herzstück des Restaurants bildet. Das Highlight hier sind Rotiserrie-Köstlichkeiten vom Lava- und vom Flammenwand-Grill. Die hauseigene Pâtisserie und die gut ausgestattete Cocktailbar runden das kulinarische Erlebnis ab. Egal ob Frühstück, ein Nachmittagssnack oder ein extravagantes Abendmahl - das Scholz am Park überzeugt auf allen Ebenen.

nannina Jetzt reservieren

Giovanna Di Tommaso, nach deren Kosenamen Nannina das Restaurant benannt ist, hat sich in Bonlanden schon 27 Jahre lang einen Namen gemacht, ehe sie ihr kleines Restaurant in Stuttgart aufmachte. Das Restaurant spezialisiert sich auf gehobene italienische Küche, gemischt mit außergewöhnlichen Gerichten wie dem Thunfisch auf Ananas-Gurken-Wildkräutersalat oder dem Seeteufel mit Fenchel und Auberginen-Mousse.

Jede Speise wird im "nannina " frisch von Giovanna zubereitet - was etwas Zeit braucht, aber jede Warteminute lohnenswert macht! Und egal was hier gerade auf dem Herd brutzelt, es wird mit dem familieneigenen Olivenöl zubereitet. Das Olivenöl, das in Avellino angebaut wird, gibt jedem Gericht eine besondere Note und kann übrigens auch für zu Hause erworben werden.

Cube Jetzt reservieren

Das minimalistische Restaurant Cube, das sich in der obersten Etage des modernen, in einem Glaswürfel befindlichen Kunstmuseums befindet, bietet nicht nur einen beeindruckenden Ausblick über den Schloßplatz. Hier lassen sich auch ausgefallene Gerichte zu günstigen Preisen erleben. Die Küche, die als "Pacific Rim" bezeichnet wird, orientiert sich an kulinarischen Stilen rund um den Pazifik. Tipp: Wer auf der Suche nach einem günstigen Mittagessen ist, wird sich über das Business-Lunch freuen, das es schon für 7,80 Euro gibt.

Pier 51 Jetzt reservieren

Das Pier 51 ist in einer alten Lagerhalle mit Backsteinwänden und Stahlträgern zu Hause. Das Restaurant wurde von Jörg Rauschenberger konzipiert, der auch für das Cube verantwortlich ist. Küchenchef Philipp Di Mineo ist insbesondere für seine Seafood-Gerichte bekannt, wie zum Beispiel der vorzügliche Hummer, der ganz frisch aus dem Hummerbecken im Restaurant kommt.

Auch die erstklassigen Prime Meat Cuts aus den USA, Australien und Argentinien sowie das regionale Dry Aged Staufenrind, das extra für das Pier 51 einen ganz speziellen Reifeprozess durchläuft, sind wärmstens zu empfehlen. Am Sonntag gibt es hier einen vielgelobten Familien-Brunch von 10 bis 14 Uhr, der mit warmen und kalten Speisen, Prosecco und leckeren Desserts glänzt.

(m)eatery Stuttgart Jetzt reservieren

Meat, eat & meet ist das Motto der (m)eatery, die sich direkt in bester Lage in Stuttgarts Innenstadt befindet. Das Feinschmecker-Steakhouse, dessen Stammhaus sich in Hamburg befindet, ist von den Stuttgartern äußerst gut aufgenommen wurden und oftmals Tage im Voraus komplett ausgebucht. Hier gibt es alles, was das Herz von Fleischliebhabern höher schlagen lässt: Burger, Steaks, Tartargerichte und Fisch frisch vom Grill.

Zum Steak kann man sich eine von ganzen 15 Beilagen, eine Soße und eine Würzbutter aussuchen, die im Preis mit inbegriffen sind. Dazu gibt es amerikanische Biere oder Weine aus aller Welt. Das Erfolgsgeheimnis des Restaurants? Das Fleisch wird mindestens sieben Wochen lang in der hauseigenen gläsernen Reifekammer gelagert, wodurch es ein besonders intensives Aroma erhält und sehr zart schmeckt. Für ganz Hungrige empfehlen wir das 900 Gramm (!) Porterhouse Steak.

Was sagt Ihr zu unseren Top 10 Restaurants in Stuttgart? Habt Ihr eines der Restaurants schon besucht oder habt andere kulinarische Tipps?

Alle Fotos von den Restaurants


text Food Trend: Matcha, der gesunde Wachmacher
Mon, 26 Sep 2016 18:03:00 +0000

Seit einigen Jahren schon ist Matcha in Deutschland auf dem Vormarsch und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Mit der wachsenden Fangemeinde ist auch das Sortiment an Matcha-Produkten stetig erweitert worden, sodass es den japanischen Tee inzwischen nicht mehr nur in Naturkostläden gibt. Coffee Shops bieten inzwischen Matcha Lattes oder auch Matchakuchen an. Doch was genau ist Matcha eigentlich und was macht Japans heißestes kulinarisches Exportgut so begehrt?

Was ist Matcha?

Das Wort „Matcha" ist japanisch und bedeutet „gemahlener Tee". Die Blätter der Tencha-Teepflanze werden für den Matcha nämlich zu einem feinen Pulver gemahlen, anstatt - wie bei anderen Teesorten - klein gehackt. Als Konsument nimmt man also quasi das ganze Blatt zu sich, während die Blätter bei anderen Tees lediglich im heißen Wasser ziehen, aber nicht an sich genossen werden.

Ein weiterer Unterschied zu anderen grünen Tees ist, dass die Teepflanzen, die zur Herstellung von Matcha genutzt werden, vier Wochen vor der Ernte abgedeckt werden. Somit produzieren die Teeblätter mehr Chlorophyll als die Teeblätter, die Sonnenlicht ausgesetzt sind. Dadurch haben sie auch eine intensivere grüne Farbe. Nach der Ernte werden dann nur die besten Bestandteile des Blattes mit einer traditionellen japanischen Granitsteinmühle gemahlen - Blattrippen und Strunk werden vorher entfernt.

Geschmacklich ist Matcha grünem Tee sehr ähnlich. Er hat eine herbe Note, jedoch eine cremigere Konsistenz.

Neu ist Matcha-Tee übrigens nicht! Schon seit Jahrhunderten wird Matcha in Japan und Teilen Chinas getrunken, seitdem er von buddhistischen Mönchen vor 800 Jahren als Meditationsgetränk entdeckt wurde. Seither hat er Samurai-Kriegern als Muntermacher gedient und war dann für eine lange Zeit Japans Elite für traditionelle Teezeremonien vorbehalten, ist jedoch seit langem in Japan ebenso gängig wie grüner Tee.

Gesundes Koffein

Matcha ist bekannt für seinen hohen Koffeingehalt: In einer Menge von circa 1,5 Teelöffeln steckt zwar nur etwa halb so viel Koffein wie in einem Espresso, die stimulierende Wirkung hat Matcha aber dennoch. Das Koffein im Matcha ist allerdings verträglicher und hat eine gesundheitsfördernde Wirkung, insbesondere in Wechselwirkung mit den anderen Inhaltsstoffen. Zudem ist im Matcha Theanin (eine nicht-proteinogene Aminosäure) enthalten, welches auch dafür bekannt ist, Aufnahmefähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit zu erhöhen. Deshalb gilt Matcha als gesunder Muntermacher.

Warum Matcha ein Super Food ist

Matcha kann noch mehr: Der Anteil des Antioxidants EGCG (dessen Wirkung in der Krebsprävention dokumentiert ist) ist im Matcha 137 Mal höher als

der in anderen grünen Tees und mit 1.384 TE/g verfügt Matcha über einen der höchsten ORAC-Werte. Der ORAC-Wert (Oxygen Radical Absorbance Capacity) misst den Anteil von Antioxidantien in Lebensmitteln. Die Acai Beere, die wir Euch kürzlich als Healthy Food vorgestellt haben, hat zum Beispiel einen ähnlich hohen ORAC Wert: 1027 TE/g. Eine Blaubeere im Vergleich bietet nur 24 TE/g.

Matcha hat somit 14 Mal soviele Antioxidantien wie eine Blaubeere und zehnmal soviele Antioxidantien wie regulärer grüner Tee!

Und das ist immer noch nicht alles …

Matcha hat außerdem eine extrem große Anzahl an Vitaminen, zum Beispiel Vitamin A - sehr wichtig für Stoffwechsel, Augen und Haut - und zwischen 10 und 17 Gramm Eisen pro 100 Gramm Tee (variiert je nach Qualität). Das macht Matcha zu einem der eisenhaltigsten Lebensmittel. Weitere gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe sind Vitamin C, Calcium, Selen, Chrom, Magnesium und Zink sowie Balaststoffe und Chlorophyll.
Matcha macht also nicht nur wach, sondern versorgt unseren Körper mit wichtigen Nährstoffen und kurbelt den Stoffwechsel an.

Wie trinkt man Matcha?

Matcha findet man heutzutage, wie gesagt, in sämtlichen Formen - in Shakes, Eis oder sogar als Matcha-Latte. Will man Matcha so trinken wie er in Japan während der traditionellen Tee-Zeremonien zubereitet wird, nimmt man circa 1 - 2 Gramm Matchapulver und gießt es mit 80 Grad heißem Wasser auf. Danach wird es das Pulver in der Flüssigkeit vorsichtig mit einem kleinen Besen „geschlagen" oder gerührt. Dadurch erhält der Matcha-Tee dann die

typische schaumige Konsistenz. Will man das ganz professionell machen, nimmt man dazu einen sogenannten Chasen, einen kleinen Bambusbesen.

Was man beim Matcha-Kauf beachten sollte

Seitdem die Nachfrage nach Matcha hierzulande deutlich gestiegen ist, wird der europäische Markt leider mit sehr viel qualitativ nicht so hochwertigem Matcha-Tee überschwemmt. Wie man die Spreu vom Weizen trennt? Als Richtlinie gilt: Je stechend grüner die Farbe desto besser die Qualität. Erwischt man ein eher gelblich-bräunliches Pulver, ist die Wertigkeit eher niedrig.

Bei der Konsistenz des Pulvers gilt: je feiner, desto besser. Grobes, eher rauhes Matcha-Pulver ist ebenfalls ein Zeichen minderer Güte. Schlechte Qualität beim Matcha macht sich übrigens vor allem im Geschmack bemerkbar - dann hat er eine bittere Note, die nicht so lecker ist. Es lohnt sich also auf jeden Fall, in einen etwas teureren Matcha zu investieren, der Geschmack ist wesentlich besser!

Den Matcha sollte man übrigens am besten in den lichtgeschützten, luftdichten Dosen aufbewahren, in denen er verkauft wird - idealerweise im Kühlschrank. Matcha verträgt weder Licht noch Hitze und hält sich auch nur 3 bis 4 Wochen nach dem Öffnen der Dose. Ungeöffnete Dosen werden in Japan traditionell in der Tiefkühltruhe aufbewahrt, um Qualitätsverlust zu verhindern.

Habt Ihr selbst schon Erfahrungen mit Matcha gemacht? Und: Hat's geschmeckt?


Das Oktoberfest 2016 steht in den Startlöchern! O'zapft is, heißt es in München wieder von morgen bis zum 03. Oktober. Wie jedes Jahr kommen Gäste von überallher, um auf der Wiesn gemeinsam anzustoßen und zu schlemmen. Wenn Ihr in der Stadt seid und mal keine Lust mehr auf die Festzelt-Welt auf der Theresienwiese habt, dann empfehlen wir Euch diese 10 bayerischen Restaurants in München - vom zentral gelegenen Ausflugslokal bis zum Wirtshaus im Stadtkern.

Königlicher Hirschgarten Jetzt reservieren

Der Münchner Hirschgarten beziehungsweise der „königliche Hirschgarten", wie er offiziell heißt, liegt im beliebten Stadtteil Nymphenburg und gilt als eines der bekanntesten, zentral gelegenen Ausflugsziele für München. Erholung und Gastronomie vereinen sich hier ideal. Ein frisches Augustiner hilft gegen den Durst und bayerische sowie internationale Gerichte stillen den Hunger. Fisch, Fleisch, Gegrilltes, Vegetarisches, Pasta und Klassiker aus der bayerischen Küche stehen auf der Hirschgarten-Speisekarte. Auch Frühstück im typisch bayerischen Stil gibt‘s zum Genießen. Draußen im großen Hirschgarten-Biergarten zu sitzen und eine gute Brotzeit zu genießen macht vor allem im Sommer großen Spaß.

Donisl Jetzt reservieren

Das Donisl liegt im Herzen von München mitten am wunderschönen Marienplatz und bietet seit über 300 Jahren authentische bayerische Kost. Innen urig und gemütlich eingerichtet verzaubert das Wirtshaus jeden Fan der bayerischen Küche mit tollen Gerichten und Klassikern, wie zum Beispiel Schweinsbraten, Schnitzel, Schweinshaxe oder auch Ente und Rindergulasch. Hier wird - auch für Vegetarier und sogar Veganer - ausschließlich mit regionalen Zutaten gekocht. Das Donisl zählt trotz seiner zentralen Lage noch zu einem der bayerischen Restaurants und Wirtshäuser, in dem sich auch Einheimische gut aufgehoben fühlen und wenig Touristenstrom verkehrt. Im Sommer kann man gemütlich draußen sitzen und bayerisch schlemmen.

Ratskeller Jetzt reservieren

Seit 1874 gibt‘s den Ratskeller als offizielle Gaststätte. Seither gilt das Lokal am Marienplatz in München-Zentrum als beliebter Treffpunkt für Jung und Alt. Die Ratskeller-Speisekarte bietet köstliches Bier, feine bayerische Kost und jeden Monat neue „Spezialitätenwochen". Das bayerische Wirtshaus begeistert mit sechs prunkvoll und einladend gestalteten Kreuzgewölben, die in 48 künstlerischen Darstellungen „die Münchner Geschichte des Biertrinkens" erzählen. Die saisonale Spargelkarte des Ratskellers und auch Gerichte mit Lamm oder Fisch können sich sehen lassen. Sonntags findet hier im Übrigen ab 10.30 Uhr immer ein toller Brunch mit bayerischen Köstlichkeiten und anderen Leckereien statt.

Augustiner am Dom Jetzt reservieren

Für feinen Flaumkuchen im bayerischen Stil, diverse Suppen, Brotzeiten und Kleinigkeiten oder auch den leckeren Krustenbraten von der Land-Sau seid Ihr im Augustiner am Dom genau richtig. Die Karte ist typisch bayerisch, kaum ein Klassiker der Küche aus Bayern ist hier auf der umfangreichen Speisekarte nicht zu finden. Neben dem reichhaltigen und köstlichen Speiseangebot ist auch die super zentrale Lage ein echter Pluspunkt. Mitten in der Innenstadt gelegen, lockt das Augustiner am Dom zusätzlich mit einer wunderbaren Terrasse zum Schlemmen. Innen ist es „griabig" und gemütlich. Hier stimmt‘s beim Service, vom Ambiente her und auch in punkto Speisen. Ein echter Klassiker in München!

Schneider Bräuhaus Jetzt reservieren

Diese ehemals als „Weisses Brauhaus" bekannte Location in München-Innenstadt lockt heute unter neuem Namen die Fans bayerischer Küche an - sowohl mitten im Tal als auch in Berg am Laim. Im Tal ist das „Schneider Bräuhaus" in zahlreiche unterschiedliche Räume, Nischen und Stub´n unterteilt. Mit traditioneller Bratenküche wird hier genauso aufgetrumpft wie mit bayerischen Brotzeiten, Salaten, Suppen, Klassikern und vegetarischen Speisen. Auch das über die bayerischen Grenzen beliebte Weißwurstfrühstück gibt‘s hier auf der Karte. Satt wird man mit den großzügigen Portionen im Schneider Bräuhaus auf jeden Fall.

Wirtshaus am Bavariapark Jetzt reservieren

Das Wirtshaus am Bavariapark gilt als Geheimtip direkt an der Theresienwiese, wo das Oktoberfest 2016 stattfindet. Einmal ist das Lokal beliebt wegen des netten und ruhigen Biergartens und zugleich wegen der zwei gemütlichen Innenbereichen, samt Stüberln für 90 Personen. Mit dem Festsaal finden im Wirtshaus am Bavariapark insgesamt bis zu 300 Gäste Platz, die sich die bayerischen Köstlichkeiten schmecken lassen können. Neben den bayerischen Klassikern gibt‘s hier eine richtig umfangreiche Frühstückskarte samt Strammen Max und Lachs-Muffin. Natürlich kommen auch Schnitzel, Schweinshaxen und -braten und jede Menge anderer Köstlichkeiten auf den Teller, die Ihr drinnen oder draußen verzehren könnt. Durch die regelmäßig wechselnde Tages- oder Wochenkarte wird‘s nie langweilig in dem Wirtshaus am Oktoberfest-Gelände.

Hirschau Jetzt reservieren

Die Hirschau, nur etwa 20 Autominuten von München-Hauptbahnhof entfernt, zählt seit jeher zu den beliebten Ausflugszielen bei den Münchnern. 2013 frisch renoviert und wiedereröffnet, hat das Restaurant gehobene Küche aus Bayern sowie gegrillte Spezialitäten vom Rind und Kalb zu bieten. Gegrillte Steaks vom Lavastein, Fisch- und Fleischgerichte sowie auch vegetarische Schmankerl sind fester Bestandteil der umfangreichen Speisekarte. Hier lohnt sich ein Besuch für jeden, der gerne gut bayerisch isst, die gehobene Küche zu schätzen weiß und sich gerne in der Natur befindet. Gegessen wird hier in ansprechend, familienfreundlicher Atmosphäre zu fairen Preisen. Ein schöner Biergarten schließt sich an das Lokal an. Und wer möchte, macht nach dem Essen noch einen schönen Verdauungsspaziergang im Englischen Garten, einem der größten innerstädtischen Parks weltweit.

Augustiner Bräustuben Jetzt reservieren

Die Augustiner Braustuben in der Landsberger Straße, in unmittelbarer Nähe zum Oktobrfest, ist sowohl bei den zahlreichen Stammgästen als auch bei Touristen und anderen Münchner sehr populär. Hier trifft man sich zum entspannten Beisammensitzen in urgemütlichem, bayerischem Ambiente. Am eingedeckten Tisch oder auch an der wuchtigen Bar - in den Brauchstuben schmeckt das frische Augustiner vom Holzfass überall. Im rustikalen Stüberl finden über 120 hungrige Gäste Platz und für jeden gibt's bayerische Küche zum Niederknien. Eine wechselnde Tageskarte sowie eine umfangreiche Wochenkarte mit bayerischen Klassikern stehen ebenfalls bereit.

Augustiner Keller Jetzt reservieren

Und noch ein Klassiker zum Schluss: Der Augustiner-Keller ist bekannt wie ein bunter Hund in München. Hier genießt Ihr sowohl leichte als auch deftige Kost. Ganzjährig gibt es in den verschiedenen Stuben und dem großen Festsaal traditionell bayerische Küche - ergänzt mit internationalen Spezialitäten. Dabei wird im Augustiner-Keller wert auf höchste Qualität gelegt und es werden heimische Produkte der Saison eingesetzt. Vegetarier kommen ebenso voll auf ihre Kosten wie Fleischfans. So ist der Augustiner-Keller für jeden das Richtige, der Gastronomie auf gehobenen Niveau gepaart mit bayerischer Gemütlichkeit sucht. Schaut Euch bei Eurem Besuch unbedingt das acht Meter unter der Erde gelegene Gewölbe an - ein echtes Münchner Unikat! Der Augustiner-Keller befindet sich etwa zehn Gehminuten vom Hauptbahnhof.

In welche bayerischen Restaurants und Wirtshäuser kehr Ihr denn zum Oktoberfest gerne ein?

Alle Fotos von den Restaurants


Bei diesem bombastischen Spätsommerwetter wird es Zeit für eine Ode an den Salat! Denn das Allround-Talent eignet sich gerade bei warmen Temperaturen als Vorspeise, Beilage oder Hauptgericht - egal ob im Restaurant oder zum privaten Grillabend. Mal herzhaft, mal fruchtig, mal ganz leicht, mal gehaltvoll. Salat ist unglaublich vielseitig!

Ich mag ihn zum Beispiel gemischt aus verschiedenen Blattsalaten, Wildkräutern, Spinat, Rucola, Tomaten, Karotten, Gurken, Paprika, Radieschen, Zwiebeln oder Sprossen. Verfeinern tue ich dann das Ganze mit Mozzarella oder Parmesanspänen, mit Kernen oder Körnern, mit Früchten oder Speckwürfeln, mit gebratenem Fleisch oder Thunfisch. Ebenso tolle Salate lassen sich aus Nudeln oder Reis, Kartoffeln oder Couscous, Linsen oder Kichererbsen zaubern.

Doch erst zum Schluss kommt das i-Tüpfelchen: Das Salat-Dressing! Das kann das Highlight eines jeden Salats sein, mit dem ihr noch mal richtig Pepp in die Schüssel bringt! Und auch hier gibt es unzählige mögliche Geschmacksrichtungen. Drei leckere und ganz unterschiedliche Dressing-Varianten möchte ich Euch heute vorstellen. Abwandeln und Neues dazu ausprobieren ausdrücklich erwünscht!

Fruchtiges Mango-Kokos-Dressing

Den Beginn macht ein exotisches, fruchtiges, süßes und zugleich scharfes Dressing, das herrlich nach Urlaub schmeckt!

Dafür braucht Ihr 150 g Mango-Fruchtfleisch, also ohne Kern und Schale abgewogen. Das entspricht etwas mehr als einer halben Mango. Das Fruchtfleisch wird fein püriert und mit 60 ml Kokosmilch, 60 ml Essig (am besten ein relativ neutraler Essig, z. B. ein Condimento bianco oder ein Weißweinessig), 2 TL Dijon-Senf und 2 EL Kokosraspeln gründlich vermixt. Das Dressing dann mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken abschmecken.

Servier-Tipp: Passend zum Urlaubsfeeling kam das Dressing bei mir über Blattsalate mit gegrillter Ananas.

Das Dressing könnt Ihr übrigens toll variieren. Ersetzt z. B. die Mango durch Beeren (Erdbeeren oder Heidelbeeren), die Kokosmilch durch Öl und die Kokosraspeln durch gemahlenen Mohn und schon habt Ihr ein tolles Beeren-Mohn-Dressing!

Frisches Kräuter-Joghurt-Dressing

Der Klassiker: Joghurt-Dressing. Meine Variante kommt mit würziger Kräuternote daher!

Dafür ½ Bund frischen Schnittlauch (ca. 10 bis 15 g) in Ringe schneiden. Eine kleine Knoblauchzehe häuten und fein reiben. 150 g Naturjoghurt mit 80 ml Kräuteressig - ich habe z. B. einen Bärlauchessig verwendet, Ihr könnt aber ganz nach Geschmack auch einen anderen Kräuteressig verwenden - verrühren. Dazu 1 TL Dijon-Senf, den Schnittlauch und den Knoblauch ebenfalls gründlich mit hineinmixen. Zum Schluss mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und ggf. einem kleinen Schuss Wasser abschmecken.

Servier-Tipp: Zum Kräuter-Joghurt-Dressing gab es hier bunt gemischten Salat mit Heidelbeeren und gebratenen Hähnchenbruststreifen.

Selbstverständlich könnt Ihr auch andere Kräuter verwenden, z. B. Thymian und fein gehackten Rosmarin.

Da in diesem Salat-Dressing kein Öl verwendet wird, ist es eine tolle figurfreundliche Variante! Durch die Wahl der Fettstufe des verwendeten Naturjoghurts könnt Ihr außerdem Einfluss auf Geschmack, Kalorien und Konsistenz nehmen. (Ein Vollmilchjoghurt ergibt ein cremigeres Dressing als ein Joghurt mit 0,1 % Fettanteil.)

Scharfes Ingwer-Honig-Dressing

Zuletzt noch ein klares Dressing mit asiatischem Einschlag - scharf, aber auch süß, in jedem Fall aber unheimlich lecker!

3 kleine Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. 75 ml Reisessig mit 30 ml Öl, 65 g flüssigem Honig, 1 EL Sojasoße, 40 ml Wasser und 10 g frisch geriebenem Ingwer mixen. Die Frühlingszwiebeln jetzt zugeben und mit Salz abschmecken.

Servier-Tipp: Nachdem die Kürbissaison nun anläuft, habe ich dieses Dressing schon etwas herbstlich genossen und über Blattsalate, gebratenen Kürbis und noch warmem Birnenchutney genossen! Das Salat-Dressing-Rezept passt aber auch gut zu Gurkensalat!

Und noch mal alle Zutaten für die selbst gemachten Salat-Dressings auf einen Blick:

Mango-Kokos-Dressing:

150 g Mango-Fruchtfleisch
60 ml Kokosmilch
60 ml Essig (z.B. Condimento bianco oder Weißweinessig)
2 TL Dijon-Senf
2 EL Kokosraspeln
Salz
Pfeffer
Chiliflocken

Kräuter-Joghurt-Dressing:

½ Bund frischer Schnittlauch (10 bis 15 g)
1 kleine Knoblauchzehe
150 g Naturjoghurt
80 ml Kräuteressig (z.B. Bärlauchessig)
1 TL Dijon-Senf
Salz
Pfeffer
1 Prise Zucker
ggf. ein Schuss Wasser

Ingwer-Honig-Dressing:

3 kleine Frühlingszwiebeln
75 ml Reisessig
30 ml Öl
65 g flüssiger Honig
1 EL Sojasoße
40 ml Wasser
10 g frisch geriebener Ingwer
Salz

Habt Ihr noch andere Ideen für leckere Salat-Dressings?


text Die besten Gourmet-Restaurants in Düsseldorf
Thu, 08 Sep 2016 12:00:00 +0000

Ein richtig gutes Restaurant erkennt man an der Qualität des Essens. Wir verraten Euch, wo Ihr in Düsseldorf leckerste Gourmet-Speisen bekommt.

Berens am Kai Jetzt reservieren

Wer sich für das Berens am Kai entscheidet, speist mit Blick auf den Medienhafen von Düsseldorf und bekommt apart angerichtete Gourmetgerichte aus der französischen und mediterranen Küche serviert. Wie wäre es zum Beispiel mit Kabeljau und Miso mit Sesamspinat? Der Guide MICHELIN hat Speisen wie diese bereits mit einem Stern ausgezeichnet.

VICTORIAN Jetzt reservieren

Das kürzlich umgebaute VICTORIAN in perfekter Innenstadtlage ist eine absolute Top-Adresse für Gourmets. Das Interieur des Restaurants in der Königsstraße, Ecke Königsallee, zeigt sich modern, hell und elegant. Auf der täglich wechselnden Speisekarte stehen saisonale Kreationen von 1-Stern-Koch Matthias Hein. Gerichte wie etwa Steinbuttsteak in Sauce Béarnaise mit Steinpilzen, grünem Spargel und La-Ratte-Kartoffeln bringen Feinschmecker zum Schwärmen.

Tafelspitz 1876 Jetzt reservieren

Das mit einem Michelin-Stern und 16 von 20 Gault-Millau-Punkten ausgezeichnete Tafelspitz 1876 entführt seine Gäste auf kulinarische „Entdeckungsreisen", wie die Menüs auf der Speisekarte genannt werden. Verantwortlich für die Geschmackserlebnisse ist Küchenchef Daniel Dal-Bens, ein gebürtiger Düsseldorfer mit italienischen Wurzeln. Seine Zutaten kommen von überallher, so trifft Kanadischer Kabeljau auf Färörer Lachsforelle und Bavette vom Australischen Black Angus Rind.

Nenio Jetzt reservieren

Das Restaurant Nenio im Düsseldorfer Stadtkern serviert gehobene Schlemmer-Menüs, die Fans asiatischer Aromen begeistern. Gäste genießen 6 bis 7 Gänge mit hochwertigen Zutaten aus Meer und Land. Mineralwasser sowie ein Amuse-Bouche sind dabei inbegriffen. Gerichte wie Rochenflügel in Safran-Dashi-Sud, serviert mit Eiszapfen oder Kalbsbries mit geräucherter Sojasoße mit Süßkartoffeln erweitern im Nenio garantiert den kulinarischen Horizont.

Phoenix Jetzt reservieren

Das Phoenix im Dreischeibenhaus kocht aus unserer Sicht auf Sterne-Niveau. Auch wegen des tollen Interieurs ist das Restaurant einen Besuch wert. Und wenn es nur für ein Glas Wein nach dem Theater- oder Opern-Besuch ist. Bei der Gestaltung des Lokals wurden Materialien, Formen und Farben des geschichtsträchtigen Gebäudes aufgegriffen: Zitate aus den 60er Jahren wie das Petrolblau und der Natursteinboden treffen im Phoenix auf zeitgenössische Design-Elemente. Übrigens: Das Phoenix macht bei der am 08.09. startenden „tour de menu gusto" mit, dem spannenden kulinarischen Wettstreit der Düsseldorfer Gastronomie.

VEN Jetzt reservieren

Das VEN in Düsseldorf -Derendorf steht für kreative, leichte Gaumenfreuden auf Spitzen-Niveau. Zu den Gerichten aus aller Welt zählen Speisen wie zarter Lammrücken auf mediterraner Basilikum-Polenta oder pikantes Thai-Curry mit Garnelen und Basmatireis. Das Ambiente des modern-eleganten Restaurants wird durch ein ausgeklüngeltes Lichtsystem bestimmt, das den Raum in unterschiedliche Farben taucht. Bei warmem Wetter entspannt Ihr im VEN auch auf der Sonnenterasse.

Klosterhof - Bistro im Maxhaus Jetzt reservieren

Das schlichte Restaurant Klosterhof - Bistro im Maxhaus ist in einem ehemaligen, mit Glas überdachten Klostergarten zu Hause. Oliver Neuhoff und sein Team präsentieren hier frische, saisonale Küche für Feinschmecker. Das Lokal befindet sich in zentraler Altstadtlage am Hafenbecken und bietet Genüsse wie das Rückenstück vom Nordsee-Rotbarsch in Melisse und Trockentomate gebraten mit gelber Zucchini und schwarzem Rundkornreis.

Dorfstube Jetzt reservieren

Für sein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis wurde die Dorfstube in Düsseldorf-Oberkassel bereits vom Guide MICHELIN mit dem Bib Gourmand ausgezeichnet. Gehobene deutsche Küche lockt Gäste in das Restaurant mit dem charmant-rustikalen Flair. Holzmöbel im Chalet-Stil und nostalgische Details wie ein alter Kachelofen sorgen hier für besonderes Ambiente, in dem Ihr Gerichte wie geschmorte Rouladen vom Schwarzwälder Weiderind in Spätburgundersoße mit Gartengemüse und frischen Spätzle genießt.

Stappen Jetzt reservieren

Das Restaurant Stappen in Oberkassel tischt in gemütlich-modernem Ambiente Leckereien wie Düsseldorfer Senfrostbraten mit Spitzkohl in Rahm und gebratenen Drillingen oder luftgereiftes Rumpsteak vom Liedberger Rind auf. Frisch und regional, so mögen es Inhaber David Büchner und seine Partnerin Elisa Ritter. Tipp: Nicht nur abends isst es sich im Restaurant Stappen hervorragend. Schaut unbedingt mal auf die Mittagskarte mit wechselnden 2- bis 3-Gänge-Menüs.

De Medici Jetzt reservieren

Im mit viel Charme eingerichteten De Medici im Derag Livinghotel bekommen Gourmets ein super Frühstück. Herzhafte und süße Köstlichkeiten sowie diverse Kaffee-Spezialitäten lassen sich hier im stilechten Ambiente eines Wiener Kaffehauses genießen. Das Derag Livinghotel befindet sich in der Altstadt und ist somit ein fantastischer Ausgangspunkt für den Start in einen Entdeckungs- oder Shoppingtag.

Alle Bilder von den Restaurants


Ein bombastischer Tag voller visueller Eindrücke, kulinarischer Genüsse und menschlicher Begegnungen - das war der Bookatable Blogger Workshop 2016. Mit 5 Bloggern aus ganz Deutschland sind wir hier in Hamburg in 3 Top-Restaurants spaziert und haben Tipps & Tricks der Food-Fotografie von Jan-Peter Westermann gelernt. Ganz nebenbei gab's auch noch ein paar Insider-Infos aus der Gourmet-Gastronomie von den Chef-Köchen der Bookatable-Restaurants höchstpersönlich.

Station 1: Das szenige "Philipps"

Los ging‘s im Philipps, das derzeit auf Tripadvisor auf Platz 1 unter den Hamburger Restaurants steht. Ein kleines Gourmet-Juwel mit fairem Preis-Leistungs-Verhältnis, versteckt in einer Seitenstraße des szenigen Karolinenviertels. Hier trifft Shabby Chic auf schlichte Eleganz und sorgt für wohnzeitschriftenreifes Ambiente. Auch die liebevoll zubereiteten Speisen des jungen Chefs Philipp tragen zur Wohlfühlatmosphäre bei.

Unsere Food-Foto-Objekte: Carpaccio vom Rind u.a.

Das haben wir gelernt: Licht ist alles! Suche Dir die richtige Licht-Situation, wenn möglich mit Tageslicht, und positioniere dort Deinen Teller. Versuche Mischlicht und damit Mehrfach-Schattenbildung zu vermeiden. Um Überbelichtung vorzubeugen, wähle einen geschützten Platz, zum Beispiel vor einer Hauswand oder auf der Sitzfläche eines Sessels. Tipp für mehr Varianz: Auch der Fußboden kann als Untergrund Charakter haben.

Station 2: Das exklusive "The Table"

Als Zweites waren wir am Workshop-Tag bei Kevin Fehling in der HafenCity zu Besuch, der als Shooting Star unter den deutschen Gourmet-Köchen gefeiert wird. Sein Restaurant, das The Table, ist Hamburgs erstes und einziges 3-Sterne-Restaurant. Gegessen wird hier an einem einzigen Tisch aus massivem Echtholz. Kevin Fehling serviert seinen Gästen 14 kleinere und größere Gerichte an einem Abend und ist damit so erfolgreich, dass er bis 2017 ausgebucht ist.

Unser Food-Foto-Objekt: Pastrami-Brötchen bzw. Pastrami-Macaron

Das haben wir gelernt: Schau Dir Dein Foto-Objekt genau an! Wie ist es aufgebaut und was sind die Wichtigsten Bestandteile, die man sehen muss? Richte Dein Foto-Objekt zum Fotografieren entsprechend aus. Ein flaches Carpaccio lässt sich wunderbar von oben aufnehmen, bei Gerichten, die in die Höhe gehen, ist es wiederum sinnvoller von der Seite zu fotografieren.

Restaurant-Backstage-Insider: Der Trend geht weg von der opulenten Gourmet-Küche in gediegenem Ambiente, deshalb gibt es bei Kevin Fehling auch kein Silberbesteck und keine Tischdecken mehr. In seiner offenen Küche geht es unglaublich leise zu, dafür gibt's selbstgemischte Lounge-Musik, die zum jeweiligen Essen passt.

Station 3: Das traditionsreiche "Jacobs Restaurant"

Das Finale des Bookatable Bloggerworkshops 2016 fand im Restaurant des traditionsreichen Louis C. Jacob statt. Hier wurden wir mehr als herzlich begrüßt und hatten Gelegenheit zu einem kurzen Plausch mit Thomas Martin. Der 2-Sterne-Koch, in dessen riesige Restaurant-Küche eine Rolltreppe fährt, betreut im Souterrain des stilvollen Kaufmannshauses ein etwa 40-köpfiges Team. Der Fischkoch, der Fleischkoch, die Gemüse-Experten - jeder hat hier seinen Platz. Erst vor Kurzem wurden das Jacobs-Restaurant und sein Angebot übrigens umgestaltet, was seither auch jüngere Gäste in das Lokal mit Elbblick lockt.

Unser Food-Foto-Objekt: Araguani-Schokoladentörtchen

Das haben wir gelernt: Manchmal muss man schnell sein, zum Beispiel wenn ein Dessert mit Eis kommt. Toll ist deshalb, wenn man den Nachtisch erst mal ohne Eis bestellen kann. Position des Tellers dann mit Gläsern markieren und das Eis erst jetzt hinzufügen lassen. Schnell knipsen und anschließend genießen!

Restaurant-Backstage-Insider: Die Zeiten, in denen Küchen-Chefs ihre Gefolgschaft anschrien und nur mit Aufputschmitteln durch den Tag kamen, sind vorbei, sagt Thomas Martin. Heute geht es in Gourmet-Küchen wie seiner um Harmonie und Zusammenarbeit. Durch den Austausch mit „den Jungen" werden seine Kreationen erst richtig gut und nicht zu klassisch. Nur mehr Frauen braucht es in der Gourmet-Branche noch, denn die sind besonders gut im Filigranen.

... und zum Schluss haben wir den Abend noch ganz gemütlich mit unserer Blogger-Truppe in der Weinwirtschaft gegenüber des Jacobs Restaurants, dem Kleinen Jacob, ausklingen lassen. Wir das sind übrigens Lena Brenner und Natalie Brewer von Bookatable (im Bild rechts).

Vielen Dank an alle am Workshop beteiligten Restaurants, Jan-Peter Westermann von Westermann + Buroh Studios und natürlich alle Workshop-Teilnehmer für das tolle Event!

Wer wissen will, welche Blogger am Freitag dabei waren, kann hier noch einmal nachschauen. Nur Stephanie von Koeln Blogging konnte kurzfristig leider nicht teilnehmen. Zum Eventbericht unseres Fotografen auf seinem Blog "What's Cooking" geht es hier.

Alle Fotos: Westermann + Buroh Studios


Mirko Gaul hat für das Restaurant taku in Köln bereits einen Michelin-Stern erkocht. Im Excelsior Hotel Ernst direkt am Kölner Dom hält er täglich aufs Neue die kulinarische Messlatte hoch. Patrick Floetmeyer von Bookatable hat mit dem gebürtigen Rheinländer, Baujahr 1985, über das Gourmet-Geschäft, asiatische Küche und bewundernswerte Persönlichkeiten gesprochen.

Zum Kochen auf Sterne-Niveau gehört ja einiges. Was sind die größten Herausforderungen für Dich im Alltagsgeschäft?

Die größte Herausforderung ist es, die Motivation des Teams so hoch zu halten, dass es weiterhin Höchstleistungen abgerufen kann. Man muss sich hohe Ziele stecken, um den Anforderungen der Sterneküche gerecht zu werden und die Gäste immer wieder aufs Neue zu begeistern.

Wie bist Du denn auf die Idee gekommen, Koch zu werden?

Ich habe generell schon immer gerne gegessen und war auch immer bei meiner Mutter in der Küche. Ich hatte aber nie das Ziel Koch zu werden. Nach dem Abitur musste ich erst mal ein Jahr Zivildienst machen. Ich wusste damals nur, dass ich nicht studieren wollte und habe mich dann einfach mal hingesetzt und überlegt, ok, was kannst du, wo drin bist du gut, wozu hast du eine gewisse Leidenschaft. Und so bin ich schließlich zum Kochen gekommen.

Jetzt reservieren

Wenn Ihr im taku ein neues Menü konzipiert, woher kommt die Inspiration?

Das ist ganz unterschiedlich. Durch die Richtung unseres Restaurants heben wir uns ja ein bisschen ab: Wir kochen asiatische Fusion-Küche. Da kann es sein, dass ich direkt im Asia-Supermarkt eine Idee kriege. Es kann aber auch sein, dass mir morgens beim Joggen ein Einfall kommt. Manchmal ist es auch einfach eine Zutat, die man in die Hand nimmt, an der man riecht. Ein Aroma, das dann die Fantasie anregt.

Und wie würdest Du den Stil Eurer Gerichte beschreiben?

Ich würde sagen, ein bisschen unkonventionell. Spannend in der Aromatik. Asiatische Aromen, gepaart mit einem westlichen Kochstil - da kommen spannende Ergebnisse heraus und es entstehen ganz neue Kombinationen. Das macht die Gerichte ein bisschen aufregender als die aus der klassischen Küche, der französischen oder der mediterranen.

Gibt es einen Top Seller, von dem Gäste im taku Restaurant nicht genug kriegen?

Schwierig zu sagen, aber die Peking-Ente ist eines unserer Signature Dishes, die sehr gut laufen. Die gibt es seit Eröffnung des Restaurants und sie wurde von jedem Küchenchef ein bisschen an seinen Kochstil angepasst. Ebenso beliebt ist unser veganes Menü. Das läuft extrem gut, gerade weil vegane Ernährung so sehr im Kommen ist. Ob das nun ein Trend ist, der mitgemacht wird, oder eine ganzheitliche Einstellung, ist ja jedem selbst überlassen (lacht).

Ihr arbeitet ja mit der Bookatable-Software. Welche Vorteile hat die Zusammenarbeit mit uns als Online-Reservierungs-Service für Euch?

Bookatable ist gerade für mich als Küchenchef ein sehr wichtiges Tool. Am Wichtigsten ist die Karteifunktion. Denn dank dieser muss ich mir bei Stammgästen nicht mehr merken, was sie mögen und was nicht. Ich speichere es einfach in einer digitalen Kartei ab und kann die Information jederzeit wieder abrufen. Außerdem habe ich durch Bookatable Transparenz und Übersichtlichkeit im Abendgeschäft, weil ich genau weiß, wer, wann kommt und wer, wo reserviert hat.

Dazu kommt noch die Daten-Auswertung: Ich sehe genau wer, wie oft da war und wer somit zu meinen Stammgästen zählt, inklusive deren Allergien etc. Wir als Küchenchefs müssen ja quasi schon bevor der Gast das Restaurant betritt, wissen, was er will.

Woran erkennt man eigentlich Deiner Meinung nach ein gutes Restaurant?

Also ein gutes Restaurant definiert sich immer über das Essen. Wenn das Essen schlecht ist, dann ist das Restaurant auch nichts für mich. Da kann der Service noch so gut sein. Dafür sollte der Koch schon einen gewissen Einfluss haben.

Wenn das Restaurant dem Küchenchef aber keine Freiheiten gibt oder ihn nicht in den Vordergrund stellt, ist es schwierig, von außen zu erkennen, ob ein Restaurant gut ist. Dann muss man wirklich dort gegessen haben, um die Qualität beurteilen zu können. Geschmäcker sind ja zum Glück unterschiedlich. Man sollte also jedem Restaurant die Chance geben und seine Küche probieren.

Welche drei Dinge, sollte ein Gast in einem Restaurant niemals tun?

Mein Personal beleidigen. Ist aber so noch nicht vorgekommen. Oder nach irgendwelchen Würzsoßen fragen, ohne das Essen vorher probiert zu haben. Und die Zeche prellen (lacht laut).

Gibt es einen Küchenchef, lebend, den Du besonders bewunderst?

Es gibt viele Küchenchefs, die ich bewundere, die auch alle sehr unterschiedliche Küchenstile fahren. Ich bewundere jeden, der mit Leidenschaft dabei ist und auch Erfolg hat mit seiner Arbeit. Das muss nicht zwingend in Form eines Michelin-Sterns sein. Es gibt ein paar Kollegen, bei denen ich wirklich großer Fan ihrer Küche bin, zum Beispiel Christoph Rüffer vom Haerlin in Hamburg. Aber auch Ronny Siewert und Paul Stradner genauso wie Joachim Wissler.

Und welches Gericht müsste eine Frau kochen, um Dich zu beeindrucken?

Auf das Gericht kommt es nicht an. Es muss einfach nur schmecken am Ende. Auf jeden Fall sollte ein Glas Wein mit dabei sein und ich muss beim Kochen zugucken dürfen.

Vielen Dank für das Interview!