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3sat.scobel
website 3sat.scobel: Mediathek
Aktuelle Sendungen und Videos der Redaktion scobel. Eine Internet-Verbindung wird zum Abspielen der Videos benutzt.
ganze Sendung vom 07.06.2018: Wird es sich jeder leisten können, über 100 zu werden? Wird es Verteilungskämpfe geben, wenn sieben Generationen gleichzeitig leben? Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen Visionen vom Äterwerden.
Bericht vom 07.06.2018: Studien zufolge bekommen Senioren, die in einem guten sozialen Umfeld leben, weniger Herzinfarkte, erkranken seltener an Demenz und haben ein besseres Immunsystem.
Tipp vom 07.06.2018: Es gibt viel zu bedenken, um das Geschenk, länger zu leben wirklich nutzen zu können. Das Buch von Lynda Gratton gibt umfassende und klare Antworten. Eine Muss-Lektüre. Abslolut lesenswert.
Bericht vom 07.06.2018: Industrie und Werbung haben sich auf konsumfreudige Senioren eingestellt. Noch nie waren die Angebote so vielfältig: Nahrungsergänzungsmittel, Eiweißprodukte oder angepasste Sportangebote.
Bericht vom 07.06.2018: Wenn ältere Menschen jung bleiben wollen, indem sie den Lebensstil der jungen Generation kopieren - oder mit operativen Mitteln ihre Falten beseitigen, ignorieren sie die Realität der Vergänglichkeit.
Bericht vom 07.06.2018: Der Mensch wollte schon immer gerne alt werden. Doch neben den körperlichen Gebrechen macht und oftmals die jüngere Generation einen Strich durch die Rechnung. Sie empfindet die Alten als Belastung.
Tipp vom 07.06.2018: Wäre ein viel längeres Leben ein Gewinn? Welche moralischen Probleme ergeben sich, wenn das Geheimnis des Alterns gelüftet ist? Diesen Fragen geht Sebastian Knell in seinem spannenden Buch nach.
ganze Sendung vom 24.05.2018: Unser Leben wird immer mehr von Computern bestimmt. Nach welchen Regeln handeln die Algorithmen - nach unseren oder nach ihren eigenen? Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen.
Bericht vom 24.05.2018: "The Next Rembrandt" ist ein vom Computer generiertes Gemälde im Stil Rembrandts, das als kreative Leistung der künstlichen Intelligenz gefeiert wurde.
Bericht vom 24.05.2018: Wir können unsere Zukunft nicht vorhersehen. Aber wir brauchen Visionen, um mit dieser ungewissen Zukunft umzugehen. Diese Visionen müssen nicht stimmen, sie müssen in der Gegenwart glaubwürdig sein.
Bericht vom 24.05.2018: Maschinen können viel mehr Daten verarbeiten, als der Mensch und schneller daraus Muster und Modelle ableiten, sowie exaktere Berechnungen und Prognosen stellen.
Bericht vom 24.05.2018: Technisch ist vieles aber nicht alles, was Sie in diesem Film sehen, machbar. Dennoch: Sehen sie die erschreckenden Zukunftsträume einiger Silicon Valley Geldgeber.
Tipp vom 24.05.2018: Ein absolut spannendes Buch - vielleicht derzeit der beste Reader zu ethischen Fragen der Künstlichen Intelligenz Forschung und Digitalisierung. Viele kluge Gedanken, ein großer Überblick.
Interview vom 24.05.2018: Vergessen wir den Menschen hinter der Technik? Muss Technologie neu gedacht werden? Wir haben die Technikphilosophin Jutta Weber befragt.
Tipp vom 24.05.2018: Jens Beckerts Buch ist mehr als eine soziologische Theorie des Kapitalismus. Beckert zeigt auf, warum in Politik, Wissenschaft und Technik - mit Berufung auf sichere Prognosen - so viel schief läuft.
Tipp vom 24.05.2018: Cathy O`Neil macht eine fatale Denkweise sichtbar, die hinter vielen Krisen steckt - Krisen, die durch Mathematisierung und die Anwendung von Algorithmen verstärkt, statt gemindert werden.
Tipp vom 24.05.2018: Wird die künstliche Intelligenz Wirtschaft und Alltag in Zukunft dominieren? Werden intelligente Maschinen Politik machen? Yvonne Hofstetter sieht deutliche Anzeichen für diese Entwicklungen.
Bericht vom 24.05.2018: Wie verlässlich sind die Statistiken und die sogenannten wissenschaftlichen Fakten? Denn: Auch wenn es Unmengen von Daten gibt, bilden sie nicht notwendigerweise die Wirklichkeit ab.
Bericht vom 24.05.2018: Die Menschheit sehnt sich nach Sicherheit, nach Berechenbarkeit, nach Planbarkeit. Doch in unserer schnelllebigen Zeit sind wir weiter denn je davon entfernt.
Bericht vom 24.05.2018: Die nächste Naturkatastrophe, der kommende Börsencrash, Kriege, all das soll sich nach gewissen Algorithmen berechnen lassen. Doch lassen sich wirklich alle Katastrophen vorhersagen?
ganze Sendung vom 17.05.2018: Wir wissen durchaus, was gut für uns ist - für unsere Gesundheit, die Umwelt und die Gesellschaft - dennoch handeln wir nicht danach. Warum? Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen.
Bericht vom 17.05.2018: Für den Evolutionsbiologen Manfred Milinski ist der Mensch ein hoffnungsloser Fall - und aufgrund seiner genetischen Programmierung fatalerweise nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht.
Bericht vom 17.05.2018: Wir leben in Gesellschaften die unvernünftiges Handeln belohnen. Wir sind nicht die erste Kultur die Selbstsabotage betreibt, aber wir sind die erste, die es weiß.
Bericht vom 17.05.2018: Mit vielen seiner Verhaltensweisen schadet sich der Mensch nachweislich selbst. Wenn diese Selbstsabotage nicht aus purer Dummheit geschieht: hat sie dann vielleicht einen geheimen Nutzen?
Bericht vom 17.05.2018: Wir sind zu dick, bewegen uns zu wenig. Wir wissen von Armut, mangelnder Bildung und wir zerstören die Umwelt. Die Fakten liegen auf dem Tisch. Und doch ändern wie nichts.
Interview vom 17.05.2018: Der Evolutionsbiologe arbeitet am Max-Planck-Institut in Plön. Er sagt: "Ob wir wollen oder nicht, ererbte Verhaltensprogramme aus der Steinzeit beherrschen uns... wir können nichts dagegen machen"
Tipp vom 17.05.2018: Ein lesenswertes Buch von John Bargh. Vor allem in Hinblick auf die Regeln, wie wir mit unserem Bauchgefühl umgehen. Wann sollten wir ihm trauen, bzw. wann sollten wir ihm misstrauen?
Interview vom 17.05.2018: Wir haben den Direktor der Stiftung FuturZwei getroffen. Er sagt: "Wir haben eine Kultur, die nur um den Gegenwartspunkt kreist. Niemand denkt an Zukunft... alles ist diktiert von unmittelbaren kurzfristigen Erfordernissen".
Bericht vom 17.05.2018: Der Wunsch nach dem perfekten Leben ist für viele zum Credo geworden. Nie war der Druck, gut und vor allem jung auszusehen, größer als heute. Ist der Drang nach Selbstverbesserung wirklich gut?
Bericht vom 17.05.2018: Wer trendy sein will, muss den Tag nutzen: 24 Stunden, sieben Tage die Woche. Alles aus sich rausholen - dokumentieren mit Fitnesstracker, Smartwatch oder per App. Doch wo bleibt das "richtige" Leben?
Tipp vom 17.05.2018: Wie gelangen wir zu unseren Entscheidungen, und warum liegen wir so oft daneben? Ein gut geschriebenes Buch, überaus lesenswertes Buch von Michael Lewis über menschliches Denken.
Tipp vom 17.05.2018: Michael Tomasellos Buch ist eines der faszinierendsten Bücher zum Thema. Ein Meilenstein, in dem er die Evolution des Menschen zu einem sozialen Wesen mit Moral erklärt. Absolut faszinierend!"
Tipp vom 17.05.2018: Mit zielführendem Denken die eigenen Potentiale voll ausschöpfen - Autor Martin Sauerland hat Erklärungen dafür, warum wir das machen, was falsch und kontraproduktiv ist.
Bericht vom 17.05.2018: Unsere eingespieltes Verhalten lenkt Entscheidungen in ganz bestimmte Richtungen. Und so erzielen wir immer wieder ähnliche Ergebnisse, die wir als unser "Schicksal" begreifen.
Bericht vom 17.05.2018: Denkmuster prägen unseren Alltag. Sie progammieren unser Unterbewussein, prägen unsere Erwartungen und Handlungen. Doch Vorsicht: Denkfallen lauern überall.
text Umfrage: Kennen Sie Verhaltensmuster?
Thu, 17 May 2018 12:17:50 +0200
Clip vom 17.05.2018: Kennen Sie Muster, die Ihr Verhalten und Ihren Alltag bestimmen? Haben Sie schon einmal versucht diese Muster zu durchbrechen? Und was glauben Sie, wie solche Muster entstehen?
Tipp vom 17.05.2018: Anleitung für eine Welt, die wir nicht verstehen. Ein lesenswertes Buch von Nassim Taleb mit interessanten Beispielen zu verschiedensten Themen wie Gesellschaften, Technik, Medizin und Wirtschaft.
ganze Sendung vom 03.05.2018: Welche Bereiche sind überhaupt noch privat? Was ist kontrollierbar? Wird es in Zukunft hybride Wesen geben, die wie Maschinen handeln und fühlen? Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen.
Bericht vom 03.05.2018: Auf der einen Seite sind da mächtige IT-Konzerne, auf der anderen Seite ist der Nutzer, der weder weiß was ein Algorithmus ist, noch wie seine wie privaten Daten gehandelt werden.
Bericht vom 03.05.2018: Daten sammeln, analysieren und daraus Prognosen ableiten - ob es um Klimaphänomene geht oder die Entwicklung der Wirtschaft, nichts geht mehr ohne digitale Datenverarbeitung.
Bericht vom 03.05.2018: Sie entscheidet darüber, ob man eine Wohnung anmieten darf, einen neuen Telefonvertrag bekommt oder einen Kredit von der Hausbank. Sie arbeitet im Verborgenen und bestimmt den Wert eines Menschen.
Reportage vom 03.05.2018: Ein Hauch von Woodstock, nur mit mehr Strom. Was von elf Jahren als nerdige Bloggerveranstaltung begann , ist mittlerweile die vielleicht entspannteste Gesellschaftskonfernz der Welt.
Interview vom 03.05.2018: Jemand , der noch nie dort war, was ist die re:publica? Eine Konferenz für Leute, die sonst nicht auf Konferenzen gehen, sagt Johnny Häusler, Musiker, Blogger, Frontmann der Rockband Plan B, sowie Mitbegründer re:publica.
Tipp vom 03.05.2018: Ein spannendes Buch von Steffen Mau, das sachlich die Phänomene der Digitalisierung unsere Zeit beleuchtet - mit Blick auf die sozialen Auswirkungen. Ein hoher Erkenntnisgewinn!
Tipp vom 03.05.2018: Das Buch ist klug und verständlich- kurz: von vorne bis hinten ein Gewinn. Mit Armin Nassehis Hilfe verstehen auch Laien, welche Bedeutung Komplexität für Leben, Gesellschaft und unsere Zukunft hat.
Tipp vom 03.05.2018: Michael Casey und Paul Vigna erklären, wie sich bestehende Machtverhältnisse verschieben, wenn Regierungen und Zentralbanken keinen Einfluss auf die virtuelle Währung haben.
Tipp vom 03.05.2018: Der Sammelband gibt einen differenzierten Überblick über die gegenwärtige Diskussion, mit Blick auf Aspekte wie Technologie und auch Arbeitswelten.
Tipp vom 03.05.2018: Das Thema Privatheit hat vor allem mit dem rechtlich geregelten Umgang von und mit uns selbst - und dann auch mit den von anderen über uns produzierten Daten zu tun.
ganze Sendung vom 26.04.2018: Früher hieß sie "Hausarbeit", heute "generative Sorgearbeit" oder Care Arbeit. Sie wird immer mehr von Dienstleistern erledigt - weiterhin vornehmlich von Frauen - und schlecht bezahlt.
Tipp vom 26.04.2018: Christoph Bartmann beschreibt auf zuweilen ironische Art und Weise die Rückkehr der dienenden Klasse in das moderne Leben derer, die etwas besser gestellt sind, als der Durchschnitt.
Tipp vom 26.04.2018: Autorin Angela Winker analysiert nicht nur den Stand der Dinge nachvollziehbar, sie zeigt auch, welche Schritte in eine solidarischere Gesellschaft führen. Ein Buch das zum Nachdenken anregt.
Tipp vom 26.04.2018: Das Buch von Jutta Allmendinger - basierend auf einer Studie - ist voll überraschender Erkenntnisse über das, was Menschen tatsächlich denken und was sie weitergeben wollen an zukünftige Generation.
Tipp vom 26.04.2018: Dieses Buch gehört zu denen, die über einen Bereich des öffentlichen und privaten Lebens aufklären, der meist kaum wahrgenommen und systematisch vernachlässigt wird.
Bericht vom 26.04.2018: Kochen, putzen, Kinder betreuen, Pflege - schnell kommen da täglich sechs Stunden unbezahlte Arbeit zusammen. Frauen mit Kindern wenden 70 % ihrer Zeit für unbezahlte Arbeit auf. Männer nur 38.
Bericht vom 26.04.2018: Frauen gehen oft in Teilzeit, um sich um Kinder oder pfleelgebedürftige Eltern zu kümmern. Doch wer schlecht oder unbezahlte Pflege- und Sorgearbeit leistet, riskiert den Ruhestand in Armut.
Bericht vom 26.04.2018: Care Arbeit wird meist von Frauen ausgeführt. Diese anspruchsvolle Sorgearbeit, vor allem in den Pflegeberufen, wird gegenüber gleichwertigen "Männerberufen" immer noch unterbezahlt.
Bericht vom 26.04.2018: Auch unliebsame Haus- und Pflegearbeiten müssen gemacht werden, nur von wem? Die Antwort: Outsourcing. Leider sind Arbeitsbedingungen und Entlohnung bei haushaltsnahen Dienstleistungen sind fair.
ganze Sendung vom 19.04.2018: Warum wollen wir immer mehr haben? Was treibt uns an, immer mehr zu besitzen Und dabei Ressourcen in einer unverantwortlichen Weise zu verbrauchen? Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen.
Interview vom 19.04.2018: Der Architekt hält neue, flexiblere Wohnmodelle für wichtig, um auf Dauer mit der Zunahme der Weltbevölkerung umgehen zu können. In Berlin hat er sein Minihaus "Tiny100" vorgestellt.
Interview vom 19.04.2018: Welche Alternativen gibt es zum Konsum? Wieviel Konsum brauchen wir für unseren persönlichen Lebensstil? Wir haben Niko Paech in Oldenburg getroffen.
Tipp vom 19.04.2018: Ein überraschendes, großartiges Buch von Frank Trentmann. Fast 1100 spannende seiten, randvoll mit Erkenntnissen über die Geschichte des Konsums. Vielschichtig - und bei aller Fülle dennoch übersichtlich.
Tipp vom 19.04.2018: Das Buch ist schon ein paar Jahre alt, doch darin enthalten sind wertvolle Anregungen - solide wissenschaftlich aufgearbeitet. Deshalb: Daumen hoch. Ein gutes, lesenswertes Fachbuch.
Bericht vom 19.04.2018: Seit Ende der 80er Jahre reduziert Joachim Klöckner seinen Konsum. Auch wenn sein persönliches Umfeld seinen Hang zum Wenig-Besitzen nicht immer versteht, er hat sein Glück gefunden.
Bericht vom 19.04.2018: Seit wann gibt es das, was wir heute Konsum nennen? Was konsumieren wir und warum können wir nicht anders? Verleiht Konsum uns einen ganz besondern sozialen Status?
Bericht vom 19.04.2018: Weil wir kaufen können, was wir wollen, sind wir frei und selbstbestimmt. Wirklich? Ob Rockefeller Prinzip, Goldbären-Strategie oder Greenwashing - was zufällig erscheint, ist komplett durchgeplant.
Bericht vom 19.04.2018: Wir müssen nicht verzichten, sondern weniger konsumieren, eher genießen. Und: wieder reparieren, statt entsorgen, Produkte selbst produzieren. Raus in den Garten und Kartoffeln anpflanzen!
Clip vom 19.04.2018: Mittel zum Zweck? Warum macht Konsum Sie glücklich? Gücklicher? Diese und weitere Fragen, haben wir Passanten in der Mainzer Innenstadt gestellt.
Reportage vom 19.04.2018: Die Hilfsorganisation Oxfam setzt sich aktiv gegen Ungleichheit ein. In den 52 Oxfam Shops in Deutschland engagieren sich ehrenamtlich über 3.200 Mitarbeiter.
Clip vom 19.04.2018: Ob Kleidung, Möbel oder auch Wertsachen: Sind Sie bereit, Güter mit anderen zu teilen? Nach dem Motto "Geben ist seeliger denn Nehmen"? Wir haben Passanten befragt.
Clip vom 19.04.2018: Reparieren, wegwerfen, weitergeben - wie gehen Sie mit gebrauchten Gütern um? Wir haben Passanten befragt.
Bericht vom 19.04.2018: Das Leben mit all seinen Glücksmomenten zu genießen, scheint in unserer Wohlstandsgesellschaft immer schwieriger zu werden. Wir kaufen wahllos - und wissen gar nicht mehr, was uns gut tut.
Bericht vom 19.04.2018: Was spricht uns an und warum? Helfen Marken uns zu orientieren? Kaufen wir Ware oder ein Lebensgefühl? Oder gar ein kleines bisschen Glück?
text Marx heute - Wege aus der Entfremdung
Thu, 12 Apr 2018 23:23:19 +0200
ganze Sendung vom 12.04.2018: Karl Marx. Was macht sein Denken aus? Wie verträgt sich Fairness mit der allgegenwärtigen Entfremdung - einer Entfremdung von uns selbst, von den Mitmenschen und der Natur?
Bericht vom 12.04.2018: 1848: Der deutsche Philosoph Karl Marx formuliert gemeinsam mit Friedrich Engels im "Kommunistischen Manifest" seine Vision von einer gerechteren Welt.
Bericht vom 12.04.2018: Für Karl Marx liegt der Ursprung der Entfremdung des Menschen in seinem Verhältnis zur Arbeit. Eine Arbeit, die nur der Existenzerhaltung dient, führt zu Verarmung an Körper, Geist und Seele.
Clip vom 12.04.2018: Nach Marx ist kapitalistische Welt ein einziges Warenhaus, alles ist käuflich. Wie kann man in dieser Welt seine Persönlichkeit finden? Wir haben Peter Engelhardt, den Sammler von "nebenan" besucht.
Bericht vom 12.04.2018: Marx hoffte noch, dass die Entwicklung von Technologie den Menschen befreien könnte. Doch das Gegenteil scheint der Fall. Im digitalen Zeitalter wird der Mensch der Technik angepasst.
Bericht vom 12.04.2018: Bisher haben die meisten Zukunftsvisionen nur technische Lösungen anzubieten, letztendlich mit dem Ziel, die Megamaschine Kapitalismus weiter am Laufen zu halten.
Clip vom 12.04.2018: Gelebte Philosophie der Menschen, die Marx am Herzen lagen. Wie aktuell sind die Thesen des Denkers? Sind wir der sozialen Gerechtigkeit näher gekommen? Wir haben den Schreiner von "nebenan" besucht.
Interview vom 12.04.2018: Marx hoffte noch, dass die Entwicklung von Technologie den Menschen befreien könnte. Doch das Gegenteil scheint der Fall. Fabian Scheidler beschreibt in seinem Buch "Das Ende der Megamaschine" die Geschichte einer scheiternden Zivilisation.
Interview vom 12.04.2018: Gemeinwohlökonomie ist eine Wirtschaftsordnung. Es gibt Umfragen, dass sich bis zu 90% der Menschen eine andere, eine ethische Wirtschaft wünschen. Kooperation statt Konkurrenz. Mehr dazu im Interview.
Tipp vom 12.04.2018: "Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung" von Ulrike Herrmann ist auf das Wesentliche konzentriert. "Der unversöhnte Marx" von Michael Quante erläutert zentrale Begriffe von Marx.
Tipp vom 12.04.2018: Eine spannend zu lesendes Buch von Jürgen Neffe, das nicht nur Marx Leben nachgeht, sondern auch sein Denken transparent macht. Wenn eine Biographie über Marx, dann diese lesen!
Tipp vom 12.04.2018: Soziologen, Publizisten, Politiker, Philosophen und Wirtschaftswissenschaftler haben das Kapital noch einmal gelesen. Ergebnis: eines der besten Bücher zum 200sten Geburtstag von Marx.
Tipp vom 12.04.2018: Ein hoch informatives Fachbuch - allerdings eher zum Nachschlagen und ausgewählten Lesen gedacht, als zum systematischen Lesen am Stück. Aber das ist auch nicht die primäre Funktion eines Handbuches.
text Psychische Gewalt - Jeden kann es erwischen
Thu, 05 Apr 2018 22:50:42 +0200
ganze Sendung vom 05.04.2018: Obwohl sie meist im Verborgenen wirkt, kann sie mehr verletzen als körperliche Gewalt. Wo fängt psychische Gewalt an, wie entsteht sie und was bewirkt sie? Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen.
Tipp vom 05.04.2018: Das Buch - herausgegeben von Karl-Heinz Brisch - stellt Konzepte und Therapieansätze dar, die helfen können, das geschädigte Seelen- und Beziehungsleben von Kindern und Jugendlichen in gute Bahnen zu lenken.
Bericht vom 05.04.2018: Mobbing, Beleidigungen und Abwertung sind weit verbreitet - und vor allem in Schulen an der Tagesordnung. Wie kann man seelischer Gewalt vorbeugen?
Bericht vom 05.04.2018: Jeden kann es erwischen. Ziel des Psychoterrors bei der Arbeit ist meist die böswillige Ausgrenzung und Isolierung. Man spricht dann auch von Mobbing.
Bericht vom 05.04.2018: Jede Form von Gewalt, ob körperlich oder psychisch, wird im Gehirn verarbeitet und abgespeichert und hinterlässt dort Spuren.
Bericht vom 05.04.2018: Die Spätwirkungen von Kindheitserfahrungen psychischer Gewalt sind fatal. Frühe Misshandlungen haben maßgeblichen Einfluss auf die Gehirnentwicklung und damit auf den späteren Charakter.
Interview vom 05.04.2018: Ob Opfer oder Täter, generell laufen Menschen, die Gewalterfahrungen gemacht haben Gefahr, ihr Trauma weiterzugeben. Wie geht das? Transgeneratives Trauma - ein Gespräch mit Angela Moré.
Interview vom 05.04.2018: Wir denken, das traumatische Geschehen ist das Problem, aber in Wirklichkeit ist es die Erinnerung. Der Psychiater und Psychotherapeut hilft unter anderem Patienten mit schweren Angsstörungen und Traumata. (In englischer Sprache)
Bericht vom 05.04.2018: Warum haben einige Opfer psychische Probleme, andere nicht? Gibt es dafür genetische Ursachen? Wie stabil sind solche Veränderungen? Vererben sich Traumata über die Generationen hinweg?
Bericht vom 05.04.2018: Mit seinem Buch "Rette dich, das Leben ruft" zeichnet der französische Resilienzforscher Boris Cyrulnik zum ersten Mal seine eigene Geschichte nach. (Beitrag von Januar 2014)
Bericht vom 05.04.2018: Noch nie fühlten sich so viele Menschen psychisch so überfordert wie heute. Jeder zehnte Deutsche leidet an einer psychischen Störung.
ganze Sendung vom 29.03.2018: Lobbyisten beeinflussen stark politische Entscheidungen. Gilt es doch, bestimmte Firmen und Organisationen zu protegieren und Vorteile für sie im Wettbewerb zu verschaffen.
Bericht vom 29.03.2018: Ziel ist es, die öffentliche Meinung zu manipulieren und wissenschaftliche Erkenntnisse anzuzweifen. Schnell wird so der scheinbar unabhängige Wissenschaftler zum Lobbyist von Interessengruppen.
Tipp vom 29.03.2018: Ein bedrückendes Buch, weil es zeigt, dass ein Bereich wie die Wissenschaften, der durch Freiheit ausgezeichnet ist, vom Kapital benutzt wird, die Öffentlichkeit systematisch zu betrügen.
Bericht vom 29.03.2018: Etwa 2.000 Interessenverbände gibt es in Berlin. In Brüssel wird die Zahl der Lobbyisten auf rund 25.000 geschätzt. Wie sieht die Lobbyarbeit in den beiden Metropolen aus?
Bericht vom 29.03.2018: Menschen schließen sich in Verbänden und Organisationen zusammen, um gemeinsame Ziele zu verfolgen - und diese in politische Entscheidungsprozesse einzubringen.
Bericht vom 29.03.2018: Die Lebensmittel-Ampel könnte das Konsumverhalten der Verbraucher verbessern, hin zu einer gesünderen Lebensweise. Langfristig würden auch die Gesundheitssysteme entlastet.
Bericht vom 29.03.2018: Der Lebensmitteleinzelhandel wird in Deutschland zu 85 Prozent von nur vier Handelsketten dominiert. Und sie diktieren die Preise. Bestes Beispiel: der jahrelange Streit um den Milchpreis.
Bericht vom 29.03.2018: Wenn Lobby-Vertreter die Mächtigen beeinflussen, muss das nicht immer zum Schaden der Demokratie sein. Viele gemeinnützige Vereine setzen sich für das Gemeinwohl ein und suchen das Gespräch mit den Politikern.
ganze Sendung vom 22.03.2018: Gerade in hoch industrialisierten Ländern ist der Glaube im religiösen Sinn und die Bindung an die Kirchen auf dem Rückzug. Es fehlen Gläubige. Was tun? Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen.
Tipp vom 22.03.2018: Hans Joas bietet mit seinem Buch eine überzeugende, nach vielen Seiten hin abgesicherte Analyse heutiger religiöser Erfahrungen. Ein Buch mit einer starken These.
Reportage vom 22.03.2018: Junge Menschen in die Kirchen zu locken, ist heutzutage ein Kraftakt, außer, man öffnet sich dem Internet. Und tatsächlich finden sich dort viele virtuelle Glaubens-Bezeugungen.
Bericht vom 22.03.2018: Die Überzeugung, dass es göttliche Mächte gibt, hat sich im Laufe der Jahrtausende in unsere Gene eingegraben. Wir müssen an etwas glauben, das höher ist als wir selbst.
Bericht vom 22.03.2018: 2016 gab es insgesamt 350.000 Kirchenaustritte. Doch nicht nur das Christentum verliert Mitglieder. Auch der Islam ist auf dem Rückzug - zumindest in Deutschland.
Bericht vom 22.03.2018: Zwei Drittel der Christen leben heute in Asien, Afrika und Lateinamerika. Alle Regionen eint eine Auffassung vom Christentum, die traditionsorientiert und konservativ bis fundamentalistisch ist.
Interview vom 22.03.2018: Der Theologe hat in den 90er Jahren für Radio Vatikan gearbeitet und ist heute Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz in Bonn, dem höchsten Gremium der Katholischen Kirche in Deutschland.
Interview vom 22.03.2018: Der Pfarrer wurde 2013 zum Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland gewählt. Vom Landeskirchenamt im Düsseldorf leitet er den Ausschuss der Evangelischen Kirche für Migration und Integration.
Interview vom 22.03.2018: Die Rechtsanwältin und Frauenrechtlerin gründete 2017 in Berlin die liberale Ibn-Rushd-Goethe-Moschee, in der auch Frauen predigen dürfen und Menschen unabhängig von Geschlecht und sexueller Orientierung gemeinsam beten.
Tipp vom 22.03.2018: "Mir hat das im Patmos Verlag erschienene Buch die Augen geöffnet - vor allem für die Widersprüche und Paradoxien, denen man in der überhitzten Diskussion um den Islam begegnet".(Gert Scobel)
Bericht vom 22.03.2018: Und die, die noch kommen, interessieren sich weniger für theologische Fragen. Ihnen geht es vor allem um die eigenen seelischen Bedürfnisse.
Tipp vom 22.03.2018: Nicht ganz einfach zu lesende Bücher, reich an Details und Einsichten. Das eine hat 500 Seiten, das andere 90. Beide sind durchaus empfehlenswert.
Tipp vom 22.03.2018: Ronald Dworkin Analyse von Theismus, Pantheismus, Atheismus und von den Einwänden gegen die jeweiligen Positionen macht das Buch zu einem gut lesbaren und durchaus spannenden Werk, das eine hervorragende Diskussionsgrundlage bietet.
Tipp vom 22.03.2018: Das Buch von Volker Gerhard bereitet einen guten argumentativen Boden, auf dem ein zeitgemäßes, kritisches Gespräch über Religionen und ihr Verhältnis zu Wissen, Wissenschaft, Gesellschaft und Kritik gedeihen kann.
ganze Sendung vom 08.03.2018: Gibt der Glücksatlas der Deutschen eine Antwort darauf? Oder weiß sie der Regisseur des "Happy Films", der Design-Künstler Stefan Sagmeister? Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen.
Tipp vom 08.03.2018: "Glück. The World Book of Happiness" präsentiert Ihnen das, was wir über Glück wissen. "Glück: Ein interdisziplinäres Handbuch" ist ein Arbeitsbuch, das Ihnen hilft, Ihre Lebenspraxis zu überprüfen. Zwei Bücher, deren Lektüre sich lohnt.
Tipp vom 08.03.2018: Der Glücksatlas 2016 hat eine zentrale Frage. Diesmal ist "kulturelle Vielfalt" das Schwerpunktthema. Ein lesenswertes Buch für all die, die wissen wollen, wie die Stimmung in unserer Gesellschaft derzeit ist.
Tipp vom 08.03.2018: Das Buch zeigt, dass Glück weniger durch Denken und erst recht nicht durch Grübeln erreicht wird, sondern durch Handeln und Transformation unserer Verhaltensweisen. Mit knapp 160 Seiten ein in der Praxis äußerst hilfreiches Buch.
Bericht vom 08.03.2018: Stefan Sagmeister ist Grafik-Designer und Autor des "Happy Films". Wird man glücklicher, wenn man einen Film über Glück macht? Gert Scobel hat ihn dazu befragt.
Bericht vom 08.03.2018: Was sind die Sabotuere des Glücks, warum macht uns die Suche nach Glück eher unglücklich? Wer zuviel auf einmal will, verpasst das Glück.
Bericht vom 08.03.2018: Welche Unterschiede gibt es im Osten und Westen und innerhalb der Bundesländer? Welche Rolle spielen Kinder, Einkommen, Partnerschaft, die Gesellschaft?
Interview vom 08.03.2018: Der Designer wählte drei "Glücksmethoden" und hat sie an sich getestet: Meditation, kognitive Verhaltenstherapie und Psychopharmaka - mit erstaunlichen Ergebnissen. Ist er nun glücklicher?
text Umfrage: Gibt es ein Rezept zum Glücklichsein?
Thu, 08 Mar 2018 17:49:52 +0100
Clip vom 08.03.2018: Alle suchen nach Glück, doch wie lässt es sich finden? Wie glücklich sind wir zurzeit? Auf einer Skala von eins bis zehn, wie viel Punkte geben sie ihrem eigenen Glück? Wir haben uns umgehört.
ganze Sendung vom 01.03.2018: Deutschland im Krimifieber. Keine Stadt ohne fiktiven TV-Kommissar, keine Region ohne Mord mit regionalem Charme im Vorabendprogramm. Was fasziniert uns so am Krimi? Gert Scobel ermittelt mit seinen Gästen.
Tipp vom 01.03.2018: In diesem Jahr erhält Andreas Pflüger den Deutschen Krimipreis für seinen Thriller "Niemals". Es ist sein zweiter Roman in der die blinde Ermittlerin Jenny Aaron die Hauptfigur spielt.
Tipp vom 01.03.2018: Luc Boltanski ist ein bekannter französischer Soziologe. Vor sechs Jahren hat er ein Buch veröffentlicht, das Geschichte gemacht hat: ein Buch über das Krimiphänomen und die Gesellschaft.
Bericht vom 01.03.2018: Jedes vierte verkaufte Buch ist ein Krimi, kein Wochentag vergeht im deutschen Fernsehen ohne einen Krimi im Programm. Wie viel Realität steckt in der Fiktion?
Bericht vom 01.03.2018: Ist der Krimi der Gesellschaftsroman des 21. Jahrhunderts? Verhandelt der sonntägliche "Tatort" die wesentlichen Fragen, die unsere Gesellschaft bewegen?
Bericht vom 01.03.2018: Im 19. Jahrhundert etabliert sich die Kriminalliteratur als eigenständige Gattung. Ihr größter Wegbereiter war Edgar Allan Poe. Bis heute zieht der Krimi seine Vitalität aus seinem Zeitbezug.
text Der CSI-Effekt - Den Tätern auf der Spur
Thu, 01 Mar 2018 13:24:48 +0100
Bericht vom 01.03.2018: In einem Experiment zum CSI-Effekt am Institut für Psychologie der Uni Mainz wird untersucht, wie sich der Konsum von CSI-Serien auf die ZuschauerInnen auswirkt.
Interview vom 01.03.2018: Miriam Semrau, bekannt als die Krimi-Mimi, hat eine große Leidenschaft. Seit sie lesen kann, ist sie von Krimis fasziniert. Ihre Begeisterung, aber auch ihr Wissen für dieses Genre teilt sie auf ihrem Blog.
ganze Sendung vom 22.02.2018: Diagnosen sind nicht immer wissenschaftlich fundiert. Ärzte und Patienten unterliegen ihren subjektiven Eindrücken und neigen zu voreiligen Schlüssen. Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen.
Tipp vom 22.02.2018: Die tatsächlichen Auswirkungen des Big-Data-Wandels im Gesundheitswesen können nur schwer erfasst werden. Das Buch ist nicht einfach zu lesen, bietet aber vielschichtige Erkennnisse.
Tipp vom 22.02.2018: Das Buch geht der Frage nach dem Sinn und der Zuverlässigkeit medizinischer Diagnosen und insbesondere der Flächen-Screenings - wie etwa bei Darm-, Brust- oder Prostatakrebs - nach.
Bericht vom 22.02.2018: Sind ärztliche Diagnosen wirklich nach besten Wissen und Gewissen erstellt? Darf man darauf uneingeschränkt vertrauen?
Bericht vom 22.02.2018: Vor Fehldiagnosen und falschen Entscheidungen sind sie nicht gefeit. Denn auch Ärzte unterliegen in ihrer Wahrnehmung und Verarbeitung von Informationen kognitiven Verzerrungen.
Bericht vom 22.02.2018: Über Gesundheitsplattformen und Selbsthilfeforen im Internet erhalten Leidende zahlreiche Informationen. Doch die Suche nach medizinischen Ratschlägen hat das Verhältnis und das Rollenverständnis zwischen Arzt und Patient grundlegend verändert.
Bericht vom 22.02.2018: Viele Gesundheitsexperten sehen in Big Data große Möglichkeiten für einen grundlegenden Wandel in der Medizin. Aber wer profitiert wirklich davon?
ganze Sendung vom 01.02.2018: Symbiose bedeutet - wörtlich übersetzt Zusammen-Leben. Wo kommt sie vor, welche Bedeutung hat sie für das Leben auf der Erde - und speziell für uns Menschen? Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen.
Interview vom 01.02.2018: Andreas Klingl lehrt am Biozentrum der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Der Professor für pflanzliche Entwicklungsbiologie beschäftigt sich mit der Entstehung des Lebens. Er sagt: "Jede Pflanze, jedes Tier, wäre ohne den Vorgang der Endosymbiose nicht möglich gewesen".
Bericht vom 01.02.2018: Warum stellen wir unsere Fähigkeiten in den Dienst anderer, warum helfen wir? Wissenschaftler nennen dieses helfende Verhalten reziproken oder wechselseitigen Altruismus.
Bericht vom 01.02.2018: Wenn Gruppen oder Nationen zusammenleben wollen, dann muss es einen Ausgleich von unterschiedlichen Interessen geben. Das heißt, die individuellen Fähigkeiten der Beteiligten müssen langfristig gewahrt bleiben.
Bericht vom 01.02.2018: Das konstruktive Miteinander unterschiedlicher Lebensformen ist ein prägender Aspekt in der Evolution des Lebens. Die Idee der Endosymbiose wurde ab den 1960er-Jahren von der Biologin Lynn Margulis vorangetrieben.
Bericht vom 01.02.2018: Schmetterlingsraupen sind weit verbreitet. Grund u.a.: Im Darm der Raupe produzieren nützliche Bakterien einen antibakteriellen Wirkstoff. Dieses körpereigene tötet die schädlichen Bakterien ab.
Bericht vom 01.02.2018: Das Prinzip des Miteinander - nicht nur in Rudeln und Familien, sondern über Artgrenzen hinweg. Allianzen zwischen artfremden Organismen sind die Grundlage der Biodiversität.
Tipp vom 01.02.2018: Hat die Natur den Menschen nichts mehr zu sagen? Johann Brandstetter und Josef Reichholf zeigen, dass dies nur für wirklichkeitsblinde Menschen gelten kann. Ein faszinierendes Buch über ein ebenso faszinierendes Thema!
Tipp vom 01.02.2018: Lynn Margulis zeichnet Entwicklungen und Theorien mit einer Leichtigkeit nach, die zuweilen irritierend, zugleich aber ungemein erfrischend und klar sind. Absolut lohnenswert!
Tipp vom 01.02.2018: Die Erforschung von Symbiosen läuft auf ein verändertes Verständnis des menschlichen Zusammenspiels mit der Natur hinaus. Ein hoch informatives Buch von Monika Offenbergers, das Lust auf mehr macht.
Tipp vom 01.02.2018: Matthieu Ricard hält ein leidenschaftliches Plädoyer für Altruismus, aktiv gelebte Nächstenliebe. Ein nachdenkenswertes Buch, das dazu führen kann, sein Leben tatsächlich zu ändern.
Bericht vom 01.02.2018: Altruistisches Verhalten kann man lernen. Bedingunslose Liebe erzeugt ein Gefühl, das glücklich macht und das man kultivieren sollte. Der tibetische Mönch und Wissenschaftler Matthieu Ricard erklärt wie.
Gespräch vom 01.02.2018: "Es gibt keine bessere Verhaltensentscheidung als eine, mit der zwei Ziele zugleich erreicht werden", so Michael Tomasello, Direktor des Leipziger Max-Planck Instituts für Evolutionäre Anthropologie. (In englischer Sprache)
Interview vom 01.02.2018: Gert Scobel hat Matthieu Ricard in Paris getroffen und mit ihm über die Kraft altruistischen Handelns geredet -und darüber, warum es nicht nur den Empfänger glücklich macht. (Interview in englischer Sprache)
ganze Sendung vom 18.01.2018: Wie kann romantische Liebe abgelöst werden? Wie könnte Besseres aussehen angesichts der zunehmenden Digitalisierung und Globalisierung des Lebens? Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen.
Bericht vom 18.01.2018: Die Liebe - ein Mysterium. Nichts bewegt uns mehr. Wenn sich zwei finden, ergötzt man sich an seiner Allmacht. Die Liebe verändert alles. Und wenn sie nicht da ist, wird sie vermisst.
Bericht vom 18.01.2018: Wird die Liebe ein Opfer des technischen Fortschritts und der Digitalisierung? Wie könnte Liebe im Jahr 2050 aussehen? Damit hat sich der Zukunftsforscher Matthias Horx in seinem Buch "Future Love" beschäftigt.
Bericht vom 18.01.2018: Eine wahre Liebeswarenindustrie ist entstanden. Ist Liebe Teil eines alles dominierenden Marktes geworden? Unterliegen unsere Gefühle, wie alles andere, einer Verwertungslogik?
Bericht vom 18.01.2018: Nicht nur der Mann kann Lust auf Sex haben, ohne in die Frau verliebt zu sein. Neuere Untersuchungen belegen, dass auch Frauen den puren Sex mögen. Was bedeutet das für die Zukunft der Liebe?
Tipp vom 18.01.2018: Waren produzieren Gefühle und zugleich werden Gefühle zu Waren. Das Buch von Eva Illouz ist ein "Must Read" für jeden, der versucht, unsere zugegeben sehr komplexe und widersprüchliche Zeit zu verstehen.
Tipp vom 18.01.2018: Ein Buch, dem man anmerkt, dass jemand mit Energie Utopien in Sachen Liebe entworfen hat. Autor Matthias Horx macht uns ohne Gefühlsduselei klar, dass es gerade nicht einfach ist mit der Liebe.
Gespräch vom 18.01.2018: Sie sagt: "Wir haben Sex mit verschiedenen Partnern, es kann alles klappen, aber man muss reif und ehrlich sein". (Das Gespräch wurde im Badehaus Berlin aufgezeichnet)
Interview vom 18.01.2018: Gelingt es, die Liebe ins Jahr 2050 zu retten? Oder müssen wir am Ende die "Roboterliebe" akzeptieren? Damit hat sich der Zukunftsforscher Matthias Horx in seinem Buch "Future Love" beschäftigt.
Interview vom 18.01.2018: Er meint: "Ich muss wissen, wer ich bin und wohin ich mich entwickeln möchte. Man entscheidet sich mehrmals im Leben und Enttäuschungen gehören dazu... und wenn jemand mit Robotern Liebe haben möchte, warum nicht?"
text Umfrage: Wie erst nehmen Sie es mit der Liebe?
Thu, 18 Jan 2018 11:41:46 +0100
Clip vom 18.01.2018: Liebe und Treue, ein harmonisches Leben zu Zweit - so sehen Träume aus. In der Realität ist es etwas anders. Da lauern aufregende Abenteuer an jeder Ecke, hinter jeden Mausklick. Wir haben uns umgehört.
text Der Ego-Kult - Im Zweifel, ich zuerst
Thu, 11 Jan 2018 22:35:00 +0100
ganze Sendung vom 11.01.2018: Wir optimieren unsere Körper, unsere Karrieren, unser Privatleben. Was ist richtig, was falsch? Ist die Selbstoptimierungswelle die neue Sinnstiftung? Wozu tun wir das? Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen.
Bericht vom 11.01.2018: Hat der Narzisst als Kleinkind zu viel Aufmerksamkeit erfahren - oder war es eher ein Mangel an Liebe, der seine Selbstwahrnehmung beschädigte? Die Ursachen sind noch ungeklärt.
Interview vom 11.01.2018: Er ist Director of Global Mindfulness beim SAP Konzern. Dort hat Peter Bostelmann eine "stille Achtsamkeits-Revolution" ausgelöst. Vorteile: Die Zufriedenheit steigt, die Fehlzeiten gehen zurück.
Bericht vom 11.01.2018: Die Achtsamkeit erobert Bereiche, in denen sie vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wäre: Die Arbeitswelt. Peter Bostelmann ist Chief of Mindfulness Practice beim SAP Konzern. Dort hat er eine "stille Achtsamkeits-Revolution" ausgelöst.
Tipp vom 11.01.2018: Gibt es einen Zusammenhang zwischen narzisstischen Persönlichkeitsstörungen und den gegenwärtigen Auswüchsen in Gesellschaft und Politik? Die Antworten kommen von Autorin Bärbel Wardetzki - sehr verständlich, in ihrem Buch, das viele Facetten narzisstischen Lebens aufschlüsselt.
Interview vom 11.01.2018: Matthieu Ricard über Kultur und über die Entstehung und das Wesen des Mitgefühls.
Interview vom 11.01.2018: Schon eine halbe Stunde am Tag kann etwas bewirken: Matthieu Ricard über die umfassende Wirkung der Meditation auf Kopf und Körper.
Interview vom 11.01.2018: Was ist Glück und wie werden wir glücklich? Matthieu Ricard antwortet aus buddhistischer Sichtweise.
text Matthieu Ricard im Gespräch (1/4)
Thu, 11 Jan 2018 19:24:08 +0100
Interview vom 11.01.2018: Der tibetische Mönch Matthieu Ricard im Gespräch mit Gert Scobel über das dynamische ICH.
ganze Sendung vom 14.12.2017: Ist die Demokratie gefährdeter als wir denken? Laut einem Demokratieindex lebt aktuell nur 4,5 Prozent der Weltbevölkerung in vollständigen Demokratien. Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen.
Interview vom 14.12.2017: Scheitern Demokratien an geopolitischen Interessen? Steht der Untergang der Demokratie bevor? Was ist eine defekte Demokratie? Der Politikwissenschaftler Wolfgang Merkel hat Antworten.
Bericht vom 14.12.2017: Die Zeitschrift "Economist" erstellt regelmäßig einen weltweiten Demokratieindex, indem Länder in vollständige und unvollständige Demokratien, Hybridregime und Diktaturen eingeteilt werden.
Bericht vom 14.12.2017: 1651 erscheint in England eine philosophische Schrift, die die Rolle des Staates als Ordnungsmacht und den Herrscher als übermenschliche Figur beschreibt. Ihr Titel "Leviathan".
Bericht vom 14.12.2017: Anfang der 90er Jahre gab es noch Utopien des Internets: Alle können mit allen reden - in einem herrschaftsfreien Raum. Heute stellt die digitale Welt ein enormes Gewalt- und Schreckensszenario dar.
Tipp vom 14.12.2017: Es ist der nicht erkannte Schatten der, der die Demokratie vergiftet. Es gibt kein anderes Buch, das diese Kritik am Standpunkt von uns Europäern und anderen Westlern derart klar vor Augen führt.
Tipp vom 14.12.2017: Das Buch ist absolut lesenswert. Es ist ein Klassiker. Es ist genau beobachtet. Und es ist klug. Und obwohl es im Original 1951 erschienen ist, ist es aktuell wie eh und je.
Tipp vom 14.12.2017: Zwanzig Lektionen für den Widerstand - eine knapp gehaltene Skizze. Aber eine, die es in sich hat, weil sie zum Handeln führen will. Der Autor selbst spricht von 20 Lektionen aus dem 20. Jahrhundert.
Bericht vom 14.12.2017: Populismus und Nationalismus haben sich in Europa und darüber hinaus etabliert. Besonders im Osten des Kontinents sammeln sich politische Kräfte, die demokratische Strukturen demontieren.
Tipp vom 14.12.2017: Überlegungen zu einer demokratischen Revolution. Ist eine Gesellschaft der Gleichen denkbar? Das aktuelle Buch von Pierre Rosanvallon ist konsequent durchdacht. Hart und ohne falsche Rücksichtnahme analysiert er, wo die Haare in der demokratischen Suppe zu finden sind.
Tipp vom 14.12.2017: Chantal Mouffe entwickelt eine Alternative zu den tonangebenden Paradigmen der liberalen oder konsensusorientierten Demokratietheorie. Eine nachdenkenswerte wie kritische Position, die umso wichtiger wird, je unbeweglicher und starrer der Konsens wird, auf den wir uns zubewegen.
text Ernährung der Zukunft
Thu, 07 Dec 2017 22:45:42 +0100
ganze Sendung vom 07.12.2017: Obwohl es viele Kochsendungen im Fernsehen gibt, wird in Deutschland immer weniger selbst gekocht. Was sind die Gründe? Zeitmangel, Trägheit, Einkommen oder Fertigprodukte der Nahrungsmittelindustrie? Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen.
text Buchtipp: "Baby isst mit"
Thu, 07 Dec 2017 16:31:33 +0100
Tipp vom 07.12.2017: Mahlzeiten für jede Tageszeit - bei der sich jeweils ein Brei für´s Baby abzweigen lässt. Zutatenliste und Anleitung sind übersichtlich und klar, so dass größere Kinder auch alleine mit den Rezepten klar kommen.
Tipp vom 07.12.2017: Die Mittelmeerküche. Frisches Gemüse. Fisch. Gegrilltes Fleisch. Stephan Staats hat daraus ein ganz besonderes Kochbuch gemacht. Als Koch für Superreiche auf Yachten, hat er viele Jahre auch das Mittelmeer bereist. Nun präsentiert er mediterrane Klassiker.
text Buchtipp: "Wir haben einfach gekocht"
Thu, 07 Dec 2017 16:31:17 +0100
Tipp vom 07.12.2017: Die Autoren Jörg Reuter, Manuela Rehn, Cathrin Brandes und die Fotografin Caro haben 100 Lieblingsrezepte von Damen aus Seniorenheimen in ganz Deutschland gesammelt. Dabei haben die sie vergessene Gerichte für uns wieder entdeckt.
text Die Lust am Kochen schwindet immer mehr
Thu, 07 Dec 2017 13:10:50 +0100
Bericht vom 07.12.2017: Die vielen Kochsendungen legen nahe, dass das Interesse am Selbstkochen groß ist. Falsch! Schnell muss es gehen: Fertiggerichte, Fastfood, Lieferdienste, Geräte wie der Thermomix lösen das konventionelle Kochen ab. Wo führt das hin?
text Fasten ist gesund und reinigt den Körper
Thu, 07 Dec 2017 13:10:54 +0100
Bericht vom 07.12.2017: Fasten soll gut für die Seele sein und gegen Krankheiten wie Rheuma, Bluthochdruck, Diabetes helfen. Doch wie kann sich ein im Mangel lebender Körper von Krankheiten erholen und in einen besseren psychischen Zustand gelangen? Wie ist der Stand der Forschung und welche Fasten-Arten gibt es?
Bericht vom 07.12.2017: Kükenschreddern ist mit dem Tierschutz vereinbar - urteilte das Oberverwaltungsgericht Münster. Begründung: die Aufzucht von männlichen Küken sei nicht rentabel. Es geht darum, so billig wie möglich, in Massen zu produzieren.
Interview vom 07.12.2017: Formen des Fastens, wann man nicht fasten soll, Fasten bei Chemotherapie, Fasten und gesunde Ernährung - über Fasteneuphorie sowie Fasten und Evolution.
Bericht vom 07.12.2017: Männer und Frauen ernähren sich unterschiedlich, Frauen sind die größeren Frustesser, dafür sind Männer die "Fleischfresser". Essen verkommt zur Nebensache - bei jedem Dritten laufen nebenbei TV oder Internet.
text Essen ist ein Teil unserer Kultur
Thu, 07 Dec 2017 00:16:26 +0100
Bericht vom 07.12.2017: Keine Zeit, essen muss schnell gehen - doch Essen ist nicht nur Nahrungsaufnahme, Essen ist Teil unseres Miteinander. Warum hat die Wertschätzung für das Essen in Deutschland so stark abgenommen?
text Land der billigen Lebensmittel
Thu, 07 Dec 2017 00:11:59 +0100
Bericht vom 07.12.2017: Die Deutschen geben immer weniger Geld für Nahrung aus. Der Bäcker oder Fleischer von nebenan ist selten geworden, die Discounter hingegen erzielen hohe Gewinne. Lebensmittel landen auf dem Müll. Wo soll das hinführen?
Tipp vom 07.12.2017: Das Buch von Ernst Kofranyi und Willi Wirths, erschienen im Umschau-Verlag, gibt einen klar verständlichen Überblick in die Thematik und gute allgemeine Tipps mit Blick auf Lebensmittel.
Tipp vom 07.12.2017: Das Buch von Cornelia Schlieper, erschienen im Verlag Dr. Felix Büchner, ist ein sehr kompaktes, übersichtliches, klar gegliedertes Buch und damit vermutlich auch DAS Grundlagenwerk schlechthin - mit stark chemischer Ausrichtung.
ganze Sendung vom 23.11.2017: Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis der erste Kopf transplantiert wird. I Wie weit ist die Forschung in Sachen Organverpflanzung und künstliche Organe? Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen.
Interview vom 23.11.2017: Wir haben mit Rüdiger Lange über den Einsatz von tierischem Gewebe im Menschen gesprochen. Er hat in 30 Jahren hat er über 12.000 Herzoperationen durchgeführt.
Tipp vom 23.11.2017: Zwei großartige Bücher zum Thema Transplantation: Ein Roman und dann ein Buch, das wie ein Roman geschrieben ist, aber auf einer wahren Begebenheit beruht. Aufrüttelnd und bewegend.
Bericht vom 23.11.2017: Sein Rhythmus reagiert auf unsere Gefühle. Sind wir verliebt, schlägt uns das Herz bis zum Hals. Dauerhafte seelische Belastungen können unserem Herzen sogar organisch schaden.
Bericht vom 23.11.2017: Organe von Rindern und Schweinen sollen eines Tages Menschenleben retten. Andere Optionen sind: Organe aus Stammzellen in der Petrischale zu züchten.
Bericht vom 23.11.2017: Das voll implantierbare Kunstherz "ReinHeart" besteht aus verschleißfreiem Kunststoff und Metall - und soll das menschliche Herz in wenigen Jahren komplett ersetzen können.
Bericht vom 23.11.2017: Claudia Krogul ist seit ihrer Kindheit schwer krank. Vor fünf Jahren bekam sie eine Lunge transplantiert. Bringt das neue Organ neue Eigenschaften mit? Claudia hat Veränderungen an sich festgestellt.
text scobel: Leben mit einem fremden Organ
Thu, 23 Nov 2017 09:18:03 +0100
Reportage vom 23.11.2017: Marielle Höhn und Hans-Peter Wohn bekamen beide vor mehr als 20 Jahren eine neue Leber. Uns haben sie erzählt, was es bedeutet, mit einem fremden Organ zu leben.
ganze Sendung vom 16.11.2017: Harvey, Irma, Maria - die zerstörerische Kraft dieser Monsterhurrikane hat die Welt für einen Moment wachgerüttelt. Doch wie lange hält die Betroffenheit und Anteilnahme? Anlässlich des Weltklimagipfel in Bonn diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen über Klimaschutz und Klimafrust.
Bericht vom 16.11.2017: Bis 2020 soll die CO2-Emissionen um 40 Prozent gegenüber 1990 gesenkt werden und 2050 wollen wir fast treibhausgasfrei sein. Minus 95 Prozent so das selbstgesteckte Ziel. Werden wir es erreichen?
Bericht vom 16.11.2017: Wenn man den YouTube Kanal von Exxon Mobile besucht, bekommt man den Eindruck eines Umwelt- und sozial verantwortlichen Weltunternehmens. Kein Wort darüber, das gegen den Konzern ermittelt wird.
Bericht vom 16.11.2017: Selbst diejenigen, die sich der gewaltigen Gefahren des Klimawandels bewusst sind, verschließen mitunter die Augen, weil die Vorstellungen vom Untergang unseres Planeten nur schwer zu ertragen ist.
text Buchtipp: "Wir sind dran""
Thu, 16 Nov 2017 16:12:54 +0100
Tipp vom 16.11.2017: Der Bericht des Club of Rome - verfasst von Ernst Ulrich von Weizsäcker und Anders Wijkman - ist für alle, die sich einen umfassenden und sehr zugänglichen Bericht darüber wünschen, wo wir stehen.
Tipp vom 16.11.2017: Ein Buch, das den Vorteil hat, nicht nur gut zu informieren, sondern auch aufzuzeigen, wo in der Forschung, im politischen Handeln und in den juristischen Verträgen mögliche Fehler stecken.
ganze Sendung vom 02.11.2017: Was macht Schamgefühle eigentlich aus, was macht sie so erdrückend? Und warum kann Scham zuweilen in Aggression umschlagen? Gert Scobel diskutiert mir seinen Gästen.
Interview vom 02.11.2017: Die Historikern Ute Frevert forscht in Berlin am Max-Planck Institut für Bildungsforschung über die Geschichte der Gefühle. Sie weiß, Schamgrenzen verändern sich im Lauf der Zeit.
Bericht vom 02.11.2017: Beschämung und Demütigungen können heftige Reaktionen provozieren. Scham ist ein wirksames Manipulationsmittel - in der Öffentlichkeit wie im Privaten.
Bericht vom 02.11.2017: Scham wirkt am besten, wenn sie das Leben der Betroffenen nicht zerstört, sondern Korrektur bewirkt - und besser noch, wenn sie vor Fehlverhalten abschreckt.
Bericht vom 02.11.2017: Scham ist in der Psyche und in der Biologie des Menschen verankert. So häufig der Mensch sich schämt, so verschieden sind die Auslöser für Scham.
Tipp vom 02.11.2017: Psychodynamik der Scham im Alltag und in der Psychotherapie: Autor Hilgers gelingt es auf wenigen Seiten zu erklären, warum Scham auch ein Phänomen der Rückkehr in sich selbst ist.
Tipp vom 02.11.2017: Wer sich für das Phänomen Scham und Schuld, aber auch für ein tieferes Verständnis des Themas Verantwortung und moralische Person interessiert, für den ist das Buch eine absolute Fundgrube.
Tipp vom 02.11.2017: Autor Stefan Marks erklärt, in welcher Weise - und warum - wir in einer Atmosphäre der Scham leben, meist ohne dass es uns bewusst ist. Er bietet Anregungen, konstruktiv mit Problemen umzugehen.
Tipp vom 02.11.2017: Es ist die vielleicht übersichtlichste Darstellung des Schamproblems in der Soziologie, wobei der Autor Sighard Neckel den Schwerpunkt auf das Problem der Ungleichheit legt.
Bericht vom 02.11.2017: Scham ist ein allgegenwärtiges Gefühl. Es macht uns handlungsunfähig, treibt uns die Röte ins Gesicht und isoliert uns von allen anderen.
text Cannabis - Medizin oder Droge?
Thu, 26 Oct 2017 22:56:16 +0200
ganze Sendung vom 26.10.2017: Hanf, aus dem unter anderem Cannabis gewonnen wird, gehört nicht nur zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit, sondern auch zu den medizinisch wirksamsten. Gert Scobel und seine Gäste diskutieren über die Geschichte von Cannabis und warum es verboten wurde. [Wiederholung]
Tipp vom 26.10.2017: Das Fachbuch bietet Tipps und Informationen zur Therapie mit Cannabis und dem Cannabiswirkstoff Dronabinol. Die Autoren Franjo Grotenhermen und Britta Reckendrees sind Fachleute auf dem Gebiet des medizinischen Gebrauchs von Cannabis.
text Umfrage: Cannabis als Medizin?
Thu, 26 Oct 2017 13:43:01 +0200
Clip vom 26.10.2017: Haben Sie schon einmal Cannabis konsumiert und welche Wirkung hatte es bei Ihnen? Soll es als kontrolliertes Medikament eingenommen werden dürfen? Wir haben Mainzer Bürger dazu befragt.
text Cannabis zur Therapie diverser Krankheiten
Wed, 25 Oct 2017 22:41:15 +0200
Bericht vom 25.10.2017: Im 19. Jahrhundert wurde Cannabis gegen Migräne, Neuralgie, epilepsieähnliche Krämpfe und Schlafstörungen eingesetzt. 1898 wurde es dann von Aspirin und einer Palette von synthetischen Arzneimitteln als Heilmittel abgelöst - und später dann verboten.
ganze Sendung vom 19.10.2017: Gibt es Leben auf anderen Planeten? Wo und wie können wir sie finden? Wie sehen sie aus? Wann kann der Mensch andere Planeten besiedeln? Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen.
Bericht vom 19.10.2017: Warum sollten Menschen zum Mond wollen, zum Mars und sogar weiter hinaus zu Exoplaneten? Es ist gefährlich, aufwendig und teuer.
Interview vom 19.10.2017: Die Astrophysikerin Lisa Kaltenegger hat zwei sogenannte Exoplaneten entdeckt. Doch warum sollte die Menschheit sich für Exoplaneten interessieren? (Kamera: Zoran Drakulic)
Interview vom 19.10.2017: Das Projekt "Genesis" sorgt für Aufsehen: Die Reise eines automatisierten Genlabors zu fernen Himmelskörper, um dort die Entstehung von Leben anzustoßen. (Kamera. Stefan Radke)
Bericht vom 19.10.2017: Leben finden auf einem Exoplaneten, das ist Lisa Kalteneggers Traum. Die Planetenjägerin sucht nach der Nadel im Heuhaufen. Superweltraumteleskope sollen nun dabei helfen.
Bericht vom 19.10.2017: Die passende Größe, die richtige Lage im Sonnensystem, ein Magnetfeld, ein Stern von moderater Größe - all das und vieles mehr muss zusammenpassen.
Bericht vom 19.10.2017: Wir müssen neues Leben ins Universum tragen. Und dabei sind der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, den Möglichkeiten schon. Also alles nur Science Fiktion?
Tipp vom 19.10.2017: Das Buch von Metin Tolan macht Spaß und zeigt, dass hinter scheinbar den 0815-Dialogen einer US-Weltraumserie eine Menge Wissen steckt. Ein echtes, liebevoll gemachtes und dabei kluges Nerd-Geschenk!
Tipp vom 19.10.2017: Ein ungewöhnliches Buch mit einer Fülle Einsichten, das hilft, einen neuen Blick aus einer ungewohnten Perspektive heraus auf unser Leben - und unsere Gesellschaft zu werfen.
Tipp vom 19.10.2017: Wer Lisa Kalteneggers Buch liest, weiß nicht nur, was auf unseren nächsten Planeten los ist, sondern auch wie man Exoplaneten finden und nachweisen kann, ob es dort Leben gibt.
Bericht vom 19.10.2017: Wie ist das Universum entstanden? Mit dem Urknall, sagen die Astrophysiker. Aber wie kam es dazu? Mit riesigen Weltraumteleskopen und Weltraumsonden machen sich die Astrophysiker auf die Suche nach Antworten.
Bericht vom 19.10.2017: Der Blick in den Himmel hat seit alters her die Menschen fasziniert. Wir wissen heute, dass wir ausschließlich in die Vergangenheit des Universums blicken.
Bericht vom 19.10.2017: Der Urknall - Die Astrophysiker sprechen von einem einmaligen Ereignis, aus dem heraus vor 13,8 Milliarden Jahren Materie, Raum und Zeit entstanden. Was vorher war, kann die Physik nicht beschreiben. Im Interview: Lisa Randall.
Bericht vom 19.10.2017: Die Expansion des Universums müsste sich aufgrund der Gravitation der Materie verlangsamen, doch genau das Gegenteil passiert. Verantwortlich dafür eine Kraft die "Dunkle Energie" genannt wird.
ganze Sendung vom 12.10.2017: Der Deutsche verzehrt 60 Kilo Fleisch pro Jahr! Viel zu viel, finden Kritiker. Welche Folgen hat unser Fleischhunger - für uns selbst, für die Umwelt und natürlich für die Tiere? Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen.
Clip vom 12.10.2017: Der Untertitel des Buches "Wie Tiere gequält, Bauern in den Ruin getrieben und Verbraucher getäuscht werden", macht deutlich, worum es geht. Die Details sind erschreckend.
Clip vom 12.10.2017: Auf 250 Seiten bietet das Buch von Herwig Grimm und Markus Wild es einen spannenden Ritt durch die Zeiten und Argumente - und damit einen Überblick, der zugleich wichtige Detailkenntnisse verschafft.
Clip vom 12.10.2017: Richard David Prechts Buch will aufklären. Entsprechend klar ist der Autor mit seinen Positionen und Forderungen: Man kann mit Tieren nicht umgehen als seien sie rechtlose Dinge.
Bericht vom 12.10.2017: Forscher glauben an einen Markt für Ersatzfleischprodukte, träumen von einer Zukunft, in der Tiere nicht mehr für unseren Fleischkonsum getötet werden müssen. Gibt es schon schmackhaften Alternativen?
Bericht vom 12.10.2017: Dürfen wir Tiere essen? Ist das Töten von Tieren moralisch vertretbar? Mittlerweile wird darüber nachgedacht, Grundrechte für Tiere in der Gesetzgebung festzuschreiben.
Bericht vom 12.10.2017: In der BRD leben etwa 13 Mio. Rinder, 28 Mio.Schweine, 50 Mio.Legehennen und 160 Mio. Masthühner. Die Gier nach Tier produziert nicht nur Tierquälerei, sie bedroht Umwelt, Klima und unsere Gesundheit.
Bericht vom 12.10.2017: Tierisches Protein führte in der Evolution zu Wachstum - auch des Gehirns. Ob dadurch die kognitiven Fähigkeiten gestiegen sind, ist in der Wissenschaft umstritten.
Bericht vom 12.10.2017: Der weltweit hohe Fleischkonsum hat schon jetzt dramatische Folgen für Menschen, Tiere und Umwelt. Was würde ein weiterer Anstieg der Fleischproduktion bedeuten?
Bericht vom 12.10.2017: Dürfen wir Tiere töten, um ihre Körper für unsere Bedürfnisse zu nutzen? Bis heute streiten Philosophen über Fragen wie: Welche Rechte haben Tiere? Haben sie, wie der Mensch eine eigene, unantastbare Würde?
Bericht vom 12.10.2017: Aber auch Märchen, Geschichten, Film und Fernsehen prägen unser Verhältnis zu den Tieren: man denke nur an den gestiefelten Kater oder Lassie.
Bericht vom 12.10.2017: Haustiere werden verhätschelt, verwöhnt und vermenschlicht. Je mehr Ähnlichkeit der Mensch empfindet, desto größer seine Empathie für das Tier. Wenn es aber um Nutztiere geht, dann gilt: Gewinnmaximierung statt Leidvermeidung.
ganze Sendung vom 28.09.2017: Wir stehen vor dem nächsten großen, dem sechsten, Massensterben. Ist das von Menschenhand gemacht? Kann man daran noch etwas ändern? Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen.
Clip vom 28.09.2017: Kurator Thorolf Müller gibt einen spannenden Einblick in eine fossile Nahrungskette - wer hat wen gefressen? Das können Wissenschaftler nach Millionen von Jahren anhand von "fossiler Kotze" erkennen.
Clip vom 28.09.2017: Auch das Tierreich ist in Bewegung! Thorolf Müller erklärt, wie Wissenschaftler mit modernen Analyseverfahren und mit Hilfe von Bürgern Wanderungsbewegungen nachvollziehen können.
Clip vom 28.09.2017: Ein besondere Vielfalt findet sich bei den Zehnfußkrebsen - Thorolf Müller stellt ein paar Spezialisten vor.
Interview vom 28.09.2017: Der Biologe beschäftigt sich seit 20 Jahren mit Honigbienen. Wegen ihrer Bestäubungsleistung, der Produkte, die sie anliefert und wegen des Summen, das unsere Lebensqualität verbessert, gehört die Biene auf die Arche.
Bericht vom 28.09.2017: China produziert heute Pandas am Fließband und vermietet sie weltweit für eine Million Euro pro Jahr. Ist das noch Artenschutz? Immerhin ist es so bisher gelungen sein Aussterben zu verhindern. Gibt es Arten, die wichtiger sind als andere?
Bericht vom 28.09.2017: Der Mensch wird das Artensterben vielleicht überleben, aber die Grundlagen seiner Zivilisation, das Klima und die Natur, werden sich radikal verändern.
Bericht vom 28.09.2017: Nicht nur die Anzahl, auch die Eigenschaften und das Zusammenspiel der Arten sind entscheidend, das hält ein Ökosystem gesund und resilient, jahrzehntelang galt: je mehr Arten, desto besser.
Bericht vom 28.09.2017: Gert Scobel führt mit Kurator Torolf Müller durch die Ausstellung und macht einen Ausflug zur "Citizen Science", den Bürgerwissenschaften, ohne die heutige Forschungsgesellschaften undenkbar waren - und damit auch der Artenschutz.
Clip vom 28.09.2017: Der Biologe Johannes Vogel ist Generaldirektor des Naturkundemuseums Berlin. Wir trafen ihn in der aktuellen Papageien-Ausstellung ARA und sprachen mit ihm über das große Artensterben, die Rolle des Menschen dabei und die symbolhafte Bedeutung mancher Arten - wie die des Pandas.
Tipp vom 28.09.2017: Ein spannendes und sehr anschauliches Buch, das am Ende scheinbar übertrieben klingenden Titel einlöst: dass die Welt der Bienen tatsächlich wie ein Wunder wirkt, dessen innere Struktur wir immer noch nicht vollends verstanden haben.
Tipp vom 28.09.2017: Edward O. Wilson erklärt die Berechnungsmöglichkeiten der Arten und des Artensterbens. Dieses Sterben ist zwar abhängig ist von einer Reihe von Fakten, aber ganz wesentlich von der Fläche, die ein Lebewesen bewohnen kann.
Tipp vom 28.09.2017: Konrad Ott, Jan Dierks und Lieske Voget-Kleschin haben es geschafft, das Thema Umwelt und Umweltethik umfassend interdisziplinär darzustellen. Sie bringen naturwissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Handlungsvorschläge auf verständliche Weise zusammen.
Interview vom 28.09.2017: Es fehlen universelle Regeln für die Taxonomie der Arten und die Antwort auf die Frage: wieviel Chaos braucht ein Ökosystem? Wie hängen Taxonomie und Artenschutz zusammen?
Clip vom 28.09.2017: 15 Metern Länge und vier Metern Höhe, über 1000 biologische und geologische Objekte in einer riesigen Wandvitrine! Wie aber wurden die Exponate sortiert - Thorolf Müller gewährt uns einen Einblick in die Konzeption der Ausstellung "Faszination Vielfalt".
ganze Sendung vom 21.09.2017: Es sind vor allem die verinnerlichten Deutungsrahmen, die so genannten Frames, die unser Denken, Fühlen und Handeln beeinflussen. Fakten und Rationalität scheinen für Entscheidungen nur zweitrangig zu sein. Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen.
Tipp vom 21.09.2017: Dirk Baeckers Buch, das sich mit Netzwerken, Technik und Entscheidung. Kommunikationstheorie, Zeichen, Anfang und Ende und sozialen Systemen befasst, ist eine herausfordernde Lektüre. Dennoch: sie zu lesen lohnt sich in jedem Fall
Bericht vom 21.09.2017: Framing bedeutet, ein Interpretationsmuster bereitzustellen, das die Kommunikation einordnet. Framing steht im Fokus verschiedenster Wissenschaftsdisziplinen. Von der Linguistik über die Kommunikationswissenschaft bis zur Psychologie und Neurowissenschaft .
Bericht vom 21.09.2017: Seit Wochen sind sie zu sehen: die Wahlplakate der Parteien. Doch wie finden die Wähler diese Wahlwerbung? Das Meinungsforschungsinstitut "YouGov" hat in einer repräsentativen Umfrage über 2000 Deutsche im Alter ab 18 Jahren dazu befragt.
Bericht vom 21.09.2017: Politiker, Autokonzerne und Die Grünen streiten über Unfallzahlen, Arbeitsplätze, Umweltbelastung. Dabei klingt das Wort selbst schon widersprüchlich: Während Tempo Freiheit und Unabhängigkeit verheißt, denkt man bei Limit an Verbote und Grenzen.
Tipp vom 21.09.2017: Das Buch von George Lakoff und Mark Johnson ist das fundamentale Werk für eine Theorie, die Sprache und Sprachbilder mit Körperlichkeit und körperlichen Erfahrungen zusammen bringt.
ganze Sendung vom 14.09.2017: Ist die Abschaffung des Bargeldes tatsächlich gut? Wer profitiert von den digitalen Zahlungsmitteln? Wird das mobile Payment das nächste Jahrzehnt bestimmen? Was wird aus den Banken? Gert Scobel stellt diskutiert mit seinen Gästen den Wert des Bargeldes.
Clip vom 14.09.2017: Norbert Häring zeigt, wie Politik und Finanzwelt die völlige Informationskontrolle über uns und unser Leben erhalten wollen. Ein spannendes Buch - gut verständlich, bestens recherchiert, hoch aktuell und informativ. Unbedingt lesen!
text Handy raus und mit der App bezahlen
Thu, 14 Sep 2017 21:15:09 +0200
Bericht vom 14.09.2017: Dank installierter App auf dem Smartphone soll Bezahlen unkompliziert möglich sein. Keine Suche nach Kleingeld an der Kasse, keine lästigen Unterschriften oder PIN-Eingaben an den Terminals. Der Film zeigt, wie das digitale Bezahlsystem funktioniert.
text Wie sicher sind bargeldlose Zahlungssysteme?
Thu, 14 Sep 2017 21:49:01 +0200
Bericht vom 14.09.2017: Befürworter verweisen gerne auf den Rückgang von Überfällen und Diebstählen. Demgegenüber steht die jährlich wachsende Zahl von organisierter Cyberkriminalität.
Bericht vom 14.09.2017: Welche technischen Voraussetzungen sind nötig? Wer übernimmt die Administration? Wie regeln Angebot und Nachfrage den Kurswert? Welche Erfolgschancen hat das virtuelle Geld?
text Warum sollten wir das Bargeld abschaffen?
Thu, 14 Sep 2017 21:35:07 +0200
Bericht vom 14.09.2017: John Cryan, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, bezeichnete das Bargeld als ineffizient und teuer. Er prophezeite dessen Ende im nächsten Jahrzehnt. Welche Ziele und Interessen verfolgen Großbanken?
Clip vom 14.09.2017: Bargeldlos zahlen klingt gut. Aber ist die Abschaffung des Bargeldes tatsächlich gut? Was denken die Bürger? Wollen sie auf Bargeld verzichten? Wir haben uns umgehört.
text Geld - Die scheinbare Sicherheit
Thu, 14 Sep 2017 21:40:11 +0200
Bericht vom 14.09.2017: Es ist die wohl folgenreichste Erfindung der Menschheitsgeschichte, eine gesellschaftliche Verabredung, die letztendlich nur auf Glauben und Hoffen basiert: Geld ist nichts weiter als bedrucktes Papier, dem eine Bedeutung verliehen wird.
text Wieviel Geld gibt es auf der Welt?
Thu, 14 Sep 2017 13:19:15 +0200
Clip vom 14.09.2017: Es gibt US Dollar, Australische Dollar, Britische Pfund und viele weitere Währungen. Wieviel Geld es insgesamt gibt, ist eine schwierige Frage. Denn Geld ist nicht gleich Geld.
text Krankheit als Geschäft
Thu, 07 Sep 2017 22:36:40 +0200
ganze Sendung vom 07.09.2017: Das Gesundheitssystem hat sich zu einer Gesundheitsindustrie entwickelt und verliert das Wichtigste aus den Augen: das Wohl des Patienten. Was muss geschehen, damit eine humane Medizin für alle finanzierbar bleibt und eine Zukunft hat? Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen.
Bericht vom 07.09.2017: Versicherungen, Kliniken und Ärzte wälzen Verantwortung und Kosten zunehmend auf den Patienten ab. Chronisch Kranke, Alte und Schwache sind die Verlierer. Nicht ganz unschuldig an dieser Entwicklung sind die Patienten selbst, die Ärzten zunehmend fordernd gegenübertreten.
Bericht vom 07.09.2017: Moralische Leitlinien für Mediziner gibt es seit Tausenden von Jahren. Auch heute noch fühlen sich Ärzte dem Auftrag zu Heilen verpflichtet, geraten im Alltag der modernen Medizin-Maschinerie jedoch zunehmend in Gewissenskonflikte.
Bericht vom 07.09.2017: Die Preise für Medikamente sind 2016 auf über 37 Milliarden Euro gestiegen, die deutsche Pharmaindustrie machte im gleichen Jahr die höchsten Gewinne in ihrer Geschichte. Zahlen müssen die Krankenkassen, also die Beitragszahler.
Bericht vom 07.09.2017: Wieviel Rationalisierungen und mehr an Eigenverantwortung des Patienten kann das System verkraften? Ist es weiterhin finanzierbar - und unter welchen Voraussetzungen?
Tipp vom 07.09.2017: Ein beeindruckendes Buch von Michael Simon - und wohl einzigartig in dieser Form. Ein Muss für jeden, der versucht, unser Gesundheitssystem in seiner tatsächlichen Komplexität zu verstehen, statt immer nur über Teilaspekte zu sprechen - oder so zu tun, als sei in Wahrheit ja alles anders.
Tipp vom 07.09.2017: Frank Daumann und Nikolaus Knoepffler behandeln u.a. die Frage, was bestmögliche medizinische Versorgung ist. Das Buch ist hervorragend gegliedert, präzise, klar und erläutert ethische Überlegungen an Beispielen immer dann, wenn es notwendig ist.
Tipp vom 07.09.2017: Das Buch von Giovanni Maio ist voller interessanter Beispiele und guter Detailanalysen, die helfen, das große Gesamtbild zu verstehen. Besser kann man ein derart schwieriges Thema nicht behandeln.
ganze Sendung vom 31.08.2017: Wenn Wissenschaften Daten deuten, also Erkenntnisse konstruieren müssen, wie viel Wahrheit steckt dann noch in den Wissenschaften? Gert Scobel und seine Gäste diskutieren Wirklichkeit in Zeiten von Fake News.
Tipp vom 31.08.2017: Anatomie eines politischen Kampfbegriffs - das derzeit aktuellste und vielstimmigste Werk zum Thema - herausgegeben von Volker Lilienthal und Irene Neverla.
Tipp vom 31.08.2017: Lügen kann Vertrauen nicht nur untergraben, sondern im Gegenteil zuweilen auch das Vertrauen zwischen Menschen stärken. Wie? Das erklärt Simone Dietz umfassend und sehr gekonnt in ihrem Buch.
Interview vom 31.08.2017: Seit dem Jahr 2000 ist Susan Neiman Direktorin des Einstein Forum in Potsdam. Ihr Forschungsschwerpunkte sind: Moralphilosophie, politische Philosophie und Philosophiegeschichte. Wir haben mit ihr über Vernunft, Wahrheit und Lügen gesprochen.
Bericht vom 31.08.2017: Auch wenn die politische Lüge so alt ist wie die Politik selbst und der Missbrauch von Wissenschaft sich wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht: irgendetwas fühlt sich heute anders an.
Bericht vom 31.08.2017: Sie verbreiten sich unkontrolliert und sind hartnäckig. Haben sich Fake News ins Netz gefressen, sind sie kaum richtig zu stellen. Daher: erst nachdenken, dann verbreiten.
Bericht vom 31.08.2017: Wissenschaftliche Erkenntnisse sind aus Beobachtungen abgeleitete Wahrscheinlichkeiten. Auf viele können wir uns verlassen. Dennoch: Wissenschaftliches Wissen ist per Definition vorläufiges Wissen, unter dem Vorbehalt späteren Besserwissens.
Interview vom 31.08.2017: Etablierte Autoritäten werden in Frage gestellt. Für Thomas Grundmann, Professer für Philosophie an der Universität Köln, liegt die Ursache in einem Ambivalenten Demokratieverständnis.
Tipp vom 31.08.2017: Hannah Arendts Buch ist eine brillante Analyse dessen, was man heute "fake facts" nennen würde, eine Analyse des Verhältnisses von Wahrheit, Macht und Politik. Unbedingt lesen.
Bericht vom 31.08.2017: Wir sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen. Unser Gehirn verarbeitet diese Reize und konstruiert daraus das, was wir Wirklichkeit nennen. Wahr ist, was wahrgenommen wird.
Tipp vom 31.08.2017: Klug, dabei gut geschrieben und ein echtes Lesevergnügen für Menschen, die daran interessiert sind zu verstehen, wie etwas so wurde wie es heute ist. Wer Objektivität und die Tücken bei ihrer Herstellung verstehen will, sollte das Buch von Lorraine Daston, Peter Galison unbedingt lesen!
Tipp vom 31.08.2017: Aufzeichnungen aus dem Gefängnis: Das Buch ist, wie Can Dündar schreibt, sein erstes handschriftlich verfasstes Buch. Denn im Gefängnis hatte er weder Computer noch Schreibmaschine. Entstanden ist ein lesenswert-spannender Text
ganze Sendung vom 24.08.2017: Es heißt, die Demokratie wäre die beste Regierungsform. Die einzige Alternative zu Willkür, Ungerechtigkeit und Faschismus. Tatsächlich ist die Demokratie ein zunehmend gefährdetes Gut. Gert Scobel dikutiert mit seinen Gästen.
Bericht vom 24.08.2017: Wesentliche Komponenten eines demokratischen Staatsgebildes sind die Herrschaft des Volkes, die Gewaltenteilung, die Persönlichkeits- und Freiheitsrechte sowie der Pluralismus und das Gleichheitsprinzip.
Bericht vom 24.08.2017: Meinungsfreiheit und damit verbundene Meinungsvielfalt sind Grundprinzipien der Demokratie. Während die klassischen Medien die Informationen filtern, kann im Internet jeder loslegen.
Bericht vom 24.08.2017: Populistische Stammtischparolen haben auch in Demokratien Erfolg. Die Kernbotschaft der Populisten: sie allein repräsentieren das wahre Volk. Nationalstaat ja, aber nur für eine ganz bestimmte Gruppe. Alle anderen sind Gegner. Demokratische Werte? Überflüssig!
Bericht vom 24.08.2017: Emmanuel Macron muss den Spagat schaffen, ein System zu repräsentieren und es gleichzeitig überwinden zu wollen. Doch bereits seine "Rede an die Nation" fand einige Kritiker. Sie warfen dem neuen Staatsoberhaupt aristokratische Inszenierungen vor.
Bericht vom 24.08.2017: Jeder dritte Deutsche geht nicht zur Wahl. Ein erschreckendes Ergebnis - meint Jürgen Wiebicke. Der Journalist macht in seinem Buch "Zehn Regeln für Demokratie-Retter" Vorschläge, wie wir in Krisenzeiten die Demokratie verteidigenkönnen.
text Kapital erkauft sich politische Macht
Thu, 24 Aug 2017 14:58:39 +0200
Bericht vom 24.08.2017: Der Einfluss mittlerer und unterer Einkommensschichten auf politische Entscheidungen ist verschwindend gering. Politik folgt den Einkommensstarken und untergräbt die Demokratie.
Bericht vom 17.08.2017: Rafael Fellmer ist überzeugter Konsumverweigerer. Seit ein paar Jahren lebt er bereits ohne Geld. Sich und seine Familie ernährt er von Lebensmitteln, die von den Supermärkten entsorgt werden. Sein Motto: Teilen statt wegwerfen.
Bericht vom 17.08.2017: Vollzeit-Job, Haushalt, Kindererziehung, Sport und blendendes Aussehen. Wir reißen uns drei Beine aus, um mitzuhalten. Jedes Mittel ist uns recht, um den Körper zu puschen, selbst, wenn es schädlich ist.
Interview vom 17.08.2017: Der erste, der sich in Deutschland und auf internationaler Ebene im Fahrrad-Spitzensport sich schuldig bekannte, gedopt zu haben, war Jörg Jaschke. Gert Scobel hat mit dem Radprofi gesprochen.
Tipp vom 17.08.2017: Schlucken wir alle bald Psycho-Pillen, um ständig leistungsfähig und gut gelaunt zu sein? Autor Klaus Lieb bietet einen umfassenden Überblick zum Thema - klar, informativ und in Teilen sowohl spannend als auch unterhaltsam geschrieben.
Tipp vom 17.08.2017: Die beiden Bücher zum Thema Doping sind Fachbücher. Insofern werden sie wohl nur Interesse finden bei denen, die sich stark für das Thema interessieren und in die Tiefe gehen wollen. Dennoch: durchaus empfehlenswert.
Tipp vom 17.08.2017: Autor Jürgen Wiebicke gibt eine Reihe von Anregungen über die Perfektionierung menschlichen Lebens neu nachzudenken und ggf. nach gangbaren Alternativen zu suchen. Ein anregendes, gut geschriebenes und flüssig zu lesendes Buch.
Bericht vom 17.08.2017: Es geht nur noch um Sieg oder Niederlage. Ob im Sport oder im Privatleben. Erfolg ist nur noch durch Selbstüberbietung erreichbar und jeder scheint bereit zu sein, chemische Hilfsmittel einzusetzen.
ganze Sendung vom 06.07.2017: Welche Macht haben Prognosen? Wie groß ist die Gefahr des Missbrauchs? Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen, wie seriös Vorhersagen heute sind und welche Auswirkungen sie haben.
Bericht vom 06.07.2017: Meteorologen erheben permanent eine Fülle von Daten. Computer liefern die Zahlen, eine brauchbare Wettervorhersage wird daraus aber erst, wenn Experten die Daten interpretieren. Immerhin: die Wetterprognose für den nächsten Tag stimmt 90 Prozent.
Tipp vom 06.07.2017: Nate Silver - bekannt als "Prognose-Popstar" und "Wundernerd" - verbindet Wissensvermittlung mit Geschichte und Geschichten. Nach der Lektüre kennt man die Bereiche, in denen Prognosen eine Rolle spielen und weiß nun, wie schnell man betrogen werden kann, wenn man die Augen verschließt.
Tipp vom 06.07.2017: Ein extrem lehrreiches, gut geschriebenes Buch von Philip Tetlock und Dan Gardner, das - abgesehen von seiner wissenschaftlichen Qualität - durchaus dazu angetan ist, auch das eigene Leben zu verändern.
Bericht vom 06.07.2017: Seit Anbeginn suchen nach Orientierung und Entscheidungshilfen. Wir wollen uns auf die Zukunft einstellen und gewappnet sein. Ob Visionen, Hellseherei oder die moderne Prognosen: Wir hören immer genau das, was wir hören wollen.
Bericht vom 06.07.2017: Je öfter ein Bauer einen Truthahn füttert, desto eher glaubt dieser, dass der Bauer immer Futter bringt, wenn er auftaucht. Am Tag vor Thanksgiving muss er dann feststellen, dass ihm eine entscheidende Information fehlte.
Bericht vom 06.07.2017: Wissenschaftlern wird häufig vorgeworfen, dass sie ihre statistischen Erhebungen verfälschen würden. Dies passiert nicht unbedingt absichtlich. Es gibt immer wieder Störfaktoren und Effekte, die sich auf die Ergebnisse auswirken können.
Interview vom 06.07.2017: Der Ehrenprofessor für Risikoanalyse an der NY State University ist Experte für Wahrscheinlichkeit. In seinem Buch "Antifragilität" legt er dar, was komplexe Systeme überlebenfähig und stabil macht.
Interview vom 06.07.2017: Der Professor für Risikoanalyse erklärt den Begriff "Antifragilität" und seine Bedeutung für komplexe Systeme. (In englischer Sprache)
Interview vom 06.07.2017: Der Mathematiker beschreibt die Methoden zur Vorhersage zur Entwicklung von komplexen Systemen. (In englischer Sprache)
Tipp vom 06.07.2017: AUtor Gerd Gigerenzer ist Psychologe und Risikoforscher. Er zeigt anhand vieler lebensnaher Beispiele - auf unterhaltsame Art, wie man Risiken richtig deutet und im Umgang kompetenter werden kann.
ganze Sendung vom 22.06.2017: Sind neue Medikamente ein wirksames Mittel gegen Alkoholsucht, oder führt kontrolliertes Trinken aus der Abhängigkeit? Welche Ansätze verfolgt die Psychotherapie? Darüber diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen.
Bericht vom 22.06.2017: Kann der Konsum zum Wohl der öffentlichen Gesundheit reguliert werden? Was würde das für Staat und Wirtschaft bedeuten, die am Alkohol Milliarden verdienen?
Bericht vom 22.06.2017: Anna, die anonym bleiben möchte, gerät mit 36 Jahren in die Alkoholsucht. Sie steht mitten im Leben, ist Mutter von drei Kindern. Um endlich von ihrer Sucht loszukommen, wagt sie einen Versuch mit Baclofen.
Bericht vom 22.06.2017: In Deutschland ist Alkohol eine ganz legale Droge. Selbst für Jugendliche erschwinglich. Schon mit 16 dürfen sie Bier, Wein oder Sekt kaufen. Ab 18 dann die harten Sachen. Über die Risiken herrscht jedoch großes Unwissen.
Interview vom 22.06.2017: Der leitende Chefarzt der Psychiatrie der Schlossparkklinik Berlin Prof. Tom Bschor warnt vor einer Therapie Alkoholkranker mit dem Medikament Baclofen: "Sicherheit und Verträglichkeit müssen untersucht werden."
Interview vom 22.06.2017: Thema Baclofen: Die Psychiater Dr. med. Christian Müller und Dr. med. Olga Geisel von der Charité Berlin haben 2015 in einer placeboorientierten, klinischen Studie die Abstinenzerhaltung ihrer Probanden untersucht und waren von den Ergebnissen positiv überrascht.
Interview vom 22.06.2017: Das Hauptziel der medikamentösen Behandlung ist, Rückfälle zu verhindern. Das kontrollierte Trinken kann ein Anfang aus der Sucht sein und Psychotherapie wirkt unterstützend. Wir haben mit Prof. Wolfgang Sommer vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit gesprochen.
Interview vom 22.06.2017: Baclofen - ein Medikament gegen Alkoholsucht? Die in Gießen niedergelassene Internistin und Suchtmedizinerin Cornelia Weigel hat schon viele ihrer Patienten mit Baclofen erfolgreich behandelt.
text Umfrage: Gehört das Gläschen am Abend dazu?
Thu, 22 Jun 2017 13:19:40 +0200
Reportage vom 22.06.2017: Ein lauer Sommerabend in der Mainzer Neustadt. Kneipenbesucher treffen sich auf ein Bier oder einen Wein. Wir haben die Gelegenheit genutzt und nachgefragt, warum und zu welchem Anlass Alkohol "einfach getrunken werden muss".
Tipp vom 22.06.2017: Das Buch bietet eine Fülle von Informationen. Autor Johannes Lindenmeyer erklärt Therapieansätze sowie den Umgang mit Therapien. Im Anhang finden sich ausführliche Fragebögen, die helfen, sich selbst einzuschätzen.
Tipp vom 22.06.2017: Das soziale Umfeld und seine Rolle bei der Entstehung von Alkoholismus sind ebenso im Fokus des Autors Wilhelm Feuerlein, wie die vielfältigen Folgeschäden für Leber, Herz, Nerven. Ein informatives Buch mit umfassender Darstellung - absolut empfehlenswert.
Bericht vom 22.06.2017: Schätzungsweise zweieinhalb Millionen Bundesbürger sind abhängig von Alkohol,knapp 10 Millionen trinken in gesundheitsschädlichen Mengen. Welche psychischen Faktoren liegen der Sucht zugrunde? Mit welchen neuen Therapiemethoden ist sie zu stoppen?
Bericht vom 22.06.2017: Das Abhängigkeitssyndrom ist ein Massenphänomen. Auch Sucht oder Abhängigkeit genannt, betrifft es Viele. Millionen sind abhängig von Stoffen oder Tätigkeiten, die sie in einen Rausch versetzen.
Bericht vom 22.06.2017: Schon durch das Bild eines Alkoholgetränks wird bei einem Alkoholsüchtigen das Belohnungssystem aktiviert. Warum? Ein Suchtgedächtnis ist entstanden, das Nervensysten hat sich verändert. Sein gesamtes Leben ist auf die Droge ausrichtet.
ganze Sendung vom 08.06.2017: Weshalb setzen wir uns im Alltag nicht mit existentiellen Gefahren auseinander? Vermeiden oder verdrängen wir Risiken? Wie planen wir unsere Zukunft? Darüber diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen.
Bericht vom 08.06.2017: Zu seinem 75. Geburtstag warnte Stephen Hawking: Wir befinden uns am gefährlichsten Zeitpunkt der Menschheitsgeschichte. Schon in hundert Jahren, so der Physiker, werden wir eine zweite Erde brauchen.
Bericht vom 08.06.2017: Was will ich, was hält mich innerlich ab, wie erreiche ich meine Ziele? Wer überall Hindernisse sieht, bleibt stehen. Nur wer den Blick auf die Zukunft und die Realität richtet, kommt weiter.
Bericht vom 08.06.2017: Das derzeit angesagteste Projekt von Elon Musk ist der "Hyperloop". Ab 2021 sollen Passagiere und Güter durch eine Vakuumröhre reisen - mit über 1000 Kilometern pro Stunde. Von Los Angeles nach San Francisco in 35 Minuten.
Bericht vom 08.06.2017: Ein großes Projekt von deutschen Politikern und Physikern war nach dem Zweiten Weltkrieg: mehr Strom durch "saubere" Energie. Atomkraft hieß das Zauberwort. Und die Gefahren? Die glaubte man im Griff zu haben.
Tipp vom 08.06.2017: Die New York Times Autorin Elisabeth Kolbert bietet eine ebenso sachliche und klare wie erschreckende Zusammenstellung dessen, was wir über die vielen Veränderungen der Erde - und des Lebens auf ihr durch den Menschen wissen.
Tipp vom 08.06.2017: Was aus dem mächtigsten Tal der Welt auf uns zukommt: Das Buch von Christoph Keese ist voller Ideen und dabei eine glänzend geschriebene, hochinformative Reportage. Fazit: Absolut lesenswert - und das nicht nur für Wirtschafts- und Computernerds.
Tipp vom 18.05.2017: Gerhard Strates und Thomas Darnstädts Bücher lesen sich wie Krimis. In beiden Büchern zeichnet sich ein erschütterndes Bild unseres Rechtssystems ab.
Tipp vom 18.05.2017: Ein starkes Buch von Dirk Baecker, das die behäbige Ordnung, die man glaubt aufrecht halten zu müssen, erheblich stört.
Tipp vom 18.05.2017: Warum die Verwechslung von Theorie und Wirklichkeit zum Desaster führt - im Leben und am Finanzmarkt. Emanuel Derman, der die Wirkung von Theorien und Modellen studiert hat, weiß genau, wovon er schreibt.
Tipp vom 18.05.2017: Jan Hagen zeigt anhand einschlägiger Beispiele aus der zivilen und militärischen Luftfahrt, warum Organisationen ein Fehlermanagement brauchen.
Bericht vom 18.05.2017: Niemand möchte Fehlentscheidungen treffen und sich anschließend schuldig fühlen. Denn Fehler lösen Angstgefühle und Imageprobleme aus. Wie entwickelt man Fähigkeiten, mit denen man Fehlurteile leichter ertragen kann?
text Finanzkrise - Modelle und Realität
Thu, 18 May 2017 21:50:12 +0200
Bericht vom 18.05.2017: Die Leitkultur des Neoliberalismus führte dazu, dass Kontrolle und Steuerungen der Wirtschaft durch den Staat weitgehend vermieden wurden. Der staatliche Rückzug beschleunigte die Finanzkrise 2008.
Bericht vom 18.05.2017: Zum einen geht es um die Verkündigung einer Pan-Epidemie bezüglich der Schweinegrippe, zum anderen um die unterschätzte Ausbreitung des Ebola-Virus in Afrika. Gibt es in schwierigen Situationen einen idealen Zeitpunkt für angemessene Entscheidungen?
text Gäste der Sendung: "Aus Fehlern lernen?"
Thu, 18 May 2017 21:40:15 +0200
Clip vom 18.05.2017: Gert Scobel wird mit seinen Gästen Dirk Baecker, Dieter Frey und Andreas Geipe über Ursachen, Folgen und Muster von Fehlentscheidungen diskutieren.
text Behandlungsfehler - Fehler in der Medizin
Thu, 18 May 2017 21:38:23 +0200
Bericht vom 18.05.2017: Waren die Fehler in der Medizin vor Jahrzehnten noch tabu, so hat sich dies verändert. In dem Film werden Ursachen und Folgen von individuellen Behandlungsfehlern, die dem medizinischen Dienst der Krankenkassen gemeldet wurden, thematisiert.
text Umfrage: Versuchen Sie aus Fehlern zu lernen?
Thu, 18 May 2017 11:05:57 +0200
Clip vom 18.05.2017: "Ja, ich versuche rauszufinden, wodurch die Fehler passiert sind und dann probiere ich, sie beim nächsten Mal zu eliminieren." Das ist nur eine der Antworten, die uns Mainzer Passanten auf die Frage gegeben haben.
ganze Sendung vom 11.05.2017: Neueste Beobachtungen und Erkenntnisse über Gravitationswellen und Gravitationstheorie, über Dunkle Materie und Dunkle Energie. Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen.
Tipp vom 11.05.2017: Lisa Randall schlägt einen Bogen von den Anfängen der Welt zu den Anfängen des Lebens. Ein erstaunliches Buch, das zuweilen Ausflüge ins Reich der Astro- und Teilchenphysik-Nerds macht, aber auch interessierte Nicht-Physiker mit auf die Reise nimmt.
Tipp vom 11.05.2017: Mit Mitte zwanzig entdeckte die Astrophysikerin Anna Frebel den ältesten bis dahin bekannten Stern. Ihr Buch kann als knappe Geschichte der Astrophysik gelesen werden - und selbst Nicht-Astrophysiker kommen durchaus auf ihre Kosten.
Interview vom 11.05.2017: Gibt es drei oder mehr Dimensionen - und wenn ja, wie viele? Lisa Randall beschäftigt sich mit theoretischer Physik. Dabei interessiert sie sich vor allem für die Teilchenphysik, die Stringtherorie und die Kosmologie. (Video in englischer Sprache)
text Reset Europa! - Visionen für einen Neuanfang
Thu, 04 May 2017 17:57:20 +0200
ganze Sendung vom 04.05.2017: Brauchen wir eine föderalistische EU oder müssen wir zurück zu einem Staatenbund, bei dem es bis auf einen losen Binnenmarkt keine Gemeinsamkeiten mehr gibt? Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen, was machbar und was Utopie ist.
Bericht vom 04.05.2017: Müssen wir das Konstrukt EU zerschlagen, um ein wirkliches vereintes Europa zu schaffen? Die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guèrot will die Europäische Union zu einer Bürgerdemokratie umbauen.
Bericht vom 04.05.2017: Seit Wochen versammeln sich Menschen, um den Gegnern der europäischen Idee die Stirn zu bieten. Viele, die zu den Veranstaltungen von "pulse of europe" kommen, spüren, dass Europa in Gefahr ist.
text Der Untergang Europas - das Worst-Case-Szenario
Thu, 04 May 2017 13:55:17 +0200
Bericht vom 04.05.2017: Die Gesellschaften in Europa polarisieren sich weiter und am Ende zerfällt die Europäische Union in bürgerkriegsähnliche Zustände. Unrealistisch? Nein sagt der belgische Althistoriker David Engels.
text Europa: Baustellen wohin das Auge schaut
Thu, 04 May 2017 15:17:12 +0200
Bericht vom 04.05.2017: 60 Jahre ist die Europäische Union erst alt und schon scheint sie im Sterben zu liegen. Ob Flüchtlingspolitik, europäische Verteidigungsunion, Klimapolitik oder eine gemeinsame Sozialpolitik - jeder weiß, was zu tun ist, doch der Kontinent scheint gelähmt.
Bericht vom 04.05.2017: In Frankreich haben die Menschen ihr Vertrauen in die politische und gesellschaftliche Elite verloren. Der Rechts- und Linkspopulismus saugt diese Menschen offenbar auf wie ein Schwamm. Was ist in unserem Nachbarland in den letzten Jahren passiert?
Tipp vom 04.05.2017: Ein spannendes, klar argumentierendes Buch von Chantal Mouffe - mit einer Meinung, die alles andere als Mainstream ist. Daran kann und sollte man sich reiben. Denn die Diskussion, wie man mit dem Widerstreit in einer demokratischen Welt umgeht, hat wenn überhaupt, gerade erst angefangen.
Tipp vom 04.05.2017: Ulrike Guérot gibt einen packenden Überblick über die aktuellen Europafragen - und zeigt, in welche Richtung eine Lösung liegen kann. Das Buch zeigt, wie viel noch zu tun ist, wenn wir den europäischen Kontinent neu organisieren wollen.
text Umfrage: Fühlen Sie sich als Europäer?
Thu, 04 May 2017 14:36:57 +0200
Clip vom 04.05.2017: Wir haben Passanten in der Frankfurter Innenstadt befragt. So lautet eine der Antworten: "Ich fühle mich absolut als Europäer und ich bin froh hier zu sein".
Interview vom 04.05.2017: Sie ist eine deutsche Politikwissenschaftlerin und Mitglied der SPD. Europäerin zu sein, wir ihr so richtig bewusst, wenn sie sich außerhalb von Europa befindet. Sie glaubt, dass die kulturelle Vielfalt und die langanhaltenden geschichtlichen Dimension Europas sie geprägt haben.
Tipp vom 04.05.2017: Zur Europa-Frage sind zwei Bücher zweier sehr unterschiedlicher Philosophen empfehlen: "Das andere Kap. Die vertagte Demokratie" von Jacques Derrida und und "Zur Verfassung Europas. Ein Essay" von Jürgen Habermas.
Tipp vom 04.05.2017: Wenn Sie eine Skizze der Urkräfte Europas wollen, der Kräfte, die im Untergrund bis heute weiterwirken und klar machen, warum vieles so verworren und widersprüchlich ist: das Buch von John Hirst bietet sie - prägnant und anschaulich.
Tipp vom 04.05.2017: Was konstituiert Europa? Wo liegt die Zukunft Europas? Ist ein anderes Europa denkbar? Peter Trawnys Essay ist ein knappes, kurzes Buch - kreativ und philosophisch regt es in hohem Maße zum Nachdenken an.
Interview vom 04.05.2017: Die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot sagt, Europa habe eine akute Arterienverkalkung. Man könne fast von einer Depression sprechen.
ganze Sendung vom 27.04.2017: Wir Menschen profitierten in hohem Maße vom Wald - gesundheitlich und ökonomisch. Wie aber behandeln wir diese überlebenswichtige Ressource? Wie gesund, wie krank ist der Lebensraum Wald? Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen.
Clip vom 27.04.2017: Wälder - wir brauchen und wir nutzen sie. Sie sind Erholungsorte, Holzlieferanten, Kohlendioxid- und Wasserspeicher und vieles mehr. Hier einige Fakten.
Interview vom 27.04.2017: Norbert Panek hat zahlreiche Waldreservate u. a. in Deutschland, Österreich, Italien, Slowenien, Kroatien und der Slowakei bereist und war als Gutachter für das Bundesamt für Naturschutz an den Vorbereitungen zur UNESCO-Nominierung der deutschen Buchen-Welterbegebiete beteiligt.
Interview vom 27.04.2017: In intakten Waldgemeinschaften finden sich Bäume aller Generationen. Sterbende Bäume und Totholz bilden Nahrung und Unterschlupf für Pilze, Insekten, Vögel und zahlreiche Tierarten - wie im nordhessischen Kellerwald am Edersee. Wir haben mit dem Nationalparkleiter Manfred Bauer gesprochen.
Tipp vom 27.04.2017: Hansjörg Küster hat ein von der ersten Zeile an faszinierendes Buch geschrieben. Detailreich und klar strukturiert gibt er wie in einem Roman Einblicke in ein Leben, das man vor der Lektüre im Grunde nicht kannte.
Interview vom 27.04.2017: Ist eine nachhaltige Forstwirtschaft möglich? Raimund Friderichs ist Betriebsleiter der fürstlichen Forstdienste in den Wäldern des Fürsten von Hohenzollern in der Nähe von Sigmaringen.
Bericht vom 27.04.2017: Regenwälder sind gigantische Süßwasserspeicher und die zentrale Klimaanlage unserer Erde. Sie sind Hotspots der Artenvielfalt. Doch das Paradies ist bedroht.
Bericht vom 27.04.2017: Was sich in Deutschland nur wenige Förster trauen, testet Knut Sturm in seinem Lübecker Stadtwald. Er lässt die Natur das tun, was sie von ganz alleine tut. Sein Wunsch: Wälder mit Schutz-, Nutz- und Erholungsfunktion
Bericht vom 27.04.2017: Wald in Deutschland ist Wirtschaftsraum und Wirtschaftsfaktor. Von hier kommt Holz, das unter anderem für Bauholz, Möbel und zum Heizen verwendet wird. Eine Herausforderung für die Forstwirschaft...
Bericht vom 27.04.2017: Konzepte zur Rettung liegen vor, warten aber nach wie vor auf die Umsetzung. Wir stellen Beispiele vor.
Bericht vom 27.04.2017: Alle zwei Minuten geht eine Fläche von 35 Fußballfeldern Regenwald verloren. Dem deutschen Wald geht es zwar besser als in den 80er Jahren vorhergesagt, doch unsere Wälder sind keine Naturidylle, sie sind landwirtschaftliche Felder für den Holzanbau.
Bericht vom 27.04.2017: Heute leben Kinder hauptsächlich in Innenräumen. Waren es 1990 noch fast dreiviertel aller Kinder, die im Freien spielten, sind es heute weit weniger als die Hälfte. Der amerikanische Journalist Richard Louv hat diese dramatischen Veränderungen untersucht.
ganze Sendung vom 20.04.2017: Besteht ein Verdacht auf Krebs, erfolgt eine Gewebeentnahme, ein invasiver, oft belastender Eingriff. In der Zukunft könnte Patienten das erspart bleiben. Gert Scobel diskutiert mit mit seinen Gästen neue Ansätze in der Krebsbehandlung.
text Liquid Biopsy - die moderne Krebsdiagnose
Thu, 20 Apr 2017 14:08:45 +0200
Bericht vom 20.04.2017: Im Blut eines Patienten nach Tumormarkern zu suchen, ist nicht neu. Neu aber ist die Möglichkeit, komplette, vollständige Krebszellen im Blut aufzuspüren und zu untersuchen. Der Film stellt diagnostische Verfahren vor, erläutert die Unterschiede und Einsatzmöglichkeiten.
Bericht vom 20.04.2017: Klaus Fichte hat Metastasen im Gehirn und Oberschenkel. 2013 erhielt er eine wenig erfolgreiche Bestrahlungstherapie. Erst im Universitätsklinikum Freiburg wurde sein Blut im Rahmen der Liquid Biopsy untersucht und eine Therapie mit dem "richtigen" Wirkstoff begonnen.
text Liquid Biopsy in der Krebstherapie
Thu, 20 Apr 2017 14:06:35 +0200
Bericht vom 20.04.2017: Engmaschige Blutentnahmen erlauben eine permanente und sehr genaue Auskunft. Auf Basis dieser Informationen kann patientenschonend, passgenau und personalisiert therapiert werden.
Bericht vom 20.04.2017: Prof. Gerhard Ehninger, Universität Dresden, entnimmt dem Blut körpereigene Immunzellen, "pimpt" sie genetisch auf und macht sie zu Killerzellen. Die werden millionenfach dem Körper zurückgeführt. Sie wirken 1000 mal effektiver als normale Immunzellen und finden auch versteckte Tumorzellen.
Interview vom 20.04.2017: Wir haben mit dem Pathologen Florian Haller über Liquid Biopsy - ein neues Verfahren in der Krebsdiagnostik - gesprochen. Er ist Professor für Diagnostische Molekularpathologie am Universitätsklinikum in Erlangen und arbeitet seit einem Jahr mit diesem Verfahren.
ganze Sendung vom 13.04.2017: Die lange vorherrschende Theorie vom egoistischen Gen als treibender Kraft der Evolution ist nur die halbe Wahrheit. Gert Scobel und seine Gäste diskutieren über effektiven Altruismus.
Tipp vom 13.04.2017: Peter Singer, einer ihrer Gründerväter, zeigt auf, wie effektives Spenden möglich und warum es richtig ist. Es ist ein gut zu verstehendes, leicht zu lesendes, aber scharf und ungewöhnlich argumentierendes Buch.
Interview vom 13.04.2017: Ulrike Müller hatte schon früh den Wunsch, sich sozial zu engagieren. Für Ärzte ohne Grenzen war sie bereits in Indien, Haiti und im Tschad.
Interview vom 13.04.2017: Tania Singer spricht über das ReSource Projekt am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig. In der Langzeitstudie zum mentalen Training wird unter anderem erforscht, ob sich Empathiefähigkeit trainieren lässt.
Bericht vom 13.04.2017: Wir kümmern uns von Natur aus um das Schicksal der anderen, weil unser eigenes mit ihrem verbunden ist. Heute weiß man - der Mensch ist ein kooperatives Wesen. Das hat ihn in der Evolution erfolgreich gemacht.
text Was bedeutet effektiver Altruismus?
Thu, 13 Apr 2017 14:12:03 +0200
Bericht vom 13.04.2017: Er zielt darauf ab, die beschränkten Ressourcen Zeit und Geld optimal einzusetzen, um das Leben möglichst vieler Menschen gut und möglichst umfassend zu verbessern. Gerade unter jungen Menschen finden sich immer mehr Anhänger.
Bericht vom 13.04.2017: Was sind die Mechanismen, die Motive, die Emotionen, die Gedanken, die zu einem bestimmten Verhalten führen? Was verleitet und zu Kooperation ode zu Altruismus? Tania Singer und ihr Team untersuchen, wie Mitgefühl entsteht und gefördert werden kann.
Interview vom 13.04.2017: Mit ihrem Buch "Die Mitleidsindustrie" bricht die niederländische Journalistin Linda Polman ein Tabu. Sie legt skandalöse Missstände bei der internationalen Nothilfe offen. Von fast 40 000 Hilfsorganisationen empfiehlt sie genau eine. (Interview in englischer Sprache)
ganze Sendung vom 06.04.2017: Angst vor Terror, vor Fremden, Angst vor sozialem Abstieg, Angst vor Krankheiten und vor der Globalisierung. Ist Angst ein Grundgefühl unserer Zeit oder vor allem Resultat einer kopflosen und hysterischen Panikmache? Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen.
Tipp vom 06.04.2017: Das Buch von Eva Horn ist, obwohl es durchaus wissenschaftlich ist, ein absoluter Lesegenuss. Packend geschrieben, voller Einsichten und Erkenntnisse. Ein spannendes Buch, das klüger macht. Was will man mehr wenn man ein Sachbuch kauft!
Tipp vom 06.04.2017: Das Buch glänzt durch einige sehr starke Essays, in deren Zentrum die Auseinandersetzung insbesondere mit Heidegger und den psychoanalytischen Ansätzen steht. In dieser Form ist das interdisziplinäre Buch einzigartig und schließt eine lange bestehende Reflexionslücke.
text Die Geschichte der Untergangsphantasien
Thu, 06 Apr 2017 14:16:03 +0200
Bericht vom 06.04.2017: Apokalypse-Stimmungen und Verschwörungstheorien gab schon immer in der Geschichte der Menschheit. Sie erfüllen sogar eine Funktion. Wir fragen: Sind solche Szenarien von Kultur- und Sittenverfall, Dekadenz und Katastrophen Mittel der Angstbewältigung?
Bericht vom 06.04.2017: Ohne Angst wäre die Menschheit nicht das, was sie ist. Der Film zeigt, warum Angst für uns so wichtig ist und welche Rolle sie als fundamentale Kraft und Motor der Evolution spielt.
Bericht vom 06.04.2017: Wer bestimmt was die Angst mit uns macht? Politische Manipulateure wie Trump oder die AfD - und welchen Einfluss haben die Medien? Sind unsere Ängste unbegründet? Ist die Gesellschaft hysterisch?
text Wie kann Angst zur Chance werden?
Thu, 06 Apr 2017 14:14:16 +0200
Bericht vom 06.04.2017: Im Film stellen wir Strategien zum vernünftigen und gelassenen Umgang mit Terrorgefahren und Ängsten vor. Phänomene im wie sogenannte "Schockrisiken" und Gruppendynamiken der Angst werden beleuchtet.
Clip vom 06.04.2017: Oder: Leben wir in einer Gesellschaft der Panikmache? Wir haben uns in der Mainzer Innenstadt umgehört.
Interview vom 06.04.2017: Wir haben eine extrem hohe Lebenszufriedenheit. Doch wie steht dies nun im Verhältnis zu unserer Besorgnis und den Ängsten? Haben wir wirklich Angst oder lassen wir uns Ängste "einreden"? Wir sprechen mit Harald Welzer.
Interview vom 06.04.2017: Es gibt sie überall, die Angst - und allen voran, die Angst vor der Zukunft. Wie begegnen wir unseren Ängsten? Und: ist Angst immer negativ? Wir sprechen mit Matthias Horx, dem Gründer des Zukunftsinstituts.
ganze Sendung vom 30.03.2017: Auch wer logisch denkt, kann sich heftig irren. Denn sogenannte "kognitive Verzerrungen" verfälschen nicht nur alltägliche Entscheidungsprozesse, sondern auch Forschungsvorhaben. "scobel" fragt, wie man dem begegnen und bessere Entscheidungen treffen kann.
Bericht vom 30.03.2017: Sie denkt, sie macht den Haushalt allein, er denkt, seine Hilfe ist ausreichend. Woran liegt das? Kognitive (informationsverarbeitende) Verzerrungen können dazu führen, dass wir uns unbemerkt selber täuschen, und falsche Schlüsse ziehen.
Bericht vom 30.03.2017: Bewusst oder rational? Oder aus dem Bauch heraus? Wir behelfen uns mit Heuristiken. Dies sind Erfahrungswerte oder Faustregeln, also vereinfachte Verfahren, um in komplexen Situationen schneller Entscheidungen treffen zu können.
Bericht vom 30.03.2017: Kahneman und Tversky haben gezeigt, dass bestimmte Heuristiken uns in die Irre führen. Gerd Gigerenzer wiederum zeigt auf, dass uns gerade in Fällen von eingeschränkten Information einfache Faustregeln helfen. Heuristiken sind also keineswegs immer die falsche Wahl. Man muss nur wissen, wann und wie man sie einsetzt.
Tipp vom 30.03.2017: Das Buch macht nicht nur verständlich, warum Trumps Kampagne so erfolgreich war - es erläutert auch, zumindest indirekt, den Erfolg rechter Strömungen in Europa. Ein wichtiges, nachdenkenswertes Buch von Elisabeth Wehling mit extrem hohem Erkenntniswert.
Interview vom 30.03.2017: Der Psychologe Gerd Gigerenzer erklärt Daniel Kahnemans Kritik am Homo oeconomicus, die ihm 2002 einen Wirtschafts-Nobelpreis einbrachte. Dieses Kahnemann-Modell lässt sich hingegen seinerseits kritisieren.
text scobel: Irrtum im Immunsystem
Thu, 23 Mar 2017 10:56:54 +0100
ganze Sendung vom 23.03.2017: Abwehrkräfte zerstören nicht fremde Erreger, sie attackieren den eigenen Körper. Warum? Ob Rheuma oder Multiple Sklerose - Was sind die Ursachen und Symptome von Autoimmunerkrankungen? Welche neuen Erkenntnisse gibt es? Wie sehen Forschungsperspektiven aus? Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen.
Bericht vom 23.03.2017: "Es gibt heute eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass wir den meisten MS-Patienten ein Leben in Normalität in Aussicht stellen können", sagte Prof. Dr. Heinz Wiendl, Direktor für Neurologie am Uniklinikum Münster, am 2. Mai 2016 auf dem NeuroForum in Frankfurt. Im Rahmen seines Vortrags bezeichnete er die MS-Forschung als große "Erfolgsstory".
text Aus der Forschung: Autoimmunerkrankungen
Thu, 23 Mar 2017 12:20:28 +0100
Bericht vom 23.03.2017: Der Film stellt den aktuellen Forschungsstand von Autoimmunkrankheiten vor und fragt nach möglichen Ursachen für Multiple Sklerose und rheumatoide Arthritis. Welche Rolle spielen Gene, Umweltfaktoren, Geschlecht, Alter, Herkunftsländer, Vitamin D-Mangel?
text Behandlung von MS und Rheuma
Thu, 23 Mar 2017 12:18:20 +0100
Bericht vom 23.03.2017: Medikamenten lindern im akuten Stadium die Schmerzen und hemmen Entzündungen. In langfristigen Therapien versucht man anschließend die Immunabwehr mit anderen Präparaten zu schwächen und zu deregulieren. Neben der klassischen Schulmedizin werden auch Physio- und Psychotherapien sowie alternative Heilmethoden angewandt.
text Wie gehen Betroffene mit Rheuma um?
Thu, 23 Mar 2017 12:19:46 +0100
Bericht vom 23.03.2017: Die rheumatoide Arthritis ist die häufigste chronische Gelenkentzündung. In dem Beitrag werden zwei - an dieser Form des Rheumas - Erkrankte porträtiert. Wann ist die Krankheit ausgebrochen? Wie war der bisherige Verlauf? Wie reagiert die Umwelt?
text Multiple Sklerose: Wie sieht das Leben aus?
Thu, 23 Mar 2017 12:18:40 +0100
Bericht vom 23.03.2017: MS stellt die Betroffenen vor emotionale und praktische Herausforderungen. In dem Beitrag werden zwei MS-Erkrankte porträtiert. Sie berichten über ihr Leben mit der Krankheit: Wann sind sie erkrankt, wie hat sich ihre Krankheit verändert, wie beeinträchtigt diese ihr Arbeitsleben und den Umgang mit den Mitmenschen?
Tipp vom 23.03.2017: Mit der modernen Rheuma-Therapie Schmerzen lindern und Gelenkschäden stoppen: Ein informatives Arbeitsbuch, das man immer wieder zur Hand nehmen kann - gerade wenn es darum geht, sein Leben "etwas anders" zu gestalten.
Tipp vom 23.03.2017: Symptome besser erkennen und behandeln: Das Buch bietet einen sehr verständlichen und sehr umfassenden Überblick über die Erkrankung und hilft dabei, und hilft dabei, sich gezielt mit der Thematik zu befassen.
Interview vom 23.03.2017: "Zu Beginn einer rheumatoiden Arthritis ist Schmerzlinderung wichtig, sollte aber nur überbrückend eingesetzt werden, bis die immunsuppressiven oder immunmodulierenden Therapien greifen", sagt die Rheumatologin Elisabeth Märker-Hermann.
Interview vom 23.03.2017: Die Neurologin Frauke Zipp sagt: "Die Reparatur im Gehirn ist ausschlaggebend, da es Hinweise darauf gibt, auch wenn die Entzündung komplett abschaltet wird, im Gehirn selbst Krankheitsprozesse weiterlaufen können."
Interview vom 23.03.2017: Seit ihrem zehnten Lebensjahr leidet Karen Baltruschat an Rheuma. Heute ist die Bremerin 25 Jahre alt. In den letzten 15 Jahren kamen immer mehr Beschwerden hinzu. Sie schaut trotzdem positiv in die Zukunft.
Interview vom 23.03.2017: Als Sabine Marina vor fünf Jahren die Diagnose Multiple Sklerose bekam, war sie erst 25 Jahre alt. Sie studierte damals Medienproduktion und beschloss, einen Film über die Krankheit zu machen. Sie sagt: "Ich lebe heute mehr in Hier und Jetzt."
Interview vom 23.03.2017: Als die Berlinerin Sarah Irith Lowack vor über 25 Jahren plötzlich starke Schmerzen in den Beinen hatte, bekam sie die Diagnose Multiple Sklerose. Im Laufe der Zeit wurden die Krankheitssymptome immer schlimmer. Mittlerweile ist sie im Alltag eingeschränkt.
Interview vom 23.03.2017: Freya Willer kämpft seit 28 Jahren mit Rheuma. Den ersten Schub bekam sie mit Anfang zwanzig. Die Hamburgerin nimmt starke und teure Medikamente und geht zweimal die Woche zur Physiotherapie, um ihre Schmerzen zu lindern. Mittlerweile hat sich das Rheuma überall im Körper ausgebreitet.
ganze Sendung vom 09.03.2017: Feminismus - warum eigentlich? Ist die Gleichberechtigung von Mann und Frau nicht längst Realität? Weit gefehlt. Wie sieht er aus, der neue Kampf der Geschlechter? Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen.
Bericht vom 09.03.2017: Der Beitrag dokumentiert Stagnation und Rückschritte in Sachen Gleichberechtigung innerhalb der letzten zwei Dekaden (mit Fokus auf Deutschland) und sucht nach den Ursachen dafür.
Bericht vom 09.03.2017: Warum sind die Gehaltsunterschiede in Deutschland im Vergleich zum Rest Europas besonders hoch? Wie tragen Frauen selbst dazu bei den Status Quo aufrecht zu erhalten?
Bericht vom 09.03.2017: Seit Mitte der 1980er Jahre wird versucht, die Geschlechtergerechtigkeit in der Gesellschaft zu verwirklichen. Doch gerade in Deutschland halten sich die gängigen Geschlechterrollen hartnäckig.
Interview vom 09.03.2017: Stefanie Lohaus ist Mitgründerin des "Missy Magazine" in Berlin. Als Herausgeberin der Zeitschrift stellt sie sich den Vorwürfen von "Emma", sieht den Einfluss von Alice Schwarzer schwinden und möchte die Männer unbedingt mit im Boot haben, beim Kampf um Gleichberechtigung.
Tipp vom 09.03.2017: Lesenswert, hoch informativ: Aber man braucht Biss und Zeit, um die Erkenntnisse aus den Theoriestollen ans Tageslicht zu bringen, wo man sie dann nutzbringend einsetzen kann.
Tipp vom 09.03.2017: Wer eine gut geschriebene, in den Details wie in den großen Linien immer wieder überraschende Geschichte des Feminismus in Deutschland - mit häufigen Seitenblicken auf andere Länder sucht, der ist mit dem Buch von Margret Krasch bestens beraten.
Tipp vom 09.03.2017: Die beste kompakte Fakten- und Argumentesammlung zum Thema Feminismus und Ungleichheit. Ein klares, faktenbasiertes, unideologisches, aber haltungsbewusstes Buch, das eine wunderbare Orientierung in einer Vielzahl von Fragen bietet.
Bericht vom 09.03.2017: Ist die Gleichberechtigung von Mann und Frau nicht längst Realität? Die Macherinnen des Magazins "Missy" würden dem sicher nicht zustimmen, ebenso wenig, wie die von "Emma". Beides etablierte, feministische Zeitschriften. Doch - wer gibt den Ton an?
Clip vom 09.03.2017: Brauchen wir Feministinnen? Wie solidarisch sind Frauen untereinander? Wir haben uns umgehört und festgestellt, dass die Meinungen dazu etwas unterschiedlich sind.
text scobel: Gemeinsam zu neuen Erkenntnissen
Thu, 02 Mar 2017 22:34:31 +0100
ganze Sendung vom 02.03.2017: Wie bewährt sich interdisziplinäre Forschung in der Praxis? Kreativität und Kommunikation, aber auch neue Wege der Koordination und des Managements sind gefragt. Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen.
text Forschung über transdisziplinäre Projekte
Thu, 02 Mar 2017 14:49:19 +0100
Bericht vom 02.03.2017: Wenn sich in Forschungsprozessen unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen mit Akteuren aus der Praxis verbinden, spricht man von Transdisziplinarität. Um transdisziplinäres Forschen zu fördern und besser zu verstehen, wurde das Projekt "Transimpact" gegründet.
Bericht vom 02.03.2017: Nach wie vor gibt es für hochradioaktive Abfälle von Atomkraftwerken kein Endlager. Die Forschungsplattform ENTRIA versucht nun, zusammenführen was zusammen gehört: 13 verschiedene wissenschaftliche Einrichtungen erarbeiten zusammen Bewertungsgrundlagen für ein Endlager.
text In drei Stunden zehn Jahre altern
Thu, 02 Mar 2017 14:48:20 +0100
Reportage vom 02.03.2017: Um Großprojekte wie den ATLAS-Detektor am europäischen Kernforschungszentrum CERN realisieren zu können, benötigt man das Know how gleich mehrerer Fachbereiche. Alleine an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz arbeite daher zwei unterschiedliche Fachrichtungen zusammen.
Bericht vom 02.03.2017: Oft finden interdisziplinäre Projekte nur zwischen benachbarten Disziplinen statt. Kann der interdisziplinäre Ansatz die Fachrichtungen verändern? Gibt es Schnittmengen zwischen Natur- und Geisteswissenschaften?
text Die fünfte Generation des Mobilfunks
Thu, 02 Mar 2017 14:48:17 +0100
Bericht vom 02.03.2017: 2014 gründeten 16 Professoren der TU Dresden gemeinsam das "Dresden 5G Lab". Sie wollen in einem interdisziplinären Team mit insgesamt über 500 Wissenschaftlern die Schlüsseltechnologien für die fünfte Generation des Mobilfunks entwickeln.
Interview vom 02.03.2017: Die Welt hat Probleme, die Antworten sind nicht leicht zu finden. Martina Schaefer ist wissenschaftliche Geschäftsführerin des Zentrums Technik und Gesellschaft an der TU Berlin. Sie untersucht u.a. im Rahmen des Projekts "TransImpect" transdisziplinäre Projekte.
Tipp vom 02.03.2017: Dem Buch gelingt es, eine Reihe von Irrtümern auszuräumen und interessante Zusammenhänge zu erhellen. Ein lesenswertes, klärendes und verständliches Buch, das eine solide Grundlage für eine Beschäftigung mit dem Forschungsfeld des Inter- oder transdisziplinären darstellt.
Tipp vom 02.03.2017: Leider machen Stil und Machart des Buches dem Erkenntnisvergnügen einen Strich durch die Rechnung. Interessante Thesen, eine Reihe von wichtigen, theorie- und praxisrelevanten Erkenntnissen - aber man muss sie in den 340 Seiten suchen.
ganze Sendung vom 16.02.2017: Wie wirkt sich das Auseinanderfallen unserer Gesellschaft in zentralen Lebensbereichen? Verändert sich unser Gesellschaftsverständnis durch zunehmende Armut? Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen.
Interview vom 16.02.2017: Steht Ungleichheit im direkten Zusammenhang mit Bürokratie? Angus Deaton hat für seine Analysen zu Armut 2015 den Nobelpreis für Wirtschaft erhalten, David Graeber ist ein politischer Aktivist. Wir haben beide beim Internationalen Literaturfestival in Berlin getroffen.
Bericht vom 16.02.2017: Das weltweite Gesamtvermögen liegt in der Hand von einigen wenigen, die große Masse besitzt kaum etwas. Die Chancen aus eigener Arbeit Vermögen aufzubauen, ist nahezu unmöglich geworden.
Bericht vom 16.02.2017: Arme Menschen leben ungesünder, sind häufiger krank. Doch nicht nicht nur der Geldbeutel entscheidet über Gleichheit oder Ungleichheit. Ebenso entscheidend ist Bildung.
Tipp vom 16.02.2017: Warum wir nicht alle gleich viel haben müssen. Harry Frankfurts Buch kann man in ein paar Stunden gut lesen. Es ist extrem klar und übersichtlich geschrieben. Ein bewundernswert klares und knappes Buch. Ein absolutes Highlight!
Tipp vom 16.02.2017: Michael Hudsons Analyse des Finanz-, Bank- und Versicherungssektors ist ebenso klar wie schonungslos. Vielleicht nicht leicht zu lesen, aber absolut lesenswert.
Tipp vom 16.02.2017: David Graeber zeigt, dass es eine Reihe folgenschwerer Irrtümer über die Entstehung und Verbreitung von Bürokratien gibt. Ein gut zu lesendes, spannendes Buch voller Einsichten. Das Beste daran: Es ist basiert auf Fakten.
Tipp vom 16.02.2017: Von Christoph Butterwegge bis Angus Deaton - die Auswahl ist groß. Sechs Bücher zum Thema - vorgestellt von Gert Scobel.
text Aktionsplan gegen soziale Ungleichheit
Thu, 16 Feb 2017 22:03:23 +0100
Bericht vom 16.02.2017: Oxfam hat Vorschläge für mehr soziale Gerechtigkeit aufgelegt. Unter anderem fordern sie eine faire Besteuerung, mehr allgemeine Bildung sowie nachhaltiges Wachstum gepaart mit mehr sozialer Sicherheit.
Bericht vom 16.02.2017: Kindern aus sozial schwachen, bildungsfernen, oder Familien mit Migrationshintergrund, gelingt das Abitur immer seltener. Bildung wird zunehmend zu einem Privileg für solche, die sie sich leisten können.
Bericht vom 16.02.2017: Mehr als 15 Prozent der deutschen Bevölkerung gilt als arm. 12,5 Millionen Menschen - darunter 900.000 Kinder. Als arm gilt, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Nettohaushaltseinkommens zur Verfügung hat.
Tipp vom 16.02.2017: Thomas Piketty hat nicht nur ein wissenschaftliches Meisterwerk geschrieben, sondern auch ein politisch absolut überfälliges Buch. Leicht, spannend und absolut empfehlenswert. Ein Feuerwerk der Erkennnis.
Bericht vom 16.02.2017: Nicht Bildung oder Leistung führen in der Regel zu großen Besitztümern, sondern die Herkunft und vererbtes Vermögen. Der französische Ökonomen Thomas Piketty sagt: "Das Problem der kapitalistischen Kräfte ist, dass sie keine Grenze kennen... Wer seinen Lebensunterhalt durch Arbeit verdienen muss, zahlt drauf. "
Gespräch vom 26.01.2017: "Cyberspace", "Matrix" und die Welt des Internet - William Gibson hat all das beschrieben, lange bevor es dies in der Wirklichkeit gab. Er spricht mit Gert Scobel ber das richtige und das virtuelle Leben, die Veränderungen der Welt und vieles andere. (Interview vom Juni 2008)
text scobel: Die Unsterblichkeit der Mythen
Thu, 19 Jan 2017 17:50:39 +0100
ganze Sendung vom 19.01.2017: Hat die Vernunft die Wirkung von Mythen besiegen können? Gibt es aktuelle Mythen, etwa in der Politik, in Strategien des Wahlkampfes oder der Staatsführung? Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen die Bedeutung von Mythen.
text Umfrage: Wissen Sie, was ein Mythos ist?
Thu, 19 Jan 2017 12:03:55 +0100
Clip vom 19.01.2017: "Es ist etwas, von dem die Leute glauben, dass es wahr ist, aber in Wirklichkeit nicht bewiesen ist." "Das kommt aus der Geschichte. Es sind Mund zu Mund Übermittlungen, von denen man ausgeht, dass ein Teil davon wahr ist und ein Teil Geschichte." Das sind nur zwei der Antworten, die wir von Passanten bekommen haben.
text Politische Mythen haben Hochkonjunktur
Thu, 19 Jan 2017 11:44:16 +0100
Bericht vom 19.01.2017: Die Geschichte der Politik ist voller Mythen, sagenähnlichen Erzählungen und Heldengeschichten. Es geht, wie im Religiösen, immer auch um Gefühle, Identität und richtiges Handeln.
Bericht vom 19.01.2017: Wie sind all die Erzählungen entstanden? Wie wurden Mythen im Laufe der Zeit angepasst? Wie lassen sie sich rekonstruieren?
text Wie wirklich ist eigentlich die Wirklichkeit?
Thu, 19 Jan 2017 11:43:06 +0100
Bericht vom 19.01.2017: Leben wir alle in einer Realität oder in vielen verschiedenen? Eine reale Welt wird greifbar, wenn sie Todesopfer fordert. Wir können die Welt und ihre Katastrophen deuten wie wir wollen - der Tod bleibt real.
Tipp vom 19.01.2017: Ein Fachbuch, ja: Aber eines von den Büchern, die bleiben und auf die man immer wieder zurückgreifen wird. Ein kluges Lese-Abenteuer für alle, die eine gewisse Leidenschaft für die theoretische Auseinandersetzung mit der Welt haben.
Tipp vom 19.01.2017: Roland Barthes Buch ist ein Klassiker, den zu lesen sich lohnt. Großartig und ein Lesegenuss dann etwa, wenn es um den Citroen DS oder um Pommes Frites geht.
text scobel: Der Zauber der Schönheit
Thu, 08 Dec 2016 23:32:09 +0100
ganze Sendung vom 08.12.2016: Gutes Aussehen schafft Anerkennung und Bewunderung, aber auch Neid und Eifersucht. Vieles deutet darauf hin, dass Schönheit vor allem das Mittelmaß braucht, um sich als besondere Erscheinung von der Masse abzuheben. Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen.
text Über Geschmack lässt sich nicht streiten
Thu, 08 Dec 2016 14:21:55 +0100
Bericht vom 08.12.2016: So wenig wie es einen richtigen oder einen falschen Geschmack gibt, so wenig kommt man bei moralischen Kontroversen über die Schönheit auf einen gemeinsamen Nenner. In seinem Essay "Über die Regeln des Geschmacks" schlägt der Philosoph David Hume deshalb vor, Analysen und Betrachtungen zu üben.
text Kulturgeschichte der Schönheit
Thu, 08 Dec 2016 14:21:25 +0100
Bericht vom 08.12.2016: Zu jeder Zeit, in allen Ländern gab es ganz bestimmte Schönheitsideale. Und heute? Nicht nur durch Kosmetik, sondern auch durch Schönheits-OPs wird zunehmend versucht, den uns medial vorgeführten Idealen nahe zu kommen.
text Schönheit kann auch nachteilig sein
Thu, 08 Dec 2016 14:19:15 +0100
Bericht vom 08.12.2016: Zwar haben es schöne Menschen leichter beim ersten Eindruck, doch müssen sie nicht selten mit Neid und Eifersucht umgehen. Sind die Menschen superschön, erregen sie eher Mißtrauen und und werden als öberflächlich oder dumm eingeschätzt.
Bericht vom 08.12.2016: Schönheit steigert das Selbstbewusstsein, macht mehr Mut. Schöne Menschen stehen im Mittelpunkt, attraktive Menschen gelten als emotional stabiler, freundlicher, vertrauenswürdiger und sozial angenehmer.
Tipp vom 08.12.2016: Wollen wir den Anderen abschirmen, um uns permanent selbst bespiegeln zu können? Oder finden wir auch Gefallen am Anderen, trotz Rissen und Widersprüchen? Dies ist nur eine der spannenden Fragen, denen Byung-Chul Han in seinem lesenswerten Buch nachgeht.
Tipp vom 08.12.2016: Es hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel - ist aber vor zwei Jahren neu aufgelegt. Ein faszinierendes Buch über die Idee des Schönen in Japan mit zahlreichen Abbildungen. Neue Erkenntnisse - und eine produktive Irritation - sind garantiert!
Tipp vom 08.12.2016: Warum trägt Schönheit immer auch ein Element des Melancholischen in sich? Liegt das nur an der Vergänglichkeit? Das Buch von ist hochinformativ - ein echter Klassiker auf dem Gebiet der Schönheitsforschung. Jedoch nichts für Schnellleser auf der Suche nach schnellen Pointen und Merksätzen.
text Vollkommene Proportionen - Goldener Schnitt
Thu, 08 Dec 2016 14:21:04 +0100
Bericht vom 08.12.2016: Ist Schönheit abhängig von geometrischen Formen? Ja, meinen jene, die sich für Proportionen begeistern, die unter der Bezeichnung "Goldener Schnitt" als Inbegriff einer universellen Konstante für Harmonie gilt.
text Umfrage: Wieviel Schönheit brauchen Sie?
Thu, 08 Dec 2016 12:27:36 +0100
Clip vom 08.12.2016: Wie wichtig ist Ihnen das eigene Aussehen? Sind Schönheitsoperationen für Sie denkbar? Wir haben Passanten in der Darmstädter Innenstadt zum Thema "Schönheit" befragt.
Interview vom 08.12.2016: Wächst die Risikobereitschaft der Deutschen sich für die Schönheit unter das Messer zu legen? Gibt es Grenzen für den Optimierungswahn? Diese und weitere Fagen beantwortet der Schönheitsexperte Gerhard Sattler.
text scobel: Schlaf der Vernunft
Thu, 01 Dec 2016 12:32:50 +0100
ganze Sendung vom 01.12.2016: Was passiert, wenn die Vernunft am helllichten Tag schläft, statt uns zu beschützen und die bösen Geister der Dunkelheit zu vertreiben? Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen.
Bericht vom 01.12.2016: Mondlandung? Ich glaube "DENEN" und vor allem "denen da oben" kein Wort. Weil das Vertrauen in das, was normalerweise vernünftig, richtig und gut erscheint gestört ist, beginnt man einen anderen Blick zu entwickeln. Und so nehmen Verschwörungstheorien nehmen ihren Lauf ...
text Was passiert, wenn die Vernunft schläft?
Thu, 01 Dec 2016 14:27:04 +0100
Bericht vom 01.12.2016: Ach ja, die Vernunft. Vernunft wird in unserer Gesellschaft dringender denn jeh gebraucht. Was für die einen unvernünftig sein mag, ist schon, ein Kontinent weiter, vielleicht eine vernünftige Entscheidung. Gibt es eigentlich eine einheitliche Defnition von Vernunft für alle?
text Das unvernünftige Wesen in Interaktion
Thu, 01 Dec 2016 14:26:56 +0100
Bericht vom 01.12.2016: Politischer Schlagabtausch unter gewählten Volksvertretern in Parlamenten verschiedener Länder lassen an jeglicher Vernunft zweifeln. Dominierend sind gegenseitige Vorwürfe, gelogen wird auch. Der Mensch neigt in emotional aufgeladenem Zustand zu unvernünftigen Entscheidungen.
text Die Nacht als Zeit des Unvernünftigen
Thu, 01 Dec 2016 14:25:53 +0100
Bericht vom 01.12.2016: Wenn die Vernunft schläft, gibt sie Platz für irrationale Bewegungen, die die Welt an den Rand des Abgrunds führen können. Bringt also hervor? Schon Goya wusste, dass die Vernunft alles andere als vernünftig ist.
Tipp vom 01.12.2016: Das Buch von Karl Hepfer bietet mehr als der Untertitel "Eine philosophische Kritik der Unvernunft" erkennen lässt. Ein hoch interessantes, hilfreiches Buch. Hilfreich, weil es in Zeiten hochkochender Verschwörungstheorien zeigt, worauf man achten muss, um nicht auf sie hereinzufallen. Also: Lesen! Nur so kommen Sie der Verschwörung auf die Spur.
Bericht vom 01.12.2016: Die Gedanken sind frei. Vielen politischen Strömungen missfällt diese Freiheit jedoch. Mit neuesten Erkenntnissen aus der Neuroforschung wollen nun Machteliten die Gedanken der Bürger manipulieren.
Interview vom 01.12.2016: Mithilfe der Neuroforschung wollen globale Machteliten die Gedanken der Bürger manipulieren. Das zumindest behauptet der Enthüllungsjournalist Frank Peter Hellmann in seinem Buch "Die Patriotenmaschine - wie Politik und Wirtschaft unser Gehirn umbauen". Wir haben ihn interviewt.
text scobel: Das rätselhafte Leben in uns
Thu, 17 Nov 2016 22:44:44 +0100
ganze Sendung vom 17.11.2016: Ob Übergewicht, Alzheimer, Diabetes und Depressionen, Autismus, Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten - Forscher sehen immer mehr Zusammenhänge einer Vielzahl von Krankheiten mit bakteriellen Dysbalancen im Darm. Gert Scobel und seine Gäste diskutieren über die revolutionären Erkenntnisse der Mikrobiomforschung.
text Jeder Mensch hat ein individuelles Mikrobiom
Thu, 17 Nov 2016 17:04:59 +0100
Bericht vom 17.11.2016: Wir leben in Symbiose mit über 40 Billionen Bakterien, Pilzen, Archaeen und Viren. Die Gesamtheit dieser Mikroorganismen, genauer gesagt ihre acht Millionen Gene, bezeichnet man als Mikrobiom. Dieses Superorgan bildet die Basis des Immunsystems.
Bericht vom 17.11.2016: Die Mikrobiota hat sich entwickelt und verändert. Die bakterielle Besiedelung der Menschen heute hängt mit der jeweiligen geographischen Umgebung und der damit verbundenen Lebens- und Ernährungsweise zusammen. Wir haben dazu Ruth Ley, Direktorin des Tübinger Max-Planck-Instituts für Entwicklungsbiologie befragt.
text Beeinflusst die Darmmikrobiota unsere Psyche?
Thu, 17 Nov 2016 17:03:00 +0100
Bericht vom 17.11.2016: Bei Tieren ist diese Verbindung schon nachweisbar. Fäkaltransplantationen beim Menschen deuten auf ähnliche Zusammenhänge. Rund 50 Prozent der Depressionen und Angststörungen werden von einem Reizdarm begleitet. Kein Wunder: viele Neurotransmitter entstehen mit Hilfe von Bakterien im Darm.
text "Alle Krankheiten beginnen im Darm"
Thu, 17 Nov 2016 13:02:59 +0100
Bericht vom 17.11.2016: Mikroben im Darm sind nicht nur nützliche Verdauungshelfer, die nebenbei für ihren Wirt auch Vitamine produzieren. Inzwischen weiß man, dass sie einen immensen Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden haben. Sie beeeinflussen vermutlich Fettleibigkeit, Autoimmunkrankheiten und Allergien.
Tipp vom 17.11.2016: Eines der Themen von Alanna Collen ist die sogenannte mikrobielle Aufforstung - die Darmsanierung durch gezielten Einsatz von Bakterien, die häufig nach der Einnahme von Antibiotika vermindert oder sogar ganz ausgelöscht werden. Ein lesenswertes, informatives Buch, das gut zu verstehen ist.